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Katja Werz

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Hört im Interview, warum Zivilcourage so wichtig ist

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Mit ihrer Kampagne „Gegen Hass im Netz“ will die Telekom dazu motivieren, Beleidigungen, rassistische Hetze und alle Arten persönlicher Herabwürdigungen nicht einfach hinzunehmen. Im Podcast erklärt Barbara Costanzo, Vice President Group Social Engagement bei der Deutschen Telekom, warum es wichtig ist, dass auch nicht unmittelbar Betroffene ein Signal gegen den Hass setzen. Und Leonie, eine der Protagonist*innen aus der Kampagne, erzählt, warum ihr die Unterstützung anderer geholfen hätte, als sie sich über Jahre hinweg Cybermobbing-Attacken ausgesetzt sah. 

Schmuckbild

Wer bei beleidigenden oder rassistischen Aussagen im Netz Haltung zeigt, tritt für ein Zusammenleben nach demokratischen Spielregeln im Netz und in der Gesellschaft ein. 

Medienkompetenz gilt als eine der Schlüsselqualifikationen für die Zukunft. Aber Medienkompetenz allein führt nicht automatisch auch zu einem guten Zusammenleben im Netz. „Aber genau das ist unsere Zielsetzung“, betont Barbara Costanzo. „Und deshalb sagen wir: Medien- und Demokratiekompetenz gehören zusammen. Wir wollen erreichen, dass möglichst alle im Internet unterwegs sein können und sich dabei auch gegen den Hass im Netz stellen.“ Deshalb bietet die Telekom im Rahmen von #DABEI - Gegen Hass im Netz unter anderem Workshops an, in denen Gegenrede („Counterspeech“) geübt wird. Es geht dabei immer darum: Wie kann der Dialog im Netz wieder konstruktiv werden? Wie können vor allem für die schweigenden Mitleser*innen alternative Sichtweisen angeboten werden? Einfach wegsehen überlasse den Hatern die Bühne, so Costanzo. Es lohne sich für Betroffene auf jeden Fall, Anzeige zu erstatten und sich Hilfe zu suchen. 

Hören Sie hier unseren Podcast zu dem Thema:

Podcast

00:08:26

Podcast gegen Hass im Netz

Einblicke in eine Leidensgeschichte

Leonie ist eine der drei Jugendlichen, die im Mittelpunkt der Kampagne stehen. Alle drei wurden über Social-Media-Kanäle und in ihrem Lebensumfeld beleidigt und ausgegrenzt. Im Podcast spricht Leonie offen darüber, wie sie sich in dieser Situation gefühlt hat. „Die Diskriminierung fing bereits in der Grundschulzeit an und setzte sich während meiner gesamten Schulzeit fort“, erzählt Leonie. „In der Pubertät wurde ich dadurch in meinem Selbstbewusstsein sehr erschüttert.“ Weil sie sich damals mehr Hilfsangebote für sich selbst gewünscht hätte, hat sie sich entschieden, die Telekom-Kampagne zu unterstützen. Sie hat gelernt, Beleidigungen von sich fernhalten. „Leider wird Cybermobbing immer noch viel zu häufig als normal angesehen und heruntergespielt“, sagt Leonie. „Ich erhoffe mir, dass die Telekom als namhaftes Unternehmen dazu beitragen kann, mehr Präsenz in der Gesellschaft zu schaffen.“

Gemeinsam gegen Hass im Netz

Gemeinsam mit über 40 gemeinnützigen Organisationen und Institutionen arbeitet die Telekom daran, dass Opfer von Hatespeech und Cybermobbing Unterstützung finden. Unter dem Motto „Raus aus der Schockstarre“ geht es darum, in der gesamten Gesellschaft für digitale Zivilcourage zu werben, nicht wegzusehen, sondern Haltung zu zeigen und Grenzen zu setzen. Dabei ergänzen sich die Organisationen gegenseitig in den Schwerpunkten ihrer Arbeit und setzen gemeinsam ein klares Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft und Ausgrenzung im Netz. 

Mehr über die Kampagne #gegenhassimnetz erfahren Sie hier.

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