Verantwortung

Cyber-Notärzte gegen verseuchtes Internet

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Abuse - was war das noch gleich? Irgendwo schon mal gehört oder gelesen. Nachgeschlagen ist es schnell: Abuse ist das englische Wort für Missbrauch.

Abuse steht für die viel beschriebenen Gefahren im Internet. Den Gefahren also, von denen fast jeder betroffen sein soll, nur man selbst nicht. Selbst ist man ja vermeintlich nie betroffen. Die Realität aber spricht eine andere, deutliche Sprache. Computer-Viren, Datenmissbrauch im Internet und organisierte Internetkriminalität mit mafiaähnlichen Strukturen sind allgegenwärtig und erreichen Experten nach Schäden im dreistelligen Milliardenbereich. Damit haben sie einen traurigen Rekord erreicht und dem Drogenhandel den Rang abgelaufen.

Bedrohungen nehmen stetig zu

Die Geschädigten verlieren oft viel Geld, die Aussichten, die Täter dingfest zu machen, sind gering. Aber die Augen zu verschließen ist nicht die richtige Antwort auf diese Bedrohung. Virenschutz-Programme, Firewall, automatische Programm-Updates der Betriebssysteme und Software schützen vor den allermeisten Gefahren aus dem Internet. Aber es ist wie beim Hasen und dem Igel, ein stetiger Wettlauf. Geschätzte 400.000 neue Viren überschwemmen täglich das Netz, da kommen Hersteller von Virenschutz-Programmen langsam an ihre Grenzen.

Zusammenarbeit zählt

Um so wichtiger ist, dass beim Schutz des Netzes Erfahrungen, Wissen und Engagement durch Zusammenarbeit geteilt werden. Die Erfahrung der Telekom ist, dass viele Telekom-Kunden Opfer von Cyberattacken sind, viele Computer mit Schadsoftware infiziert sind und diese viele Tausend Mal pro Jahr für weitere kriminelle Taten missbraucht werden. Die meisten betroffenen Kunden bemerken es nicht einmal.

Hilfe zur Selbsthilfe

Für diese Fälle hat die Telekom ein Sicherheitsteam, das Hinweisen auf Internet-Missbrauch nachgeht und bei Erkenntnissen die betroffenen Telekom-Kunden informiert. Inhalt der Info ist die Art des Missbrauchs und wie sie ihren Computer von der Schadsoftare reinigen können. Hilfe zur Selbsthilfe mit einer Art Cyber-Impfung. Wie bei der medizinischen Impfung schützen sich die Betroffen dabei nicht nur selbst, sondern helfen aktiv dabei, das Internet für alle sicherer zu machen. Je mehr Computer "sauber" sind, desto weniger können von Internetkriminellen ferngesteuert und für weiteren Missbrauch genutzt werden.

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