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Klimagipfel: Mit ITK zum Erfolg

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Es ist tatsächlich geschafft: Beim Klimagipfel in Paris haben sich alle 196 teilnehmenden Länder auf ein Abkommen geeinigt, das die Erderwärmung eindämmen soll.

Damit hat die Gemeinschaft aller Staaten in Frankreich nach einem zweiwöchigen Verhandlungsmarathon ein historisches Dokument beschlossen. Der neue rechtsverbindliche Weltklimavertrag soll dafür sorgen, dass die Menschheit die von Wissenschaftlern diagnostizierte Erderwärmung begrenzt. Alle Staaten haben letztendlich dem Abkommen zugestimmt, welches verbindliche Regelungen zur Messung und zum Reporting der Emissionen sowie zu den Emissionsminderungszielen enthält.

Was bedeutet das für die Deutsche Telekom?
Im Rahmen ihrer integrierten Klimastrategie trägt die Telekom durch vier Säulen zu einer klimafreundlicheren Zukunft bei. So hat sich der Konzern verpflichtet, die CO2-Emissionen von 2008 bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren (Säule 1). Statt 2600 Kilotonnen C02 (T-Mobile USA nicht eingerechnet) wird der Konzern weltweit dann nur noch 2168 Kilotonnen CO2 emittieren. Damit leistet die Telekom einen ersten wichtigen Beitrag zur Erreichung des Zwei Grad Zieles von Paris.

Integrierte Netzwerkstrategie
Wesentliche Treiber dieser Verbesserung sind eine integrierte Netzwerkstrategie, effiziente Rechenzentren und die Umstellung des Festnetzes auf ALL-IP. Aber auch eine Optimierung von Büroflächen, die Reduktion der Telekom Fahrzeugflotte bei strikter Einhaltung der "Green Car Policy" und eine Reduzierung von Geschäftsreisen sind Treiber für weniger Emissionen. Über die Steigerung des Anteils an Strom aus erneuerbaren Energien will die Telekom ihre CO2-Bilanz zusätzlich verbessern (Säule 2).

Nachhaltiger Klimaschutz
Neben einer Reduzierung des CO2-Austoßes ist natürlich auch das Management der Ressourceneffizienz ein weiter wichtiger Baustein. Beispielsweise bei der Abfallvermeidung, der Wiederverwertung von Netzeinrichtungen und Endgeräten sowie einer Handyrücknahme mit dem Recycling von Wertstoffen. Um zu erkennen, wie die Klimaschutzmaßnahmen greifen, erfasst der Konzern deren direkte Auswirkungen u.a. mit den beiden Key Performance Indikatoren (KPI) "Energieintensität" und "Kohlenstoffintensität" (Säule 3).

Gewaltiges Pozenzial
Den wichtigsten Beitrag zum konzernweiten Klimaschutz stellen allerdings die Produkte und Dienste der Telekomdar. Gemäß der von GeSI (Global e Sustainability Initiative) und Accenture am 9. Juni 2015 in den Räumen der Deutschen Telekom vorgestellten Studie "smarter2030" kann der Einsatz von IKT Technologien die globalen Emissionen bis 2030 um 20 Prozent oder 12,1 Mrd. Tonnen reduzieren und damit einen weiteren Anstieg der weltweiten Emissionen verhindern. Deshalb ist die Nutzung dieses gewaltigen Potenzials zentraler Bestandteil der neuen integrierten Klimastrategie der Telekom (Säule 4). Ob Cloud- oder IKT-Lösungen für die Landwirtschaft, Smart Home-Lösungen und Smart Metering, Web- und Videokonferenzen, Musikdownloads, Handy-Navigation oder Sharing Plattformen – für alle Kunden und Wirtschaftsbereiche bietet die Telekom klimafreundliche Lösungen.

Lebenswerte Zukunft
Der Konzernbeauftragte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Deutschen Telekom, Luis Neves, war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der GeSI (Global e-Sustainability Initiative) in Paris, um das Potenzial der ITK-Anbieter (Informations- und Telekommunikationstechnologie) deutlich zu machen. Obwohl die weltweite Nachfrage für Energie in den nächsten Jahren steigen wird, ist es möglich, durch innovative Technologien die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch besser zu managen. Mit ihrer innovativen Technik können die ITK-Unternehmen die Probleme zwar nicht alleine lösen aber einen erheblichen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft leisten.

Wie geht es weiter?
Mit Blick auf die Einigung von Paris wird die Deutsche Telekom ihren eingeschlagenen Weg entschlossen weitergehen. Dazu will der Konzern folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Konsequentes Reporting und Management der CO2 Emissionen im Konzern, um das Klimaziel einer 20-prozentigen CO2 Reduktion gegenüber 2008 bis 2020 zu erreichen.
  • Stetige Erhöhung des Anteils an Erneuerbaren Energien in allen Landesgesellschaften bis 2020.
  • Entwicklung von weiteren KPIs und konsequente Steuerung durch bestehenden KPIs, um die Anstrengungen zu mehr Energieeffizienz weiter voran zu treiben.
  • Etablierung eines nachhaltigen Produktportfolios durch umfassende Evaluierung des "enabling impacts" aller Telekom Produkte.
  • Umsetzung der Integrierten Klimastrategie im Konzern.

Die langfristige Vision der Deutschen Telekom ist es, durch ein nachhaltiges Produktportfolio zu einem klimafreundlichen Leben beizutragen.

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