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Mario Kluge

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Spiel, Spaß, Spannung, Sicherheit

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Kinder spielen gern Feuerwehr. Oder Polizei. Ein Einbruch in den Kindergarten verwandelt das unschuldige Spiel schnell in unliebsamen Ernst. Ein Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in NRW überprüft jetzt die Sicherheit seiner Kitas. Und hat bei einigen bereits nachgebessert – mit Hilfe der Telekom und ihres Partners Kentix. 

Spiel in einer Kita

Rasselbanden brauchen Ruhe: Spielen und Lernen in einer sicheren Umgebung.

Die Polizeistatistik Nordrhein-Westfalens für 2019 nennt 69.064 Fälle von Einbruch. Einbrüche in Kitas weist sie dabei nicht gesondert auf. Wer im Netz danach sucht, wird aber schnell fündig. Einige der Schlagzeilen aus NRW: „Steigende Einbruchszahlen in Kitas“. „Festnahme nach Einbruch“. „Einbrecher stehlen Feuerlöscher und Lautsprecher aus Kita“. „Frau beobachtet zwei Einbrecher in Kita“. Die Einbrecher beschädigen in der Regel Türen oder Fenster. Kommt Vandalismus hinzu, ist der Kita-Betrieb auf Tage gestört. 

Der Regionalverband Aachen-Düren-Heinsberg der Johanniter-Unfall-Hilfe macht deshalb Nägel mit Köpfen. Oder besser: Türen mit Einbruchsschutz. Und ergänzt sie bei der Gelegenheit gleich um Bewegungsmelder und intelligente Sensoren gegen Brände. Die Geräte kommunizieren untereinander – im Internet der Dinge. Die Alarmzentrale kann im Falle eines Falles eine SMS senden. Melden die Sensoren Ungewöhnliches, geht der Alarm so bei der Kita-Leitung ein. Oder direkt bei der Polizei oder Feuerwehr. Die Module der Lösung kommen von Kentix. Die Telekom steuert das Projekt und sorgt für die stabile Verbindung. 

Du kommst hier nicht rein

Gerade haben zwei Kitas der Johanniter das neue System in Betrieb genommen. Zur erhöhten Sicherheit gehören digitale Türknaufe und Türdrücker. Sie erlauben den Zutritt über Funk – und machen herkömmliche Schlüssel überflüssig. Kommen zum Beispiel neue Kollegen an Bord, erhalten sie ihren eigenen Funkchip. Und die Kita-Leitung legt einfach am Rechner fest, welche Räume sie betreten dürfen. Die Verwaltung erfolgt über LDAP. Das Kürzel steht für Lightweight Directory Access Protocol, eine Technologie zur Administration von Geräten im Internet der Dinge. Der Vorteil für den Kunden: Er verwaltet die Berechtigungen selbst in seinem eigenen Active Directory. Das spart Zeit und Nerven.  

Alarm noch vor dem Brand

Die MultiSensor-Technologie schützt aber nicht nur gegen Einbrüche. Ein weiterer Vorteil: Die Multisensoren reagieren auch auf Brände viel früher als klassische Rauchmelder. Indem sie zum Beispiel neben der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit auch permanent kontrollieren, ob die Luft Kohlendioxid enthält, das im Brandfall entsteht. Brände entwickeln sich manchmal unentdeckt über Stunden – hier kann das System Alarm schlagen, bevor die Flammen lodern. Und die vorab definierten Instanzen alarmieren.  Schlaue Sensoren, einfache Bedienung, smarte Sicherheit. 

Gerade noch rechtzeitig

Seine erste Bewährung hat das neue System mit Bravour bestanden. Zwei Tage nach der Installation löste der Bewegungsmelder einer Kita nachts Alarm aus. Eine Gruppe von Jugendlichen war ins Außengelände eingedrungen. Und nach Bemerken der Sicherheitsvorrichtungen schnell wieder verschwunden. Vielleicht wollten sie ja nur spielen. 

Weitere Informationen: Magenta Leistungen für Kommunen

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