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Hubertus Kischkewitz

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Das vernetzte Fahrrad ist auf dem Vormarsch

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Die intelligenten Fahrräder sind überall „Hingucker“.

Die intelligenten Fahrräder sind überall „Hingucker“: Hier informieren sich hunderte Interessenten bei Ralf Verholen (re.) bei einer Veranstaltung der Telekom in Buchen im Odenwald.   

Die Telekom-Lösung überzeugt immer mehr Fahrradfreunde. 10.000 intelligente Bikes kommen 2018 in den Handel. Auch die deutsche Polizei hat Interesse: Mit eingebautem Trackingsystem gestohlenes Fahrrad in Polen aufgespürt.

Vor allem in solch schwierigem Gelände hilft das System eConnect.

Vor allem in solch schwierigem Gelände hilft das System eConnect: Bei einem Sturz ruft es automatisch Hilfe.

Für den Besitzer des Rades war jener Sonntag wahrlich kein guter Tag. Sein Nobelbike war futsch, geklaut vor einem Supermarkt. Doch der Dieb hatte seine Rechnung ohne die Intelligenz seiner Beute gemacht. Dank des eingebauten Trackingsystems funkte das geklaute Rad seine Standortdaten aus Polen zum rechtmäßigen Besitzer. Dieser konnte die deutsche Polizei alarmieren, deren Kollegen aus dem Nachbarland wiederum das Rad wenig später in Klodzko sicherstellen konnten.

Die kleine Onboard-Unit, die Funkeinheit, ist unter einem Schutzblech unten am Rahmen verbaut.

Die kleine Onboard-Unit, die Funkeinheit, ist unter einem Schutzblech unten am Rahmen verbaut.

Kein Wunder, dass die deutsche Polizei jetzt Interesse an der Telekom-Lösung hat. Die Telekom-Kollegen Thomas Eckert und Ralf Verholen haben in Braunschweig Polizisten aus ganz Deutschland die Funktionsweise von eConnect vorgestellt. Eine im E-Bike verbaute kleine Onboard-Unit überträgt Informationen des Fahrrades über das Mobilfunknetz der Telekom in die Cloud. Diese sind dann über ein Smartphone oder Laptop überall abrufbar. Das Ergebnis nach einer angeregten Diskussion: Die Polizei will ein konkretes Konzept für die länderübergreifende Zusammenarbeit ausarbeiten. Thomas Eckert und Ralf Verholen sollen assistieren, um mit Hilfe von eConnect die Aufklärungsrate von Fahrrad-Diebstählen auf ein Maximum erhöhen zu können.

Das Interesse der Polizei steht nicht alleine für den Vormarsch des intelligenten Fahrrades. Auch der Fahrradhersteller Winora ist vom Potenzial des Bikes überzeugt. Wurden 2017 rund 3000 Räder der Marke Haibike mit eConnect ausgestattet, so werden es 2019 rund 10.000 hochwertige eMountainbikes sein. Neu ist auch ein Bausatz zum Nachrüsten von Rädern.

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Die Vorteile

Das vernetzte Fahrrad punktet nicht nur mit seinem Diebstahlschutz, hier sind alle Trümpfe:

  • Das Live Tracking: Der Besitzer kann jederzeit durch ein GPS Signal des Fahrrades nachvollziehen, wo sich dieses gerade befindet. Der aktuelle Standort kann genau wie die anderen Features auch über die Onlineoberfläche am Computer oder die Haibike-App abgefragt werden.
  • Die Routenaufzeichnung: Die gefahrenen Routen lassen sich nicht nur aufzeichnen und speichern, sondern können auch zu Diensten wie Komoot oder Strava exportiert werden.
  • Die Diebstahlmeldung: Sie warnt den Besitzer, wenn das Bike bewegt wird. Auch hier informiert die GPS Funktion den Besitzer im Falle eines Diebstahls wo sich das Fahrrad gerade befindet und zeigt sogar die Route an, die der Dieb zurückgelegt hat.
  • Keyless-Go: Die Funktion erkennt, wenn sich der rechtmäßige Besitzer dem Fahrrad mit dem Key nähert und gibt keine Diebstahlmeldung ab. Befindet der Key sich außerhalb der Reichweite ist die Diebstahlmeldung aktiv.
  • Die automatische Unfallerkennung: Im Falle eines Sturzes wird eine vorher bestimmte Telefonnummer benachrichtigen.

Mit solchen Argumenten im Gepäck, sind die Kollegen des Connected Sports Team aus dem Business Development des Geschäftskundenbereichs übrigens derzeit in ganz Deutschland und Österreich unterwegs. Sie schulen 2.500 Händler von Winora. Ein Marathon, der den beiden nicht schwerfällt: „Der Erfolg spornt uns an. Wir tragen dazu bei, dass die Biker sicherer und sorgenfreier ihren Sport genießen können."

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