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CSP Berater-Team

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Die Deutsche Telekom treibt die Digitalisierung der Schulen – vom Anschluss bis zur Bildungsplattform

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Das Center Strategic Projects (CSP) unterstützt die strategische Positionierung der Telekom im Bildungsbereich und erreicht gemeinsames Verständnis über Bereichsgrenzen hinweg.

Die Arbeitswelt ist in den letzten Jahren digitaler geworden. Doch in der Corona-Krise zeigte sich, dass die Schulen ins Hintertreffen geraten sind. Die Robert Bosch Stiftung stellt fest: Es hakt unter anderem an der technischen Ausstattung. Die Telekom teilt die politische Ambition, das Bildungssystem digitaler zu gestalten und leistet dafür einen wesentlichen Beitrag. Ein eigenes Konzernprogramm der Beauftragten für Bildung und Schule, Stefanie Kreusel, setzt hier gezielt an.

Kind mit Mundschutz schaut auf Schultafel

Die Digitalisierung der Schulen weist noch deutliche Lücken auf, was nicht nur für Distanz- und Wechselunterricht problematisch ist.

Das CSP war als wichtiger Impulsgeber beteiligt. „Es hat engagiert und mit Expertise die konzeptionelle und inhaltliche Weiterentwicklung des Programms unterstützt und maßgeblich mitgestaltet,“ sagt Stefanie Kreusel. In dem multidisziplinären Konzernprogramm „Digitale Bildung und Schule“ arbeiten Experten aus verschiedenen Bereichen wie Strategie, Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und Finance auf Augenhöhe zusammen. Sie haben dabei ein gemeinsames Verständnis über alle Bereichsgrenzen hinweg entwickelt. Das Ziel hinter diesem Zusammenarbeitsmodell ist die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells und gleichzeitig einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag zu ermöglichen.

Das CSP als Impulsgeber für die digitale Schule

Zu Beginn musste das CSP-Team die Rahmenbedingungen klären, um für das Bildungssystem eine optimale Lösung zu finden. Es hat sich dabei als neutraler Impulsgeber verstanden, der darauf achtet, dass Lösungen und Produkte für das Schulsystem geeignet sind. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Schulen in erster Linie eine belastbare technologische Basis fehlt. Sie benötigen deshalb kurzfristig eine IT-Infrastruktur, zum Beispiel leistungsfähige Internetanschlüsse und Endgeräte, um digitalen Unterricht anbieten zu können. 

Außerdem war schnell deutlich, dass finanzielle Zwänge dem Technikeinsatz Grenzen setzen: Digitale Werkzeuge für Schulen müssen alle wichtigen Anforderungen zum besten Preis erfüllen. Zudem besitzen Schulen nur wenige Ressourcen für den Betrieb von Hardware und Software. Deshalb passt eine umfassende, schlüsselfertige Lösung am besten zu ihrem Bedarf, so dass sich Lehrerinnen und Lehrer dem Unterrichten widmen können. Genau hier gibt es Marktpotenzial, da Infrastruktur und Systemintegration das Kerngeschäft der Telekom sind.

Marktpotenzial für effektive Infrastruktur

Das CSP hat einen sogenannten „White Spot“ auf der digitalen Landkarte erkannt: Im Bildungssystem fehlt ein breit aufgestellter Digitalisierer, der nicht bloß Insellösungen anbietet. Stattdessen muss die Infrastruktur aus einer Hand kommen und sich an alle Akteure richten – Schulen, Lehrer und Schüler, sodass  sie digitale Technologien auf dem Schulcampus, im Klassenraum und zu Hause nutzen können. Während bei anderen Anbietern Lerninhalte im Vordergrund stehen, schafft die Telekom die zunächst die Infrastruktur, die diese Angebote benötigt.

Säulendiagramm Schulportfolio

Das ganzheitliche Schulportfolio der Telekom ermöglicht es alle Facetten des digitalen Unterrichts aus einer Hand zu realisieren.

Auf Basis dieser Überlegungen haben wir zusammen mit den Fachbereichen ein einheitliches Konzernportfolio entwickelt. Die Lösung der Telekom besteht aus fünf Infrastruktur-Modulen sowie einem Dienstleistungspaket für Betrieb, Service und Schulung. Das Portfolio verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Module Netzwerk, Sicherheit, Präsentationstechnik, Endgeräte und Plattformen & Cloud decken jeden Aspekt der IT-Infrastruktur für Schulen ab. 

Bildungsföderalismus: Länderspezifischer Vertrieb gefragt

Das gesamte Infrastrukturpaket besteht aus einem leistungsfähigen Internet-Anschluss, der vollständigen Verkabelung, allen notwendigen Endgeräten und den dazugehörigen Cloudservices. Montage, Betrieb und Wartung erledigen Telekom-Mitarbeiter und garantieren so digitalen Unterricht ohne technische Ausfälle.

Diese Lösung ist für den Vertrieb eine ebenso interessante wie aufwändige Aufgabe. Der Informations- und Beratungsbedarf der Zielgruppe ist hoch und es gibt es auch hier wieder eine Besonderheit: Bildung liegt in Länderhoheit, die Schulstrukturen unterscheiden sich in vielen Details. Deshalb haben wir das Vertriebskonzept zusammen mit erfahrenen Telekom-Mitarbeitern länderspezifisch gestaltet. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in Niedersachsen wurden feste Teams für den spezifischen Vertrieb und konkrete Kundenanliegen aufgebaut.

Lösungsorientierung und neutrale Perspektive

Bedingt durch den Föderalismus und die mehrgliedrige Schulorganisation ist das deutsche Schulsystem recht komplex. Ohne systematisches und strukturiertes Vorgehen ist es nur schwer möglich, für das heterogene Schulsystem in Deutschland eine marktgängige Lösung zu finden. Hier zeigte das ausgeprägte Methodenset des CSP seine Vorteile.

Für die Entwicklung des Projektes, das mehrere Segmente und Funktionen im Konzern abdeckt, war die Rolle des CSP als Berater und Impulsgeber entscheidend. Es bietet eine neutrale Perspektive und ist stark lösungsorientiert, zudem haben die Berater ein breites Netzwerk im Konzern. So hat das CSP zusammen mit Teams aus der ganzen Telekom einen leistungsfähigen Digitalisierungsbeschleuniger für Schulen entwickelt.