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Andreas Middel

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Besser leben in der Gigabit-Gesellschaft

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Die Digitalisierung ist in den politischen Chefetagen angekommen. Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ludwigshafen war das Highlight des 11. Digital-Gipfels mit dem Motto „vernetzt besser leben“. Mehr als 1.100 Teilnehmer zählte die Veranstaltung in der Metropoleregion Rhein-Neckar, und das halbe Bundeskabinett war vertreten, um über die Herausforderungen der Digitalisierung mit Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die digitale Transformation der Gesellschaft eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Wirtschaft. Und dabei ist der Ausbau der Infrastruktur ein zentrales Thema. Für die Kanzlerin steht fest:

Wir sind fast am Ende der Megabit-Gesellschaft und fassen die Gigabit-Gesellschaft ins Auge. Angela Merkel, Bundeskanzlerin

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Reinhard Clemens empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel am Telemedizin-Exponat.

Der Präsident Branchenverbands Bitkom, Thorsten Dirks, zog eine positive Bilanz des Digitalgipfels: „Zwei Drittel der vor drei Jahren angekündigten Einzelmaßnahmen sind mittlerweile umgesetzt. Das erste digitale Regierungsprogramm ist ein Erfolgsmodell“, sagte Dirks. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahlen dürfe sich Deutschland aber keinen Stillstand bei der digitalen Transformation leisten. „Die Digitale Agenda muss in der kommenden Legislaturperiode fortgeschrieben werden und noch ambitioniertere Ziele verfolgen.“ Und für Telekom-Vorstand Reinhard Clemens muss „die Digitalisierung unbedingt beim Bürger ankommen“.

Zum eigentlichen Schwerpunkt-Thema des Gipfels in diesem Jahr, der Digitalisierung im Gesundheitswesen, empfing Clemens im Ludwigshafener Pfalzbau die Kanzlerin an einem Exponat zur Teleintensiv-Medizin. Die Digitalisierung wird das Gesundheitswesen tiefgreifend verändern, so lautet die Kernbotschaft.

Grundvoraussetzung  der Digitalisierung aller Lebensbereiche ist eine hochmoderne leistungsfähige Infrastruktur, wie Clemens in Ludwigshafen deutlich machte.

Auch in der Ludwigshafener Erklärung, dem Abschlussdokument wird die Bedeutung hochmoderner  Infrastruktur wie der 5G-Technologie betont. Bis 2025, so heißt es in dem Dokument, brauche Deutschland „flächendeckend bedarfsgerechte Gigabit-Infrastrukturen im Festnetz- und Mobilfunk“. Und klar ist dabei auch, „dass neue Gigabit-Infrastrukturen unter bestimmten Voraussetzungen nicht der Regulierung unterworfen werden“.

Nicht nur in der Digitalen Gesundheit, sondern auch beim Thema Smart Cities, Cyber Security oder Mobility zeigte die Telekom in diesem Jahr Gipfelpräsenz. Mit der Kür von Darmstadt zur Digitalen Stadt 2017 konnte Telekom-Vorstand Reinhard Clemen noch zusammen mit Bürgermeister Jochen Partsch verkünden, dass in Darmstadt schon bald das nächste Smart-Parking-Projekt startet. Nach Hamburg, Moers, Dortmund, Duisburg ist die Bitkom-Gewinner-Stadt bereits die fünfte, mit der die Telekom die Digitalisierung in die Kommunen bringt.

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