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Andreas Middel

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Vom Gipfel zur X – Dortmund und Köln total digital

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Dortmund und digital ist kein Begriffspaar, das zwingend miteinander assoziiert wird. Die Metropole im Revier steht in den letzten Jahrzehnten für zahlreiche Veränderungen, doch als digitaler Schrittmacher ist sie bislang nicht profiliert.

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Ziel des Dortmunder Gipfeltreffens ist es, das Potenzial der Plattformökonomie zu nutzen.

Das soll sich jetzt ändern. Der alljährliche Digital-Gipfel der Bundesregierung findet diesmal in Dortmund statt. Für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ist die Standortwahl „ein starkes Zeichen für den Wandel des Ruhrgebiets zu einer erfolgreichen, zukunftsfähigen Metropolregion im digitalen Zeitalter“.

Bis zum 29. Oktober wird die Stadt zum Treffpunkt von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft – unter dem Motto PlattFORM DIE ZUKUNFT. Auf einer eigenen Website ist das gesamte Programm für das zweitägige Gipfeltreffen abrufbar. Die Veranstaltung kann live verfolgt werden. Die Federführung für den Digital-Gipfel liegt bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier. Sein Haus hat zusammen mit den 10 Arbeitsgruppen Dutzende von Foren, Panels und Diskussionsrunden organisiert – alles dreht sich in diesem Jahr um das Fokusthema Plattformökonomie.

Die Deutsche Telekom ist in Dortmund stark vertreten, trotz des fast zeitgleich stattfindenden „Digital X“ der Konzerns in Köln. Die Telekom versteht sich als einer der wichtigsten Treiber der Digitalisierung. Und für Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft werden digitale Plattformen immer wichtiger. Sie bündeln Waren, Dienstleistungen, Content, Informationen und Daten und schaffen so neue Angebote.

Das alles ist nur möglich mit schnellen Netzen, die überhaupt erst den Zugang zu den neuen digitalen Marktplätzen sicherstellen. Um die Mobilfunk-Versorgungsziele der Bundesregierung zu erreichen und im Festnetz bis 2025 möglichst flächendeckende Gigabitnetze zu errichten, ist es erforderlich, die Ausbaueffizienz und -geschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Mehr Tempo beim Glasfaserausbau“ und mehr Tempo beim Mobilfunknetzausbau sind darum auch zentrale Themen in Dortmund. Jeder der Netzbetreiber, nicht nur die Telekom, kann zahlreiche Beispiele für Hürden und Hemmnisse bei Breitbandausbau nennen. Schwierigkeiten bei der Standortsuche für Funkmasten, wenig Verständnis für neue, schnellere Verlegemethoden – die Liste ist lang. Bei solchen Fragen hofft die Wirtschaft in Dortmund auf Verständnis und Entgegenkommen der Politik. Und auf konkrete Verbesserungen. In wenigen Tagen will die Bundesregierung ihre Mobilfunkstrategie vorliegen. Wir als Netzbetreiber bauen darauf, dass sie die Erwartungen erfüllt.

Auch beim Thema Cybersicherheit will der Digitalgipfel in Dortmund Akzente setzen. Angedacht ist ein nationaler Pakt Cybersicherheit, mit dem die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der Sensibilisierung vor Gefahren des Cyberraums unterstützt und weiter vorangetrieben wird. 

Ziel des Dortmunder Gipfeltreffens ist es, das Potenzial der Plattformökonomie zu nutzen. So setzen sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das Ziel, dafür zu sorgen, dass auch aus Deutschland und Europa heraus innovative und wettbewerbsstarke digitale Plattformen entstehen und wachsen können, die weltweit erfolgreich sind.

Marktbeherrschend sind derzeit Plattformen aus den Vereinigten Staaten bzw. Asien. Mit dem seit Wochen in den Medien diskutierten Projekt GAIA X will Europa dem entgegensteuern. Gleichzeitig soll GAIA-X Datensouveränität gewährleisten, eine vollständige Kontrolle über die selbst erzeugten Daten. Die Telekom ist in jedem Falle mit an Bord.

Mit der Dortmund Declaration  wird der Gipfel am Dienstag zu Ende gehen. Darin soll untermauert werden, wie ernst es den Gipfelteilnehmern ist, mit intelligenter Plattformökonomie tatsächlich die Zukunft zu formen. Digital und Dortmund – dass passt.

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