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Philipp Schindera

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Wie sieht die Zukunft der Kommunikation aus?

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Darüber diskutierten Kommunikatoren der Telekom vergangene Woche auf der „COM/Transformers“-Zukunftskonferenz.

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Unter dem Motto: „COM/Transformers“ und mit Impulsgebern haben wir unsere eigene Zukunftskonferenz für Kommunikation veranstaltet.

Ich leite die Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom und bin durch und durch Kommunikator. In Zielgruppen denken, Botschaften formulieren, mit Journalisten sprechen – das sind Aufgaben, die ich seit 20 Jahren mit Herzblut mache. Reine Routine also? Absolut nicht. Denn die Arbeit des Kommunikators wandelt sich gerade grundlegend. Kommunikation, wie ich sie gelernt habe, gibt es längst nicht mehr. Auch wir – wie viele andere Bereiche unseres Alltags auch - erleben eine fundamentale Veränderung durch die Digitalisierung. Sie stellt uns Kommunikatoren vor eine Vielzahl von Herausforderungen: Ging es, salopp gesagt, früher darum ein Fax-Gerät richtig zu bedienen, beschäftigen wir uns heute mit neuen Technologien wie Bots und künstliche Intelligenz, für die Bewältigung unserer Kommunikationsaufgaben. Die einen halten das für Spinnerei und Zukunftsmusik, anderen bereitet das Sorge um ihren Job: Machen Maschinen den Kommunikator bald überflüssig? Zum Thema „Zukunftsmusik“: Die Washington Post nennt ihren Roboter Heliograph. Er hat schon 850 Artikel geschrieben. 

Zum Thema „Sorge um den Job“: Es gibt eine Fülle von Meldungen, die düstere Szenarien aufmalen und die sich darin überbieten, wie viele Stellen verloren gehen. Solche Geschichten verbreiten sich schnell und schüren Skepsis und zerstören das Vertrauen der Menschen. Wie schützen wir die Reputation des Unternehmens und bewahren die Glaubwürdigkeit der Kommunikation? Das sind Fragen, mit denen wir uns als Kommunikatoren auseinandersetzen müssen. Doch im Arbeitsalltag ist hierfür häufig keine Zeit. Die Welt dreht sich ja so schon immer schneller, wer kann da innezuhalten und sich mit so großen, abstrakten Fragen beschäftigen? Ich glaube: Wenn wir uns jetzt nicht damit auseinandersetzen, ist es zu spät.

Aus diesem Grund haben wir uns in der Kommunikationsabteilung der Telekom Zeit genommen, um die aktuellen Veränderungen in der Kommunikationslandschaft zu verstehen, darüber zu diskutieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln. COM steht für uns als Team der Unternehmenskommunikation. Transformers für die gemeinsame Haltung zum Thema der Veranstaltung: Veränderungen aktiv gestalten und die aktuellen Herausforderungen managen. 

Eine reine Nabelschau würde uns nicht weiterbringen, deshalb haben wir auch die anderen Kommunikatoren im Unternehmen aus anderen Fachbereichen eingeladen. Denn eines ist klar: Wer in diesen dynamischen Zeiten erfolgreich Kommunikation gestalten möchte, muss über Grenzen der Kommunikationsdisziplinen hinausdenken. Daher haben wir eine offene Konferenz veranstaltet und mit Impulsgebern „von draußen“ gemeinsam gestaltet. 

Für die Teilnehmer kein Grund sich zurückzulehnen. Ganz im Gegenteil: die Impulsgeber haben uns mit provokanten Thesen zu ihrem Thema aus der Reserve gelockt. Und dann war da ja noch die Aufgabe, die es zu lösen galt: Zu jedem Thema, jeder Herausforderung, eine Challenge. Beim Thema Fake News war das zum Beispiel die Entwicklung einer Abwehrstrategie, um die Reputation der Telekom wirkungsvoll zu schützen. Beim Thema Influencer, einen Prototyp für den Einsatz in der Unternehmenskommunikation zu entwickeln. 

Was kam am Ende raus? Nun: Nicht nur ich bin begeistert, die Teilnehmer waren es auch und das ist viel wichtiger. Die Ergebnisse des Tages haben überzeugt: So sehr, dass wir fünf Konzepte sofort als konkrete Projekte umsetzen wollen. Aber nicht nur deshalb hat sich der Tag für uns gelohnt. Schon der Weg dahin war wertvoll. Das COM-Team war von Anfang an aktiv dabei: Wir haben die Themen bestimmt, über die wir auf der Konferenz diskutiert haben, wir haben die Agenda gemeinsam definiert. Das hat es zu unserer gemeinsamen Veranstaltung gemacht. 

Gezeigt hat uns der Tag vor allem eins: Die Zukunft voraussagen kann keiner. Sie ist und bleibt unwägbar. Was wir aber können und unbedingt müssen ist: offen zu sein gegenüber dem Neuen, bereit zu experimentieren und neue Wege zu beschreiten. Wir können die Digitalisierung gestalten – jeder einzelne kann zum Transformer werden und anpacken! Und das ist etwas, das sicher nicht nur für Kommunikatoren und Kommunikationsabteilungen gilt.

Mehr zu unserer Zukunftskonferenz findet ihr auf Twitter (#contentfactory). Was sagt ihr dazu? Nutzt die Kommentarfunktion und gebt uns Feedback!

Auf der re:publica (v.l.): Lena Raschke, Stephanie Tönjes und Philipp Schindera.

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Philipp Schindera

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Chatbots - des Kommunikators kleine Helferlein

„Chatbots, des Kommunikators kleine Helferlein“ - so lautete der Titel eines Vortrags von meinen Kolleginnen Stephanie Tönjes und Lena Raschke und von mir auf der diesjährigen re:publica.

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