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Video-Interview mit dem Futuristen von SAP

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Martin Wezowski, Chef Designer und Futurist beim SAP Innovation Center Networks, spricht über Horror-Filme, die nächste Marie Curie und das Verschmelzen von Menschen mit Maschinen.

Interview-Martin-Wezowski

Ist Science Fiction für Sie eine Quelle der Inspiration? Kennen Sie uns positive Beispiele aus der Literatur oder Filmwelt?

Eine gute Frage. Natürlich ist Science Fiction eine Quelle der Inspiration, denn sie gibt uns Spielraum für unsere Fantasie. Sie berücksichtigt die Vielschichtigkeit der Gesellschaft, der Wirtschaft, eben aller Aspekte des menschlichen Zusammenlebens. Daraus kann man immer Anregungen schöpfen, auch wenn es rein um Wirtschaft, Technik oder menschliches Verhalten geht. Es gibt immer etwas, das bei uns erste Impulse auslöst. Ja, man sollte sich mit allen möglichen Arten von Science Fiction beschäftigen. Positive Beispiele gibt es wenige, und das hat auch seinen Grund. Hollywood will uns das Fürchten beibringen, und wir finden das toll. Schließlich ist es sehr unterhaltsam, wenn es gruselig wird.

Wissen Sie, diese Filme sprechen gezielt das Emotionszentrum unseres Gehirns, die Amygdala, an. Es liegt einfach in der Natur des Menschen, dass wir uns zu angstmachenden Abenteuergeschichten hingezogen fühlen. Aber als ein positives Beispiel wäre „Raumschiff Enterprise“ zu nennen. Dort entschied man sich für einen anderen Ansatz: die Zuschauer auf eine abenteuerliche Reise mitnehmen, die durchaus auch beängstigend sein kann, aber immer positiv endet. Wir sind hier, um den Weltraum, unendliche Welten zu erforschen‘, so heißt es im Vorspann. Wohin als nächstes? Wenn es darauf keine konkrete Antwort gibt, sagen die Hauptfiguren meistens: ‚Hmmm... dorthin!‘ Und dann entscheiden sie sich einfach für eine Richtung. Das ist ein sehr positives menschliches Abenteuer, auf das sich Gene Roddenberry, der Schöpfer von „Raumschiff Enterprise“, da begeben hat, und das, wie ich finde, jeder kennen sollte.

Kritiker sind der Auffassung, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) allein der Gewinnmaximierung dient und nicht zur Lösung der großen Menschheitsprobleme beiträgt. Was denken Sie?

Ich bin Optimist. Weil es keinen Sinn macht, es nicht zu sein. Wenn man übrigens sagt ‚Ich bin Realist‘, bringt das nicht viel, denn man bleibt in der Realität stecken. Bei der Zukunft geht es nicht um Realität oder den Status quo. Es geht darum, sich etwas Unmögliches auszudenken und es dann, beispielsweise durch die Wissenschaft, möglich zu machen. Und es geht um Fantasie. Ich denke, KI ist ein tolles Werkzeug, das sich für alle möglichen Zwecke einsetzen lässt.  Sie haben das sicher schon mal gehört, aber lassen Sie mich noch einmal den Vergleich mit dem Feuer anführen: Wir Menschen haben gelernt, Feuer unter Kontrolle zu bringen. Wir haben vor vielen Tausenden von Jahren gelernt, Feuer zu machen. Und wie sieht es heute aus? Es brennt nicht überall und es ist nicht überall Krieg, nur weil wir wissen, wie man Feuer macht. Im Gegenteil, es ist genau umgekehrt. In der Welt von heute lässt es sich in fast jeder Hinsicht besser leben als je zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Das lässt sich nicht von der Hand weisen. Ein schwedischer Wissenschaftler hat ein Buch mit dem Titel ‚Factfulness‘ darüber geschrieben. Und das gilt auch für die KI. Worum geht es Ihnen? Was erhoffen Sie sich? Wenn Sie hoffen, mit KI Ihre Gewinne zu maximieren, dann können Sie sie wahrscheinlich dafür einsetzen. Wenn KI Ihre Gewinne maximiert, dann wahrscheinlich deshalb, weil Sie als Unternehmen relevant sind. Ansonsten würden Leute Ihre KI nicht verwenden. Für wen sind Sie relevant? Nun, hoffentlich begründetermaßen für einen bestimmten Personenkreis, und diese Personen sind im Umkehrschluss relevant für Sie. Auf diese Weise bauen Sie Beziehungen auf. Aus diesem Grund betrachte ich die KI als ein Werkzeug für den Aufbau positiver Beziehungen. Und bereits heute sehen wir, wie mit KI viel Gutes erzielt wird, z. B. in der Diagnostik, im Gesundheitswesen, im Sicherheitsbereich und so weiter. Denken Sie nur an die Flugzeuge, die Sie für Ihre Geschäftsreisen nutzen. Fast alle werden durch automatisierte, intelligente Systeme kontrolliert. Daher bin ich fest davon überzeugt, dass wir mit der KI in eine positive Zukunft reisen.

