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Diese sieben Gewinner der Digitalisierung sollten Sie kennen

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Es wird häufig behauptet, dass die Digitalisierung nur jungen Unternehmen Chancen bietet. Wir zeigen Beispiele, dass durchaus auch Traditionsunternehmen in der Lage sein können, von den neuen Marktbedingungen zu profitieren.

Zeiss: In die Zukunft geblickt

Von der kleinen Jenaer Werkstatt zum international führenden Unternehmen für Optik und Optoelektronik: Bei Zeiss hat sich seit 1846 viel getan. Das Kerngeschäft sind zwar nach wie vor Brillen, doch kann man mit der neuesten Variante „Zeiss VR One Plus“ auch virtuelle Realitäten erblicken. Daneben hat die Carl Zeiss AG die fortschreitende Vernetzung genutzt, um seine Beratungs- und Service-Angebote für Augenoptikpartner zu digitalisieren. Der Optiker steuert Vermessung, Beratung und Empfehlung von Brillengläsern inzwischen zentral über das iPad.

Kuka: Die smarte Fabrik ist da

Die Produktion von Generatoren und Schweißgeräten des frühen 20. Jahrhunderts ist längst Vergangenheit. Die Kuka AG ist inzwischen vor allem als Pionier in der Robotik und Automationstechnologie bekannt: Ihre orangefarbenen Industrieroboter erledigen unterschiedliche Produktionsaufgaben, zählen zu den platzsparendsten und zuverlässigsten ihrer Art und haben dem Unternehmen die Marktführerschaft in Europa eingebracht. Im Sommer 2016 hat der chinesische Elektrogeräte-Hersteller Midea Kuka zu knapp 95 Prozent übernommen.

Adidas: Coaching per App und Wearable

Turnschuhe fertigt Adidas schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts – heute werden sie voll automatisiert getestet. Darüber hinaus setzt der Sportartikelhersteller aktuell auf miCoach, eine Fitness-App und verschiedene trainingsbegleitende Geräte – vom Fitnessarmband über die smarte Uhr bis hin zu einem Ball, der Schusshärte oder Flugbahn auswerten kann. Ihre Club-Trikots können Fußballfans seit kurzem online im Adidas Creator Studio selbst gestalten.

Deutscher Buchhandel: Lesen digital

Von wegen eingestaubt: Mit dem tolino hat sich der deutsche Buchhandel inzwischen ein digitales Standbein aufgebaut. Führende Buchhändler, darunter Club Bertelsmann, Hugendubel und Thalia, verkaufen seit 2013 neben traditionellen Büchern auch den E-Book-Reader. Aktuell bieten sie Lesern eine Auswahl an über 1,6 Millionen elektronischen Büchern und haben damit dem Kindle von Amazon gehörig die Stirn geboten.

Carlsen Verlag: Interaktive Lektüre für Kinder

Sein stolzes Alter merkt man dem Traditions-Kinderbuchverlag Carlsen aus dem Jahr 1953 nicht an. Die fortschreitende Digitalisierung hat er zum Anlass genommen, Bücher zu einem Multimediaerlebnis zu machen. Zu jedem Buch aus der LeYo!-Reihe kann eine kostenlose App heruntergeladen werden, welche die Lektüre interaktiv begleitet, indem sie Geschichten, Geräuschwelten, Wissensvermittlung und Spiele rund um das Buch bereitstellt.

Cewe: Digitale Bilderwelten

Europas größtes Fotoentwicklungsunternehmen Cewe ist seit 1962 im Geschäft. Seither führt es für viele große Handelsketten und Drogeriemärkte die Fotoarbeiten aus. Seinen heutigen Umsatz verdankt das Traditionsunternehmen allerdings zu einem Großteil der Digitalfotografie. So bearbeitet es beispielsweise Online-Druckaufträge und produziert, basierend auf einer für den Kunden kostenlosen Bestellsoftware, Fotobücher und personalisierte Geschenkartikel.

Otto: Online-Handel mit Katalog

Im Jahre 1949 kam der erste Otto-Katalog frisch aus dem Druck. Und noch heute wird fleißig geblättert – inzwischen aber auch geklickt: Die Otto Group ist weltweit größter Online-Händler nach dem Marktführer Amazon. Zuletzt machte der Konzern mehr als die Hälfte seines weltweiten Umsatzes im Internet – 30 Prozent sogar über mobile Endgeräte. Um auch künftig an digitalen Trends teilzuhaben und den Umbau zu einem digitalen Handels- und Dienstleistungskonzern weiter voranzutreiben, investiert der Konzern beispielsweise in Startup-Unternehmen.

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Digitale Verantwortung

Experten diskutieren über die Zukunft der Digitalisierung.

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