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Lena Raschke

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How to Barcamp?

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Ein Barcamp – das ist kein Trinkspiel und hat auch nichts mit einem Ferienlager zu tun. Obwohl der Name eine Anspielung auf eine Veranstaltungsreihe von Tim O’Reily namens FooCamp ist, bei der sich ausgewählte Personen (Friends of O’Reily) zum Austausch und zur Übernachtung (Camping) trafen. 

Robot Lunch

Bei der Telekom nutzen wir Barcamps schon länger und in vielfältiger Form: sei es das Business Barcamp in Bonn, das in diesem Jahr zum 15. Mal stattfindet, das HR Barcamp oder unser Internationales Barcamp in Budapest, welches am 21. Juni 2018 zum zweiten Mal stattfindet.

B wie Barcamp und der kleine Unterschied zur klassischen Konferenz

Meine ersten Berührungspunkte mit einem Barcamp hatte ich in meiner Studentenzeit. Ein Freund hatte mich spontan mitgenommen mit der Begründung – es ist anders, aber es wird dir gefallen. Und er hatte recht. Ein völliges Gewusel von Menschen, die sich an dem Tag über das Thema Digitalisierung und Entrepreneurship austauschen wollten. Zu der Zeit überhaupt nicht mein Thema, aber ich war ab dem ersten Moment eingebunden. Ich habe mich bei diversen Themen einfach mit dazu gesetzt, konnte sogar mitdiskutieren und habe viele interessante Leute kennen gelernt die zum Teil auch heute noch zu meinem Netzwerk gehören. 

B wie Begegnung auf Augenhöhe 

Genau das macht Barcamps aus: Die Spontanität und die Offenheit gegenüber den Teilnehmern. Im Vergleich zu einer klassischen Konferenz, wo einzelne Referenten im Mittelpunkt stehen, stehen bei einem Barcamp die Teilnehmer im Mittelpunkt. Daher werden in Deutschland Barcamps auch gerne als Un-Konferenzen bezeichnet. 

Als agiles Konferenzformat, bei dem jeder einzelne die Veranstaltung mitgestalten kann und über die Agenda entscheidet bieten sie gute Austauschmöglichkeiten zu bestimmten Themen und Trends. Die einzelnen Sessions werden dabei von den Teilnehmern gestaltet und sind nicht vorgegeben. Das heißt, es werden nur Themen diskutiert, die von den Teilnehmern vorgebracht werden und nicht wie bei einer Konferenz vom Veranstalter bestimmt. Alles passiert auf Augenhöhe. Bei der Telekom bedeutet das, jeder Kollege hat die Chance sein Thema einzubringen und zum Beispiel von seinen Projekten zu berichten und Erfahrungen zu teilen, aber auch über Themen zu diskutieren und sich darüber auszutauschen. Damit fördern wir unter anderem beim Internationalen Barcamp den länder- und bereichsübergreifenden Austausch in der Projektarbeit.

B wie Basisdemokratie im Großkonzern

Das Barcamp ist basisdemokratisch aufgebaut: Am Tag entscheiden die Teilnehmer, an welcher Session sie teilnehmen möchten und worüber sie diskutieren möchten. Da die Sessions meist parallel stattfinden, pitchen die Session Owner kurz vor jedem Slot um die Gunst des Publikums. Hier zählt Eigenverantwortung und das „Gesetz der zwei Füße“. Jeder trifft für sich die Wahl, wo er etwas beitragen oder lernen kann.

Im Vordergrund des Barcamps ist und bleibt die Vernetzung untereinander. Der Grad der Vernetzung, aber auch die Qualität des Erfahrungs- und Wissensaustausches untereinander sind sehr hoch. Die Veranstaltung gibt den Raum und den Rahmen mit bisher unbekannten Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Sich berieseln und bespaßen zu lassen kann nett sein, ist aber nicht Zweck eines Barcamps. Und die Möglichkeit von anderen zu lernen und Wissen auszutauschen hat man dann auch verpasst. Mit einem rauchenden Kopf und neuen Ideen im Gepäck nach Hause zu fahren macht deutlich mehr Spaß und bringt einen persönlich und auch beruflich weiter. 

Aktuell

Am 21. Juni 2018 findet das Internationale Barcamp statt. Über 300 Teilnehmer aus 24 Ländern treffen sich in Budapest und diskutieren in 40 Sessions zum Thema „WE COMMUNICATE, COLLABORATE & CO-CREATE“. Während des Barcamps findet parallel der YAM-Hackathon statt. 41 Hacker aus 31 Ländern entwickeln in neun Teams Lösungen für unser internes Social Network You and Me (YAM). Unter dem Hashtag #tbarhack werden sicher einige Teilnehmer ihre Eindrücke und Erkenntnisse auf Twitter und Instagram teilen. 

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