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Michaela Kühn

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Virtuelle Führung: Distanz leben und nah führen

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Virtuelle Führung oder auch „Remote Leadership“ ist keine neue Erfindung. Mit Beginn der Digitalisierung und vor allem Globalisierung ist diese Art der Führung ein wichtiges Thema. Teams sitzen heute schon bundesweit oder gar weltweit verstreut an ihren Schreibtischen und es gilt Kontakt zu halten. Und eben auch diese Teams zu führen, um Ziele zu erreichen oder Ideen gemeinsam umzusetzen.

Virtuelle Führung: Distanz leben und nah führen

Virtuelle Führung oder auch „Remote Leadership“ ist keine neue Erfindung. Ausnahmesituationen wie die Corona-Krise lässt uns alle quasi über Nacht virtuell führen.

Allerdings können Ausnahmesituation wie aktuell die Corona-Krise neue Anforderungen an uns stellen. Plötzlich sind fast alle Führungskräfte mit dem Thema virtueller Führung konfrontiert. Mitarbeiter*innen können nur noch aus dem Homeoffice heraus arbeiten, und das nicht nur im Ausnahmefall sondern „bis auf weiters“.

Diese Art der Führung fällt meist schwer. Oft sind wir feste Hierarchien gewohnt, sozusagen die klassische Wasserfall-Führung. Die Art der Zusammenarbeit verändert sich mit zunehmender Agilität und räumlicher Distanz. Im Idealfall wachsen wir zusammen mit der sich verändernden Arbeitswelt und damit verbundenen Aufgaben. Diese Eingewöhnungszeit hatte viele Arbeitgeber bedingt durch die Covid-19 nicht. Quasi über Nacht stehen Führungskräfte vor neuen Herausforderungen.

Was ist virtuelle Führung und worauf kommt es an?

Damit virtuelle Teams erfolgreich sein können, ist eine gute Führung genauso wichtig wie in präsenten Teams. Vielleicht sogar noch wichtiger, wenn Mitarbeiter*innen sich nicht persönlich sehen können. Es braucht Transparenz und Vertrauen. Denn virtuelle Führung bedeutet Kontrolle abzugeben. Wichtig ist – gerade in einer Zeit von #SocialDistancing – ein Wir-Gefühl zu schaffen. Zeige deinem Team, dass jeder ein wichtiger Teil eines sinnvollen Ganzen ist.

  • Passt die Art eurer Führung an die Gegebenheiten an.
    Es beginnt mit euch als Führungskraft. Seid Vorbild für eure Mitarbeiter*innen und kommuniziert klar und eindeutig. Bereitet eure Besprechungen sorgfältig vor und dokumentiert die Ergebnisse. Das schafft Transparenz und Verbundenheit im Team. Kontrolle ist nicht die Lösung, sondern Vertrauen.
    Entscheide gemeinsam mit dem Team, welche Software-Lösungen ihr nutzen wollt. Egal ob für eure Besprechungen, Telefonate, Termine und Wissens-Management. Entwickelt Schritt für Schritt eure eigene Infrastruktur. Sie soll euch helfen, effektiv und produktiv zusammenzuarbeiten.
  • Hört hin und lest zwischen den Zeilen.
    Regelmäßige Feedback-Gespräche mit euren Mitarbeiter*innen sind immer wichtig, egal ob im persönlichen oder virtuellen Gespräch. Hört genau hin damit ihr rechtzeitig Konflikte oder Probleme erkennen könnt. Auch neben geplanten Feedback-Gesprächen solltest du für dein Team erreichbar sein.
  • Ganz ohne Regeln und Disziplin geht es nicht.
    Rollen, Aufgaben und Verantwortungsbereiche sollten klar im Team festgelegt und verteilt sein. Schafft gemeinsame Regeln für den Austausch. An die muss sich jeder halten. Das gilt auch für Termine. Sei selbst ein Vorbild und halte dich daran.
  • Es soll auch Spaß machen!
    Bei aller Ernsthaftigkeit: der Spaß darf nicht verloren gehen. Warum nicht mal ein Team-Building online durchführen? Warum nicht mal über Arbeitsthemen oder auch Teambezogene Themen abstimmen? Erfolge zusammen virtuell per WebEx oder Skype zusammen feiern. Ein Freitagsritual zum Ende der Woche wäre ebenfalls eine Möglichkeit. Werdet kreativ und fragt eure Mitarbeiter*innen.

Virtuelle Führung oder auch „Remote Leadership“ ist kein Hexenwerk. Vertrauen, Transparenz und Zuhören sind die Basis. Zusammen mit im Team gemeinsam festgelegten Regeln bildet alles zusammen den Rahmen für eine erfolgreiche, virtuelle Zusammenarbeit. Und nicht vergessen, Danke zu sagen! Es ist für jeden – egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter*in – eine herausfordernde Zeit, die wir gemeinsam meistern müssen.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit virtuellen Teams gesammelt? Welche Tipps habt ihr? Tauscht euch aus in der LinkedIn- Gruppe Digital X.

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