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Markus Jodl

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LTE-Versorgung: Telekom geht an die Grenzen

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  • 500 LTE-Standorte in Grenznähe jetzt mit mehr Leistung
  • Mehr als 760.000 Haushalte können damit schneller mobil surfen
  • Weitere Schritte für bessere Funkversorgung an den Grenzen in Planung
LTE-Versorgung: Telekom geht an die Grenzen

LTE-Versorgung: Telekom geht an die Grenzen

Ab heute nimmt die Telekom in einem ersten Schritt bei rund 500 Mobilfunk-Standorten entlang der deutschen Außengrenzen die „Leistungsbremse“ raus. Die Mobilfunkantennen arbeiten jetzt mit den gleichen Leistungsparametern wie an allen anderen Standorten. Dadurch verbessert sich der Handy-Empfang in vielen Kommunen entlang der deutschen Grenzen und auch die Surfgeschwindigkeit steigt deutlich. Denn bisher durften die Mobilfunk-Anbieter entlang der Grenzen zu unseren Nachbarn das Potenzial ihrer LTE-Antennen nicht voll ausschöpfen. So sah es eine Vorschrift der Bundesnetzagentur vor, durch die vermieden werden sollte, dass deutsche Mobilfunknetze ausländische Funkdienste stören. Bei Überschreitungen haftete bisher die Bundesnetzagentur. Diese Haftung ist nun auf die Netzbetreiber übergegangen. „Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen“, sagt Walter Goldenits Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Damit unsere Kunden auch entlang der deutschen Grenzen das beste Netz erleben. Von dieser Maßnahme profitieren mehr als 760.000 Haushalte. In den vergangenen Jahren war es in etwa so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Das ist nun endlich vorbei. Dies ist jedoch nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Monaten die LTE-Versorgung entlang der Grenzen noch weiter verbessern.“

Folgende Bundesländer profitieren von der höheren Leistung an den LTE-Standorten

  • Baden-Württemberg: 90.000 Haushalte
  • Bayern: 50.000 Haushalte
  • Brandenburg: 39.000 Haushalte
  • Mecklenburg-Vorpommern: 82.000 Haushalte
  • Niedersachsen: 88.000 Haushalte
  • Nordrhein-Westfalen: 92.000 Haushalte
  • Rheinland-Pfalz: 61.000 Haushalte
  • Saarland: 33.000 Haushalte
  • Sachsen: 69.000 Haushalte
  • Schleswig-Holstein: 160.000 Haushalte

Weiter Maßnahmen für besseren LTE-Empfang an der Grenze

Derzeit gibt es entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE. Die Telekom wird alle diese Standorte im Laufe der kommenden Monate zusätzlich mit LTE versorgen. Außerdem sind weitere neue Mobilfunkstandorte geplant, um LTE-Lücken entlang der Grenze zu schließen. Durch diese Maßnahme erhalten weitere 285.000 Haushalte Zugang ins LTE-Netz der Telekom.

Die Telekom hat bereits im Sommer dafür gesorgt, dass es unterbrechungsfreie Telefonate innerhalb der Netze der Telekom-Landesgesellschaften an den Grenzen zu Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich gibt. Gespräche mit Anbietern aus anderen angrenzenden Ländern laufen.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

Arbeiten an einem Mobilfunkmast.

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