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Luisa Vollmar

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Selfpublishing: Am Verlag vorbei zum Bestseller

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Blick in Schreibmaschine

Sich Geschichten ausdenken zu können und diese auch noch packend niederzuschreiben ist die eine bewundernswerte Sache. Diese dann auch noch zwischen zwei Buchdeckel und auf die Nachtische der Nation zu bringen eine andere. 

Wer es mit seinem Buch bis dorthin geschafft hat, insbesondere, wenn es ein Debut ist, hat häufig eine Odyssee aus Verlagsklinkenputzen und Ablehnungen hinter sich. Aus einer Studie zum Thema Selfpublishing geht hervor, dass 23,5 Prozent der befragten Autorinnen und Autoren mehr als sieben Mal versucht haben, sich bei einem Verlag oder einer Agentur zu bewerben. Der Buchverlag an sich ist also ein harter Hund. Verständlicherweise. Kümmern sich die Buchverlage doch um die Herstellung der Druckwerke,  deren Vermarktung und Vertrieb und vereinbaren die Rechte mit den Autoren. Wenn sie hierfür in Vorleistung gehen, dann muss am Ende ja auch was dabei rumkommen. Und das will genau geprüft werden.

Was bleibt dem abgelehnten Autor dann übrig? Wenn er von seinen Schreibkünsten überzeugt ist und den entsprechenden Ehrgeiz mitbringt, dann kümmert er sich selbst ums Publizieren. Er druckt sein Buch, finanziert alles vor und versucht, über Großhandel und Handel sein Werk an den Leser zu bringen. Selbstpublikationen waren immer schon eine Möglichkeit, jedoch mit hohem Aufwand und eigenem Risiko. Seit sich E-Books etabliert haben, sind beide – Risiko und Aufwand - erheblich gesunken. Autoren können ihre Bücher dem Leser direkt zur Verfügung stellen - digital. Der Verlag als „Gatekeeper“ ist aus der Geschichte ausgeschieden. Auf der Bühne stehen nur noch der Autor, der Leser und der Händler. So finden auch die von den Verlagen verkannten Schätzchen ihren Weg auf den Nachtisch.  Und zudem gelangt ein Großteil des Verkaufspreises – 50 bis 70 Prozent nach Abzug der Mehrwertsteuer – direkt beim Autor.

Das Potential des Selfpublishing-Marktes haben einige Unternehmen schon früh erkannt. Eines der ersten war Amazon. Einige Autoren schafften es mit ihren Werken sogar in die E-Book-Bestseller-Listen von Amazon. Wer allerdings nicht nur bei Amazon stattfinden will, sondern sein Werk in den „Schaufenstern“ verschiedener Online-Händler sehen möchte, der kann nun auch über das neue Selfpublishing Angebot beim tolino publizieren. Hier kooperiert die Telekom mit renommierten deutschen Buchhändlern, wodurch die selbstpublizierten E-Books in den Online-Angeboten der tolino Partner verfügbar sind:  thalia.de, hugendubel.de, welbild.de, buch.de, ebook.de und buecher.de, aber auch bei otto.de und in vielen Online-Shops kleiner Buchläden.

Wenn die Geschichte erst mal auf digitales Papier gebracht wurde, ist mit tolino media der Weg in die Online-Buchläden denkbar einfach. Die Autoren können ihre Skripte als Word-Dokument hochladen. tolino media generiert ein E-Book mit ISBN Nummer, das automatisch in den Shops der Partner landet. Und das ohne finanzielles Risiko. Die Schriftsteller müssen keine Zahlungen für Einstellung oder Lizenzen entrichten. Und sie erhalten 70 Prozent des Verkaufspreises, den sie selber festlegen. Alle Rechte am Buch bleiben übrigens beim Autor. tolino fordert keine Exklusivität. So kann das Buch jederzeit auch über andere Händler angeboten werden. Wer einen kleinen Anschub für sein Schriftstück braucht, dem greift tolino media auf Nachfrage auch bei der Vermarktung unter die Arme.

Das Angebot scheint den Nerv der Zeit zu treffen: Viele Indie-Autoren sind überzeugt und werden ihre E-Books über tolino media veröffentlichen. So scheitert der Sprung zum Bestseller-Autor demnächst nur noch am Schreiben, nicht am Publizieren…

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