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Roman Ahrens

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Ein Zuhause, das mitdenkt

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Ein vernetztes Zuhause? Das ist doch alles Spielerei! Wenn man sich über das Thema Smart Home unterhält, kriegt man oft genug genau diese Antwort. Geht es um ein Zuhause, das mitdenkt, ist die Skepsis, die einem entgegenschlägt, immer noch groß. Dabei kann man schon mit wenigen Geräten die eigenen vier Wände intelligenter machen und somit Geld, Zeit und Nerven sparen.

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Ich kann ganz einfach „Situationen“ in der App auf meinem Smartphone eingestellen, wie zum Beispiel die Rollläden  hoch fahren oder Musik aus meinem Speaker abspielen zur festgelegten Uhrzeit.

Für mich als bekennenden Morgenmuffel wäre zum Beispiel der Start in den Tag schon deutlich angenehmer: Statt eines lärmenden Weckers, der mich unsanft aus dem Schlaf reißt, ist ein Aufwachen im smarten Zuhause – den Umständen entsprechend – halbwegs erträglich.

Je nachdem, welche sogenannte „Situation“ ich in der App auf meinem Smartphone eingestellt habe, gehen zum Beispiel die Rollläden schon hoch und die Musik aus meinem Speaker ertönt zur entsprechenden Uhrzeit. Und das Beste: Noch bevor ich richtig in den Tag starte, steht dank dem smarten Zwischenstecker an  der Kaffeemaschine der frische Kaffee schon in der Küche. Und wenn ich – Klassiker – mal wieder vergessen habe, dass ich weder Milch noch Aufschnitt im Kühlschrank habe, brauch ich mich nicht auf mein Sieb-Gedächtnis verlassen, sondern kann einfach meinem Smart Speaker sagen, was er auf die Einkaufsliste setzen soll.

Speaker, Speaker im Smart Home, wer ist der schön… oops, wie ist das Wetter heute?

Und wenn der schon mal läuft … bevor ich zur Arbeit starte, kann ich ihn gleich noch fragen, wie heute das Wetter werden soll. Eher T-Shirt oder Regenschirm?

Als Radfahrer wäre kein Regen natürlich deutlich angenehmer, damit ich nach Feierabend auch trocken ankomme. Für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, und denen das Wetter eh egal ist, bietet die Fahrzeug-Zuhause-Vernetzung ziemlich praktische Vorteile. Das Auto erkennt dank kompatibler/spezieller GPS-Technik, wann man sich den eigenen vier Wänden nähert. Zuhause wird man dann nicht von einer dunklen, kalten Wohnung empfangen, sondern kann es sich in einem warmen, erleuchteten Zuhause, in dem sogar schon Musik läuft, direkt gemütlich machen. Instant-Entspannung quasi.

Entspannt wird es auch abends, wenn ein gemütlicher TV-Abend auf dem Programm steht. Ein Klick in der App genügt und man muss sich gar nicht mehr vom Sofa quälen, um das Licht zu dimmen, den Fernseher anzuschalten und die Rollläden runterzufahren, um die Außenwelt zu vergessen.

Mehr Zeit für andere Sachen

Ganz persönlich finde ich den Komfort-Aspekt bei Smart Home am wichtigsten. Unnötig Zeit mit Dingen zu verbringen, die ich auch automatisieren kann, ist einfach gar nicht meins.

Für alle Sparfüchse ist aber auch das Energiesparen wichtig. Weniger Energie verbrauchen heißt schließlich mehr Geld im Portmonee. Nachts schlafe ich grundsätzlich bei offenem Fenster – ein Ergebnis meiner Erziehung, wenn man so will. Durch einen Kontakt am Fenster erkennt mein Zuhause, dass die Fenster geöffnet sind und fährt automatisch die Heizung runter.  Und wenn ich will, kann ich beim Schlafen gehen auch alle an Zwischenstecker angeschlossenen Elektrogeräte ausschalten – so knabbern Standby-Geräte nicht unnötig nachts an meinem Portmonee.

Auch im Urlaub, wo man ja eigentlich wenig Gedanken ans eigene Zuhause verschwenden will, ist ein vernetztes Zuhause einfach praktisch. Ein Smart Home kann man ohne Bedenken alleine lassen. Zusätzlich zum Alarmsystem mit Bewegungsmelder und Kamera simuliert der „Haushüter“ z.B. über Musik oder An- und Ausschalten der Lichter Anwesenheit im Haus, selbst wenn ich gerade ein paar Tausend Kilometer weit weg bin und an alles denke, aber nicht an Zuhause.

Denn das ist für mich der größte Mehrwert: ich muss weniger Gedanken ans Zuhause verschwenden, kann aber gleichzeitig sicher sein, dass dort alles in Ordnung ist.

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