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5 Lifehacks für Ihr Vorstellungsgespräch – Recruiting in Zeiten von COVID-19

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Bereiten Sie sich gerade auf Ihr nächstes Job Interview vor? Und sind Sie bereit für die virtuelle Version? Aus den Erfahrungen der letzten Monate im virtuellen Recruiting können wir eins sagen: Es gibt einige Fallen, in die man tappen kann. Diese 5 Lifehacks helfen Ihnen dabei, trotz dieser Tücken Ihr nächstes virtuelles Interview zu meistern.

Innerhalb weniger Monate hat COVID-19 sowohl den Umgang mit unseren Kunden als auch die Art und Weise wie wir intern zusammenarbeiten grundlegend verändert.

Zwar können wir uns als Unternehmen der Telekommunikationsbranche glücklich schätzen, in dieser Krise einen positiven Beitrag dazu leisten zu können, dass Menschen in Verbindung bleiben. Nichtsdestotrotz blieben unsere internen Prozesse davon nicht verschont, sodass wir u. a. auch unser Recruiting virtuell umstellen mussten. Aus unseren Erfahrungen zahlreicher virtueller Interviews, haben wir fünf „Lifehacks“ für Ihr nächstes virtuelles Interview zusammengestellt:

1. Testen Sie Ihre Technik im Vorfeld: 

Frau sitzt vor dem Laptop und nimmt an einer Videokonferenz teil

Machen Sie sich mit dem zur Verfügung stehenden Tool vertraut.

Es klingt ganz einfach, aber dennoch wird es häufig ignoriert. Deshalb raten wir Ihnen wärmsten, die Funktionen Ihres Laptops (z.B. Mikrofon/Headset) mit dem Tool zu testen, das Sie während des Interviews verwenden werden (bei CSP verwenden wir beispielsweise Cisco Webex). Wenn Sie mit dem Tool noch nicht vertraut sind, bitten Sie einen Freund/Kollegen, Ihnen eine Testeinladung zu schicken und vermeiden Sie zusätzlichen Stress aufgrund technischer Probleme. Wir raten Ihnen auch zu einem Backup-Gerät, das schnell eine Verbindung herstellen kann, falls Ihr Laptop abstürzt.

2. Sorgen Sie für eine stabile Internetverbindung:

Eine gute Internetverbindung ist zweifelsfrei eine wichtige Grundlage für Ihr Vorstellungsgespräch. Jeder kennt die technischen Hick-ups bei Videokonferenzen zu gut und weiß wie nervig es sein kann, ständig nachzufragen oder nur die halbe Botschaft rüberbringen zu können. Sie sollten daher Ihren Internet-Anbieter und Ihre Bandbreite mit Bedacht wählen. Kabel-Internet ist beispielsweise eine gemeinsam genutzte Technologie, was in Spitzenzeiten zu Überlastungen führen kann. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Router richtig platziert und konfiguriert ist – oft hilft hier ein gutes altes Ethernet-Kabel bei einer stabilen Verbindung.

3. Tragen Sie ein angemessenes Outfit: 

Mann im Anzug sitzt vor dem Laptop und telefoniert.

Das richtige Outfit wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.

Kleider machen Leute – eine Tatsache, die spätestens seit Gottfried Kellers Roman über den armen Schneidergesellen Wenzel Strapinski allgemein bekannt ist. Zudem zeigen Studien, dass Ihr Outfit einen zusätzlichen Effekt auf Ihr Selbstbild hat1  - nutzen Sie diese Erkenntnis zu Ihrem Vorteil. Wenn Sie von sich überzeugt sind, fällt es Ihnen sicherlich leichter, uns zu überzeugen. Ein Business-Outfit nur für den Oberkörper ist daher eher nicht die perfekte Wahl. Gerade bei Bewerbungen für Beraterrollen spielt Ihr professionelles Auftreten eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung (ja, der Halo-Effekt ist real). Weiterhin können eine gute Belichtung (z.B. über eine LED-Ringlampe, die auf Sie gerichtet ist) sowie eine Kamera auf Augenhöhe, Ihre Präsenz deutlich stärken. 


4. Bereiten Sie Ihr Zimmer vor: 

Auch wenn es schwieriger ist sich virtuell persönlich kennenzulernen, so verrät Ihre Umgebung oft schon das ein oder andere Detail über Sie. Glauben Sie uns, während eins Gesprächs bleibt viel Zeit, Ihre Bücherregale, Bilder an der Wand, Blumen usw. zu betrachten. Denken Sie daher an Ihre Umgebung, vermeiden Sie Durcheinander und platzieren Sie vielleicht sogar bewusst ein paar Dinge im Raum, die den Gesprächspartner neugierig machen könnten.


5. Verwenden Sie digitale Werkzeuge: 

Und hier ist die Königsdisziplin, um aus der Masse herauszustechen. Am Ablauf unseres Bewerbungsprozesses hat sich durch die Umstellung auf ein virtuelles Format nichts geändert und Case Studies sind weiterhin fester Bestandteil des Prozesses. Was sich aber geändert hat, sind die Möglichkeiten zur Visualisierung Ihrer Ergebnisse. Je nach Länge der Case Study und Ihrer Vorbereitungszeit, ist es am einfachsten, die Kernergebnisse auf einem Blatt Papier aufzuschreiben und in die Kamera zu halten. Wenn Sie etwas mehr Ausrüstung zur Verfügung haben, benutzen Sie zum Beispiel ein Whiteboard und führen Sie Ihren Gesprächspartner durch Ihre Ergebnisse. Wenn Sie wirklich hervorstechen wollen, nutzen Sie bereits virtuelle Tools wie Miro oder Conceptboard oder die gute alte PowerPoint Präsentation und zeigen so Ihre digitale Affinität. Aber Achtung: Content first, sollte hier nach wie vor gelten.
 

Abschließend lässt sich sagen, dass virtuelle Interviews etwas Vorbereitung und Übung erfordern. Die Berücksichtigung unserer Lifehacks hilft Ihnen hoffentlich, Ihr Home-Office zu Ihrem Vorteil zu nutzen. 

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Fußnote
1 Adam, Galinsky, 2012