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Was Sie über Passwortmanager wissen sollten

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Persönliche „Schlüsselreize“ sicher aufbewahren. Viele Online-Dienste verlangen von den Nutzern eine regelmäßige Änderung des Passworts. Und die Administratoren von Firmennetzwerken schalten häufig ebenfalls eine solche Funktion an. 

Aus Sicherheitsgründen dürfen Sie bei der Passwortänderung aber nicht das bereits genutzte Passwort verwenden, das Sie sich ausgedacht hatten, und müssen von Ihrem persönlichen System abweichen. Oft werden von verschiedenen Diensten, Programmen, Anwendungen verschieden lange Passwörter verlangt. Ein Passwortmanager hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge.

Diese Vorteile bieten Passwortmanager

  • Alle Passwörter oder PINs sind zentral an einem Ort abgelegt. 
  • Sie müssen sich nur noch das eine Passwort für den Passwortmanager merken.
  • Die meisten Passwortmanager bieten weitere Komfortfunktionen, wie zum Beispiel Passwortgenerator, Cloudfunktion, automatische Überprüfung bestehender Passwörter.
  • Mit einer mobilen Version der Software haben Sie die Passwörter auch bequem unterwegs auf Ihrem Smartphone dabei.

So finden Sie den passenden Passwortmanager

Der Markt ist riesig und Sie haben die Wahl zwischen kostenlosen und kommerziellen Varianten. Darunter wiederum Apps, die alle Daten nur lokal speichern, und solche, die die Cloud nutzen. 

  • Achten Sie bei der Auswahl des Passwortmanagers darauf, dass der Anbieter Weiterentwicklung, regelmäßige Updates und Support leistet. Wenn Sie sich für eine Open-Source-Lösung entscheiden, nutzen Sie nur solche Programme, die bereits seit einigen Jahren angeboten und auch weiterentwickelt werden. 
  • Informieren Sie sich über Fachmedien, ob es bei diesem Programm schon einmal zu Sicherheitslücken gekommen ist.
  • Lesen Sie auf den Produktseiten nach, wie Ihre Daten geschützt werden und wo diese lagern. Wenn es sich um eine App handelt, die die Datenbank in der Cloud speichert, sollten Sie besonders kritisch sein und sich darüber informieren, welche Schutzmaßnahmen der Hersteller ergriffen hat.
  • Die App sollte einen Mechanismus bieten, der Zugriff auf die Datenbank bietet, wenn das Masterpasswort nicht erkannt oder unbekannt ist. Das kann zum Beispiel ein besonderes Zertifikat oder ein Ausdruck sein, den man dann auch Verwandten zur Verfügung stellt, damit diese im Notfall an die Daten gelangen. Denken Sie hier auch an Ihren digitalen Nachlass.
  • Entscheiden Sie, welche Zusatz- und Komfortfunktionen Ihnen wichtig sind:
    • Generierung sicherer Passwörter
    • Automatische Überprüfung der Sicherheit bereits vorhandener Passwörter
    • Ausfüllhilfe bei Webformularen und Anwendungen
    • Hinterlegen von Dokumenten in einem verschlüsselten Datentresor
    • Mobile Apps
    • Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten auch ohne Cloud, zum Beispiel per WLAN

Ein paar Tipps zum Umgang mit einem Passwortmanager

  • Sichern Sie die zentrale Datenbank auf jeden Fall in periodischen Abständen.
  • Drucken Sie die Passwörter immer dann auch aus, wenn Sie Passwörter neu vergeben, löschen oder hinzufügen. Bewahren Sie den Ausdruck an einem sicheren Ort auf, auf den Sie oder bevollmächtige Verwandte auch Zugriff haben. 
  • Gehen Sie die Liste der Passwörter regelmäßig durch und löschen Sie die Passwörter, die Sie nicht mehr benötigen.

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