Sie sehen die Supermenschen kommen, aber kann es denn wirklich 8 Milliarden Supermenschen geben? Oder droht der Welt ein Szenario, wo es eine kleine Elite und Milliarden von Verlierern gibt?

Auch das ist eine schwierige Frage. Natürlich wären mir 8 Milliarden, oder 9 oder 10 Milliarden Supermenschen lieber. Ich denke, wir sind auch auf dem Weg dahin. Mittlerweile haben 3,3 Milliarden Menschen Internet. Es hat unsere gesamte Entwicklungsgeschichte als Homo sapiens gedauert, bis wir dort angekommen sind. Und allein in den nächsten fünf Jahren werden wir weitere 3 Milliarden anbinden. So schnell geht das im Moment.

Das heißt, ein Mädchen in Bangladesh kann in zehn oder sieben Jahren, über ein Gerät Zugriff auf Wissen bekommen, das noch vor wenigen Jahrzehnten nur einer winzigen Minderheit vorbehalten war. Es kann dann ein Unternehmen gründen, ein spannendes Projekt in Angriff nehmen oder Probleme lösen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können. Das ist eine Befreiung, die solche Tools bringen. Daher glaube ich, dass auf diese Weise und hoffentlich durch Modernisierung des Bildungswesens - Bildungssysteme sind letztendlich Eigentum von irgendjemandem und denken manchmal, sie haben ein Monopol für die Verbreitung von Wissen - dafür gesorgt wird, dass Eliten eben nicht mehr über das Monopol der Wissensvermittlung verfügen. Das junge Mädchen in Bangladesh kann sich heute auf YouTube über Quantenmechanik informieren, wenn sie sich ein billiges Smartphone leisten oder irgendwo besorgen kann. Das war doch früher undenkbar, oder?

Und ganz nebenbei: statistisch gesehen wird die nächste Marie Curie nicht aus Salzburg oder Bonn kommen, sondern aus Indien oder aus Afrika. Aus einem Land, das sich dank der neuen Technologien mit Riesensprüngen weiterentwickelt. So wird es meiner Meinung nach kommen.

Anstatt miteinander zu konkurrieren, werden die Menschen, egal ob sie einer Elite angehören oder nicht, dank dieser Befreiung durch Tools die Leistungsfähigkeit und Unabhängigkeit erreichen, die jedem Einzelnen eine Umgehung von irrelevanten Einrichtungen mit Hilfe der Technologie ermöglicht. Wenn Schulen irrelevant sind, Regierungen irrelevant sind und Sie als Unternehmen irrelevant sind, werden wir etwas Neues erfinden und in unserem eigenen Tempo und mit unserer eigenen Wahrnehmung von dem, was in der Welt gebraucht wird, in die Zukunft gehen. Und aus diesem Grund wird dabei am Ende meiner Meinung nach etwas Positives herauskommen.

