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Synchronisieren Sie sicher Ihre Daten über die Cloud

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Mit Verschlüsselung bleiben Ihre Daten auch im Internet „gesund“.

Der Datenabgleich mit der Cloud ist komfortabel und bequem. Auf jedem synchronisierten Gerät stehen immer die aktuellen Daten zur Verfügung. Das Angebot für Cloudspeicher ist kaum zu überblicken, und meistens bieten bereits kostenlose Modelle mehr als genug Speicherplatz. 

Illustration Cloud

Die Cloud – ein (fast) unendlicher Speicherplatz.

Je nachdem wo sich der Unternehmenssitz des Anbieters und dessen Server befinden, gelten unterschiedlich strenge Regelungen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit. In den USA herrscht in Hinblick auf Datenschutz ein ganz anderes Verständnis als etwa in Europa oder Deutschland. Die amerikanische Gesetzgebung bietet dort ansässigen Behörden im Zweifel die Möglichkeit, alle in einer Cloud gespeicherten Daten und Informationen einzusehen. Den höchsten technischen und rechtlichen Ansprüchen genügen Anbieter in Deutschland und in Europa allgemein, die sich an die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) halten müssen. 

Bevor Sie Dateien in der Cloud ablegen, ist es also ratsam, sich über den Anbieter zu informieren.

Was Sie bei der Nutzung der Cloud unbedingt bedenken sollten

  • Bevor Sie sich daran machen, Dateien in einem Cloudspeicher abzulegen, lesen Sie sich am besten die Nutzungsbedingungen des Dienstes genau durch. Beim Übersetzen kann ein Service wie „DeepL“ helfen. Achten Sie vor allem darauf, ob sich der Anbieter darin vorbehält, Informationen aus den Dateien zu analysieren. Dann nutzen Sie lieber ein anderes Angebot. 
  • Setzen Sie den Cloudspeicher stets nur als Ergänzung zu Ihren lokalen Festplatten und Speichergeräten ein. Wenn Sie sich auf die Cloud verlassen, das Angebot aber technische Probleme hat oder über Nacht vom Markt verschwindet, sind Ihre Dateien verloren. 
  • Es gibt Dokumente, die Sie besser nicht (und falls doch, dann nur verschlüsselt) im Internet ablegen. Dazu gehören Dateien rund um Ihre Gesundheit, Steuerunterlagen oder Kontoauszüge. Werden die Systeme des Anbieters von Cyberkriminellen gehackt, liefern Sie sensible Daten frei Haus.

So geht Verschlüsselung in der Cloud

Generell ist es ratsam, Dokumente, die Sie in Cloudspeichern ablegen, zu verschlüsseln. Das erledigen Spezialprogramme für Sie. Aus Sicht des Betriebssystems ändert sich erst einmal nichts. Sie greifen wie gewohnt auf die Daten direkt aus dem Explorer oder Finder zu und brauchen auch nicht für jedes Dokument ein Passwort einzutragen. Das wird als „transparente Verschlüsselung“ bezeichnet. Änderungen, die Sie vornehmen, werden wie gewohnt sofort synchronisiert, nur eben mit dem Unterschied, dass die Dateien auf dem Server chiffriert lagern. 

Die Apps arbeiten alle nach einem einheitlichen Prinzip:

  • Nach der Installation der Software stellen Sie zuerst eine Verbindung mit dem Cloudspeicher her. 
  • Die Software legt verschlüsselte Datencontainer an, die mit dem benötigten Speicherplatz mitwachsen. Die Entwickler haben darauf geachtet, dass bei Änderungen nur die geänderten Dateien synchronisiert werden müssen und nicht etwa der gesamte chiffrierte Bereich. 
  • Um auf die Container zugreifen zu können, muss ein (möglichst starkes) Passwort genutzt werden.
  • Der Container wird automatisch wie ein externes Laufwerk in den Dateimanager des Betriebssystems eingebunden. Sie kopieren und verschieben die Dateien im Klartext. Die Software verschlüsselt diese und legt in Echtzeit die chiffrierten Daten in der Cloud ab. 
  • Auch auf mobilen Geräten können Sie auf Ihre verschlüsselten Daten zugreifen, da die Entwickler auch Apps anbieten, die sich um das Ver- und Entschlüsseln unterwegs kümmern.

Bekannte und vertrauenswürdige Apps für die Verschlüsselung in der Cloud sind

Für erfahrene Nutzer – verwenden Sie Ihre eigene CloudSie besitzen gute Computerkenntnisse und haben einen Netzwerkspeicher zu Hause oder bei einem Provider Speicherplatz für Ihre Webseiten gemietet? Dann könnten Sie auch Ihre persönliche Cloud betreiben. Sie wissen damit genau, wo die Daten liegen und können sicher sein, dass nur die Personen darauf zugreifen können, denen Sie auch den Zugriff erlauben. Was Sie dazu brauchen, ist die Software Nextcloud, die es auch in Varianten für NAS-Systeme gibt. Die Einrichtung ist für erfahrene Anwender nicht schwierig, aber ein wenig Kenntnis im Umgang mit einem Webserver oder einer Netzwerkfestplatte ist notwendig, bis das System vollständig eingerichtet ist. Dank einer eigenen App bietet Nextcloud sogar die Möglichkeit, die Dateien auf dem Smartphone damit zu synchronisieren.

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