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Martina Weidmann

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Deutschlands digitale Fabriken

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Corona ist wie ein Erdbeben über uns hereingebrochen. Die Krise hat auch gezeigt: Covid-19 katapultierte uns in eine Welt digitaler Beschleunigung. Gilt dies auch für Deutschlands Fabriken? 

Werden einzelne Bereiche einer Fabrik digitalisiert, wächst die gesamte Produktionsleistung um 12 Prozent.

Werden einzelne Bereiche einer Fabrik digitalisiert, wächst die gesamte Produktionsleistung um 12 Prozent.

Eine Studie des Business Software-Anbieters IFS belegt, dass Corona Unternehmen in ihrer geplanten digitalen Transformation nicht negativ beeinträchtigt hat. Die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen wollen ihre Ausgaben für Digitalisierungsprojekte sogar erhöhen. Sie glauben, dass die Wirtschaft sich in absehbarer Zeit erholen wird. 

Wettbewerb treibt Veränderungen

Corona hat auch gezeigt, dass smarte Fabriken besser durch Krisen kommen. 94 Prozent der von Bitkom-befragten Unternehmen sehen in der Industrie 4.0 die Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Durch den stetig wachsenden Wettbewerb wächst auch der Anspruch an Flexibilität und notwendiger Veränderung. Unternehmen wollen Maschinen, Gebäude, Produkte, Lieferketten bis hin zum Betrieb der Fabriken digitalisieren. Doch die digitale Transformation ist nicht so einfach wie sie klingt. 

Der Blick in heutige Fabriken zeigt: Entwicklung, Produktion, Logistik, Verwaltung, Verkauf oder Kundendienst sind in vielen Fällen bereits digitalisiert. Doch meistens sind sie wie Inseln organisiert und nicht miteinander vernetzt. Dadurch laufen Prozesse nicht so reibungslos, wie sie könnten. Es kommt zu Effizienzverlusten, im schlimmsten Fall zu Fehlern.

Unser Hoffnungsträger heißt Digitalisierung

Daten sind das A und O einer smarten Fabrik. Sie sind die Grundlage für Industrie 4.0. Vernetzt man die einzelnen Elemente einer Fabrik klug miteinander, fließen Daten aus der Planung in die Produktion und umgekehrt. Alle beteiligten Systeme agieren miteinander. Die Produktion kann auf Basis der Datenströme effizienter gesteuert werden. 

Fabriken erhöhen ihre Produktivität durch transparente Wertströme und optimierte Maschinen-Auslastung. Dies bestätigt die Smart Factory Study 2019 von Deloitte and MAPI: Digitalisieren Unternehmen einzelne Bereiche ihrer Fabrik, wächst die gesamte Produktionsleistung um 12 Prozent. 

Hilfe im digitalen Dschungel 

Gleichzeitig bedeutet Digitalisierung auch wachsende Komplexität. Diese Vielschichtigkeit aus unterschiedlichen Komponenten von verschiedenen Anbietern zu managen ist aus meiner Sicht die größte Herausforderung. Schnelle Hilfe und Übersicht im digitalen Dschungel bietet beispielsweise der Fabrik-Campus von T-Systems. Er zeigt Lösungen für schnellere Produktentwicklung, widerstandsfähigere Lieferketten oder Sicherheitslücken in der Fertigungsindustrie. Und setzt dabei auf neueste Technologien wie IoT, 5G, Künstliche Intelligenz, Blockchain, PLM Cloud oder den digitalen Zwilling. 

All dies stimmt mich zuversichtlich. Die Zukunft von Deutschlands Fabriken ist digital! 
 

Die Prioritäten ändern sich. Vieles, was früher Kür war, ist heute Pflicht.

Digitale Unternehmen

Die globale Wirtschaftskrise beschleunigt die vorhandenen Trends. 

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