Wie können wir dafür sorgen, dass alles, was technisch möglich und positiv ist, auch wirklich umgesetzt wird?

Na, wenn es technisch möglich ist, werden wir es wahrscheinlich auch machen. Irgendjemand wird es ausprobieren.  Da kann man sicher sein. Aber dann stellt sich die Frage, ob es auch richtig ist, es zu tun. Sollen wir mit dem, was technisch möglich ist, experimentieren, ohne uns Gedanken zu machen, was richtig und was falsch ist? Was ist denn überhaupt das Richtige? Was brauchen wir? Das geht auf die Frage zurück, welchen Zweck unser Dasein hat. Technik ist nur ein Werkzeug. Dieses gewissermaßen doppelte Dilemma gilt es zu lösen. Es kann gelingen. Aber sollten wir es auch versuchen? Das ist das, worüber wir gerade nachdenken.

Wir haben ein Problem. Die Technologie entwickelt sich mit rasanter Geschwindigkeit weiter. Wir können Menschen genetisch optimieren. Wir können unsere Gene mit denen von Tieren kombinieren. Wir können neue Spezies entwickeln, die mit uns auf diesem Planeten leben. Es wird eine Hacker-, eine Biohacker-Community geben, die im Kern bereits heute existiert. Vielleicht sind diese Fragen eher moralisch-ethischer und philosophischer Natur. Wer sind wir? Ist es okay, nicht mehr Homo sapiens zu sein? Wenn das okay ist, wenn das das Richtige ist, dann wissen wir, wie es gemacht wird. Die notwendige Technik dazu gibt es bereits. Das bringt uns wieder zu der philosophischen Sicht auf das Leben zurück, über die wir schon viel früher hätten nachdenken sollen. Warum sind wir hier? Was ist gut? Welche Beziehungen wollen wir haben?  Alles andere folgt dann daraus. Man kann sogar sagen, alles andere ist dann einfach.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten ethischen Herausforderungen, vor die uns die Digitalisierung, die künstlicher Intelligenz, in den nächsten - sagen wir 30 bis 50 Jahren - stellt?

Das ist die große Frage. Es läuft, so denke ich, immer wieder auf dasselbe hinaus. Was wollen wir? Worauf können wir verzichten? Ist es okay, nicht mehr Mensch zu sein? Können wir weniger egozentrisch und arrogant sein? Es ist ein falscher Stolz. ‚Ich bin Homo sapiens. Mir gehört die Welt.‘ Vielleicht wird es auf der Erde andere Spezies geben, die wir selber schaffen. Andere Entitäten, die anders denken. Das sind die ethischen Fragen, die wir uns stellen müssen. Wie können wir diese - wie ich es nenne - empathische Symbiose zwischen menschlicher Erfindungskraft und maschineller Intelligenz aufbauen?  Empathische Symbiose als gegenseitiges Verstehen und gegenseitige Abhängigkeit. Wie können wir Technologie mit menschlicher Erfindungskraft und menschlichen Wünschen ergänzen, bis wir selber Technologie sind?

Soziale Medien und andere Netzwerk-Tools verändern unser Kommunikationsverhalten und unsere soziale Interaktion; Kritiker sprechen bereits jetzt von emotionalen und geistigen Brüchen. Sind die Supermenschen von morgen einfach nur oberflächliche Genussmenschen?

