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Marion Kessing

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Hallo eSIM!

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Produktfoto AppleWatch

Alle reden von den neuen Apple Geräten, die jetzt gezeigt wurden. Mit dabei die neue Apple Watch Series 3, die zum ersten Mal die eSIM, die „embedded SIM“ an Bord hat. Das bedeutet, dass die alt bekannte „Plastik-SIM-Karte“ weg ist und von der eSIM, die fest ins Gerät eingebaut ist, abgelöst wird.

Es geht also bei der neuen Apple Watch um viel mehr als um die Frage, welche Farbe und Größe ich nehme. Es geht um diesen integrierten Mobilfunk-Chip am Handgelenk. Bisher war dieser Chip auf dem Stück Plastik der SIM.Karte verbaut und der Kunde hat das vorkonfiguriert bekommen. Jetzt gibt es mit der eSIM einen fest eingebauten Chip, der von außen programmiert wird und so die Infos zum Vertrag des Nutzers bekommt.

Grundsätzlich funktioniert das so, dass der Nutzer sein eSIM-Profil mit wenigen Klicks aufs Gerät lädt und dann „installiert“. Der Vorteil: Damit wird der Kunde viel flexibler und kann in Zukunft jedes eSIM-fähige Gerät jederzeit und schnell mit dem Netz verbinden. Egal ob Tablet, Smartwatch, Fitnessband oder Internet im Auto. Und außerdem muss niemand mehr seine SIM-Karte umständlich einlegen oder sogar zurechtschnippeln.

Und genau so läuft es auch bei der Apple Watch: Die eSIM ist als kleiner Chip schon fest im Gerät verbaut. Das notwendige Zugangsprofil muss jetzt nur noch im Internet oder durch den Kundenservice aktiviert werden. Danach wird die Uhr mit dem iPhone gekoppelt, der mitgelieferte Aktivierungscode mit dem iPhone eingescannt (so werden die Vertragsdaten für den Netzzugang auf die eSIM installiert) - und schon ist die Uhr für die mobile Nutzung eingerichtet.

Die eSIM ist quasi der direkte Weg ins Netz. So kann ich dann telefonieren, Musik streamen und Apps nutzen– und zwar ganz einfach am Handgelenk, wo die eSIM in der Apple Watch verbaut ist. Nach der ersten Inbetriebnahme funktioniert das auch alles ohne iPhone und ohne Bluetooth oder WLAN.

Die Telekom unterstützt den geforderten eSIM Standard der GSMA in Deutschland, der auch bei der Apple Watch zum Einsatz kommt. Und die Telekom ist der einzige Netzbetreiber in Deutschland, der die Apple Watch mit dieser neuen eSIM-Funktion anbietet. Das liegt daran, dass die Telekom technisch schon so weit ist, hier die MultiSIM Funktionalität anzubieten. Damit funktioniert die Watch wie ein weiteres Smartphone und der Kunde kann sein Profil auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen. Heißt dann zum Beispiel, dass ich mein iPhone beim Joggen zu Hause lassen kann, und trotzdem über die Apple Watch mit eSIM unterwegs über die gleiche Nummer erreichbar bin.

Seit Juli bietet die Telekom auch schon die Huawei Watch 2 mit eSIM an. Hier hat man schon erste Erfahrungen mit den Prozessen und der Kundenzufriedenheit rund um die eSIM gesammelt. Das ist extrem wichtig, denn die eSIM Reise wird jetzt Fahrt aufnehmen. Nach den ersten Wearables werden dann ab 2018 sicher auch bald Smartphones mit eSIM auf den Markt kommen. Da sprechen wir dann über größere Stückzahlen als bei den Wearables. Und dann ist es gut, wenn man geübt hat und die Technik nicht nur in der Theorie beherrscht.

Ziel ist es dann, die eSIM in einigen Jahren als Standard zu etablieren und die bisherigen SIM-Karten komplett abzulösen. Um den Kunden eine einfache Lösung zu bieten.

Es gibt übrigens noch ein besonderes Highlight: Für die Mobilfunk-Nutzung über die eSIM braucht man ja wie gesagt eine MultiSIM. In den ersten sechs Monaten ist die MultiSIM mit der neuen Apple Watch kostenlos, danach fallen je nach Tarif bis zu 4,95 Euro pro Monat für die MultSIM an.

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