Vielfalt schafft Impact!

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Was haben Hobbes‘ politische Philosophie und Staatstheorie, die Strategiefähigkeit deutscher Sicherheitspolitik oder die institutionelle Architektur der Europäischen Union mit meinem Job als Berater im Center for Strategic Projects zu tun? Man mag es kaum glauben: Eine Menge. Aber dazu gleich mehr.

Im Rahmen des Inhouse Consulting Networks – ein Netzwerk, in welchem mehr als 1.700 unternehmensinterne Berater und Beraterinnen verschiedener Konzerne vertreten sind – nahm ich im letzten Jahr an einem sehr anregenden Treffen mit anderen Inhouse-Beratern und -Beraterinnen teil. Dort wurde mir wieder einmal vor Augen geführt, wie spannend die Projekte und Aufgaben von Inhouse Consulting-Teams sind: Immer nah dran an den relevanten Entscheidungen und dabei, wenn die Zukunft des Konzerns gestaltet wird. Auch die Themen, mit welchen sich die verschiedenen Inhouse-Beratungen beschäftigen, ähneln sich: So umtreibt die digitale Transformation, der Umgang mit Agilität und die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells natürlich nicht nur uns bei der Telekom.

Ein Elefant und eine Maus beim Schachspielen

Ein neuer Blickwinkel kann auch im Inhouse Consulting enormen Mehrwert schaffen

Können nur Wirtschaftswissenschaftler beraten?

Das Netzwerktreffen zeigte mir auch, wie vielfältig inzwischen die Lebensläufe der Berater und Beraterinnen sind. Die immer noch weitverbreitete Meinung, nur BWLer, Volkswirte und Juristen hätten Chancen auf einen guten Beraterjob, ist nicht mehr so ganz zutreffend. Auch wenn das Internet-Portal Consulting.de postuliert: „Geeignet für den Einstieg ins Consulting sind junge Akademiker, High-Potentials mit einem guten bis sehr guten Abschluss in betriebswirtschaftlichen Fächern.“ Immerhin tröstet das Portal damit, dass Studienabgänger „insbesondere bei branchenspezialisierten Beratungsunternehmen auch mit wissenschaftlichen Schwerpunkten wie IT, Physik, oder Chemie punkten.“

Und was ist mit anderen Studienfächern? Politikwissenschaft, Philosophie oder Sprachwissenschaften: Haben Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler so gar keine Chance im Consulting? Das mag mal so gewesen sein –  in den letzten Jahren hat sich das geändert. Wer Lust auf Consulting hat, hat heute auch als Nicht-Wirtschaftswissenschaftler durchaus Chancen. Ein Beweis dafür ist das Center for Strategic Projects.

It’s the skills, stupid!

Ich zum Beispiel habe Politikwissenschaft studiert und bin überzeugt davon, dass wir Politikwissenschaftler im Studium Fähigkeiten ausbilden, die universell anwendbar und gerade im Consulting eminent wichtig sind. So habe ich durch die Beschäftigung mit politikwissenschaftlichen Themen, durch viele Hausarbeiten und Präsentationen gelernt, komplexe Fragestellungen strukturiert anzugehen und diese Inhalte verständlich rüberzubringen.

Auch musste ich neue Inhalte und Zusammenhänge schnell erfassen und mit anderen Themen verknüpfen. Auch Teamwork kam ebenfalls nicht zu kurz: In verschiedenen Forschungsarbeiten in größeren Teams hatte ich die Möglichkeit, Projektmanagementerfahrung zu sammeln und gemeinsam mit einem Team fokussiert auf ein Ziel hinzuarbeiten. Nur ging es bei uns eben nicht um Effizienzsteigerungen eines Unternehmens, sondern zum Beispiel um die Frage nach strategischen Interessen verschiedener Akteure im Syrienkonflikt. Da Sprache unser wichtigstes Werkzeug ist, lernen wir Politikwissenschaftler auch, uns präzise und strukturiert auszudrücken und prägnant zu argumentieren.

Ich bin davon überzeugt, dass all dies Fähigkeiten sind, die mir als Berater helfen und meine bisherige Erfahrung zeigt mir: Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler müssen sich auch in anspruchsvollen Beratungsprojekten nicht verstecken! Es geht eben nicht darum, was ich weiß, sondern was ich kann. Nicht das rein fachliche Wissen ist ausschlaggebend für den Erfolg, es sind vor allem die Skills, die jemand mitbringt.

Vier Fäuste kommen zusammen über einem Büro-tisch

Gemeinsam profitiert das Team von einer Vielfalt von Meinungen, Hintergründen und Kompetenzen

„Exoten“ sorgen für Kompetenzvielfalt

So kommt letztendlich auch das Portal Consulting.de zu dem Schluss, dass die sogenannten Exoten Teams bunter machen würden: „Ein Team mit unterschiedlichen, fachlichen Hintergründen kann sich gegenseitig inspirieren und ergänzen“. So sehe ich das auch im CSP: Ich profitiere und lerne ungemein viel von meinen Kollegen und Kolleginnen mit wirtschaftswissenschaftlichem oder IT-Hintergrund. Gleichzeitig habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr fruchtbar ist, mit einer psychologischen oder sozialwissenschaftlichen Brille auf die Themen zu schauen.

Offen für Quereinsteiger

Daher möchte ich alle Nicht-Wirtschaftswissenschaftler dazu animieren, einen Blick in den Consulting-Job zu werfen. Gern auch bei uns im CSP! Wir sind offen für Quereinsteiger, da wir der Überzeugung sind, dass die Vielfalt von Meinungen, Hintergründen und Kompetenzen in einem Team die Ergebnisse besser machen und wir somit mehr Impact für den Kunden leisten können. Und in einem sind alle Berater gleich: Wir müssen talentiert und leistungsstark sein. Sonst hilft auch das beste Studium – selbst BWL - nichts.

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