„Oberflächlich“ denke ich nicht. Ich sehe es so, dass man durch die Kraft der Automatisierung, durch Autonomie, Entscheidungsgewalt und gedankliche Befreiung unabhängig und ganz ohne Mittelsmänner seinen Geschäften nachgehen kann. Durch maschinelles Lernen, Blockchain und andere Technologien erhalten wir nicht nur neue Möglichkeiten, die Welt, die Wirtschaft und unsere Beziehungen zu durchdringen, sondern auch Zeit zum Nachdenken und dem Stellen ganz anderer Fragen. So könnte man sich vielleicht in einem Vorstandszimmer fragen: ‚Warum machen wir das alles? Und welche Rolle haben wir dabei?‘ Und nicht nur: ‚Was lässt sich monetär umsetzen?‘ Denn das liegt vielleicht schon auf der Hand. Eher: ‚Wie könnte der Wertaustausch für unsere Zielgruppen relevant sein?‘ Das ist die Autonomie des Netzwerks. ‚Hey, Ihr könntet für diese und jene Person relevant sein. Bietet diesen Service doch an. Und, weil wir schon dabei sind, vielleicht wollt ihr auch das hier noch tun? Ihr solltet es tun, denn Ihr macht das wirklich gut.‘ Dann kann man sich überlegen: ‚Also will ich das denn ... es wirklich gut machen?‘ Das sind die tieferen, eher philosophisch und ethisch ausgerichteten Fragen, auf die Sie bereits hingewiesen hatten. Ich denke, dass sich diese Denkweise immer mehr durchsetzt: Je mehr Zeit wir haben, desto mehr Zeit können wir der Kunst, unserem Wissensdrang, dem Miteinander und dem Austausch von Emotionen widmen. Mehr als rein transaktionale Beziehungen, wie beispielsweise: ‚Haben Sie das Geld dafür? Können Sie um 9 Uhr da sein?‘ Diese Fragen lösen sich von allein.

Wir werden uns meiner Meinung nach mit tiefergehenden Fragen befassen. Wir werden feinsinnigere, mehr auf das Wesentliche bedachte Geschöpfe werden als früher. Vielleicht leben wir jetzt schon in so einem Zeitalter, und die sozialen Netzwerke sind schon ein Beispiel für die Technologie, mit der wir so unmittelbar konfrontiert werden. Wir schöpfen jetzt einfach nur unsere Möglichkeiten aus. Wie schon seit Jahrzehnten versuchen wir auch heute, unser Leben in den Griff zu bekommen. ‚Schau mal, ich besitze einen Diamanten. Schau mal, ich bin erfolgreich. Schau mal, ich bin hübsch.‘ Vielleicht ist das jetzt eben die Mentalität. Diese Mentalität wird sich ändern, denn wenn letztendlich jeder toll aussieht, wird es keinen mehr interessieren, ob man selbst auch toll aussieht. Oder vielleicht doch? Das wird sich auswachsen. Darauf hoffe ich.

Ihr Ausblick auf die Zukunft ist recht positiv. Aber wie sorgen wir dafür, dass die Menschen auch in den Dörfern in Deutschland und anderswo auf der Welt diese positive Einstellung teilen und nicht denken: „Au weia, das gibt Veränderungen, und ich weiß nicht, was das für mich bedeutet!“ Oder: „Wandel bedeuten nie etwas Gutes.“?

Wie können wir allen eine positive Einstellung zum Wandel vermitteln? Das ist in der Tat ein schwieriges Problem. Nichts ist so beständig wie der Wandel, er lässt sich nicht aufhalten und ist letztendlich nichts anderes als die Evolution dieses Planeten.  Wir sind hier dank des Wandels und nicht trotz des Wandels. Und das hört man nicht gern, denn es ist eine Tatsache. Und wie Sie wissen, mit Tatsachen zu argumentieren funktioniert nicht.  Das haben wir in den letzten fünf Jahren erkannt. Emotionen funktionieren. Wir müssen also anfangen, andere Frage zu stellen: Warum wollen wir uns verändern? Wie wollen wir uns verändern? Anstatt zu fragen: ‚Wer bist Du‘, sollten wir fragen: ‚Zu wem wirst Du? Und in welche Richtung gehst Du?‘ Wenn die Antwort lautet: ‚Ich will nirgendwo hin.‘, dann sollten wir vielleicht fragen: ‚Warum denn nicht? Und wenn das so ist, kannst Du Dich hier wohl fühlen und langfristig ein sinnvolles Leben leben? Denn Du wirst wahrscheinlich 100 oder 120 Jahre alt werden.‘

Wir müssen beginnen, uns mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Wir müssen diese Gespräche im kleinen Kreis führen: am Küchentisch, in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz und im Team. Denn wenn man mehr als 20 Leute beteiligt, braucht man ein Megaphon und die Diskussion bricht zusammen. Das ist also wichtig. Eine andere Vorgehensweise haben wir bereits im Interview beleuchtet. Wir können so viele beängstigende Technologie-Szenarien an die Wand malen, wie wir möchten. Das gilt auch für andere Katastrophen: wir können bei einem Brand umkommen, ertrinken, einem Verkehrsunfall zum Opfer fallen.  Hollywood gelingt es ausgezeichnet, den Tod unterhaltsam zu machen. Dort weiß man, dass unsere Amygdala, das Angst-, Kampf- und Fluchtzentrum im Gehirn, sehr schnell auf Reize anspricht, die sie uns geben, um uns zu unterhalten. Ich bin übrigens ein Fan der Terminator- und ähnlicher Filme. Und da Hollywood das schon so gut macht, brauchen wir es nicht mehr zu tun. Diesen Teil der Aufgabe erledigen sie dort immer noch ganz toll. Lassen Sie uns vielmehr den anderen Teil der Aufgabe erfüllen: nämlich die absolute Utopie zu vermitteln. Lassen wir unserer Fantasie freien Lauf, lasst uns zum Mond fliegen, lasst uns zum Mars fliegen, lasst uns zu Supermenschen werden. Diese Geschichten müssen wir erzählen, ebenfalls im kleinen Kreis, und dann mit der Frage hinterlegen: ‚Wie möchtet Ihr Euch mit Blick auf dieses Ziel verändern? Was würdet Ihr gern tun, wenn Ihr diese oder jene Fähigkeit hättet?‘ Ich bin also genau wegen dieses Dilemmas optimistisch. Wir überlassen die positive Einstellung einigen wenigen, und der Rest wird über Negativität vermittelt, über dystopische Zukunftsmodelle, weil sie unterhaltsam sind. Wir müssen uns klar machen, dass hier ein Gleichgewicht gefragt ist.

Vielleicht ist das bedingungslose Grundeinkommen eine Lösung, denn viele Menschen fürchten, möglicherweise ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Oder wäre das nur eine kurzfristige Lösung?

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein sehr interessantes Modell. Ich denke, es handelt sich um ein sehr schönes, kurioses Experiment. Belassen wir es dabei, dass es sehr wichtig ist und eine der Antworten auf die Frage sein könnte.

Aber es gibt noch eine etwas interessantere Sichtweise. Ich glaube, dass wir Menschen uns, zumindest statistisch und historisch gesehen, immer dann, wenn uns tägliche Aufgaben durch Automatisierung abgenommen wurden, andere Dinge ausgedacht haben. Der Homo sapiens ist ganz offensichtlich ein sehr neugieriges Wesen. Immer, wenn wir in einem Status quo feststecken, kommen wir auf etwas Neues, schaffen neue Kunstwerke, hören neue Musik, sprechen über neue Themen, erfinden neue Technologien, entwickeln neue Geschäftsmodelle, um im Wettbewerb relevant zu bleiben. Wir bleiben nicht stehen, niemals. Daher glaube ich, dass uns unsere menschliche Erfindungskraft und Neugier zweckgerichtet antreibt, nach etwas Neuem zu suchen, wenn wir einen gewissen Grad der Zufriedenheit erreicht haben: ‚Ich verdiene Geld, das Unternehmen läuft gut, ich langweile mich, lasst uns etwas anderes probieren.‘ Es geht nicht darum, den Leuten die Arbeitsplätze wegzunehmen, sondern es geht darum, Tätigkeiten zu eliminieren, die nicht von Menschen ausgeführt werden sollten.

Künstliche Intelligenz: Zukunft braucht Optimisten

Zukunft braucht Optimisten

Martin Wezowski ist trotz der Horror-Szenarien Hollywoods ein überzeugter Zukunfts-Optimist.

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