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Philipp Blank

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Zehn Fakten zum Breitbandausbau

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In den Medien ist Kritik am Breitbandausbau der Telekom zu lesen: Mal bauen wir zu wenig aus, mal nutzen wir angeblich die falsche Technik oder würden den Ausbau anderer Anbieter behindern. Zeit, ein paar Dinge richtig zu stellen.

Breitbandausbau

Breitbandausbau der Deutschen Telekom.

Bei der Diskussion um den Breitbandausbau in Deutschland dominiert der Tunnelblick. Als Erfolgsmaßstab dient alleine die nackte Zahl der direkt mit Glasfaser angeschlossenen Haushalte (FTTH). Dabei gerät aus dem Fokus, dass es eigentlich um etwas Anderes geht: Die Menschen möglichst schnell und flächendeckend mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zu versorgen. Und das funktioniert in Deutschland sehr gut.    

  1. Laut Zahlen der EU-Kommission gehört Deutschland mit einer Abdeckung von über 80 Prozent bei superschnellen Anschlüssen (Next Generation Access mit mehr als 30 Megabit pro Sekunde) zu den führenden europäischen Nationen. Länder wie die Schweiz und Frankreich überdenken bereits ihre Fokussierung auf FTTH.
  2. Keiner treibt den Breitbandausbau so sehr voran wie die Telekom. Allein in diesem Jahr werden wir weitere drei Millionen Haushalte an das superschnelle Netz anschließen. Wir investieren derzeit pro Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland – das ist Rekord.
  3. Wir bauen mit Glasfaser aus: Seit 2010 sind im Schnitt rund 25.000 Kilometer pro Jahr hinzugekommen. Mit über 455.000 Kilometern haben wir das mit Abstand größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Vodafone kommt auf weniger als 60.000 Kilometer. 
  4. Wir setzen auf Vectoring, weil nur so auch die Menschen in den ländlichen Gebieten zeitnah schnellere Anschlüsse bekommen können. Wer nur FTTH will, hängt die Menschen auf dem Land weiter ab – und das auf Jahre. Es ist schlichtweg unmöglich, überall schon heute Glasfaser bis in die Häuser zu verlegen. Dafür gibt es weder die Tiefbaukapazitäten noch die finanziellen Mittel. Und übrigens auch keine Nachfrage. 
  5. Die Telekom hat sich verpflichtet, 80 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Das setzen wir um und das schließt Rosinenpicken per se aus. Von anderen Unternehmen gibt es keine Selbstverpflichtung – schon gar nicht von den Kabelnetzbetreibern. Die nutzen übrigens selbst ihre Kupferinfrastruktur und fordern von anderen den Bau von Glasfasernetzen.
  6. Der Vectoring-Ausbau basiert auf Glasfaser. Die Glasfaserkabel werden dafür bis zu den Kabelverzweigern verlegt, also zu den grauen Kästen am Straßenrand. Von da aus kann die Glasfaser dann in einem zweiten Schritt weiter zu den Haushalten gebracht werden.
  7. Wer schon heute einen Glasfaseranschluss bis zum Haus bekommen möchte, bekommt dafür ein Angebot. Speziell für Unternehmen kann das sinnvoll sein. Darüber hinaus haben wir eine Initiative gestartet, hunderte Gewerbegebiete in Deutschland zusätzlich mit Glasfaser anzuschließen.
  8. Wir setzen zudem auf Kooperationen. Kein Unternehmen kann ganz Deutschland alleine ausbauen. Wir haben bereits mit NetCologne, Innogy und EWE Kooperationen vereinbart. Bei der Form der Zusammenarbeit sind wir grundsätzlich offen: Wir können uns vorstellen, Infrastruktur anzumieten oder auch Joint Ventures zu gründen. Dabei können wir uns sowohl Kooperationen mit lokalen Carriern vorstellen als auch mit großen Wettbewerbern.
  9. Wir halten uns an die Regeln zu Markterkundungsverfahren und Ausschreibungen. Allerdings gilt auch für Kommunen und Landkreise: In Deutschland ist Infrastrukturwettbewerb erwünscht. Es gibt keinen Investitionsschutz für bestimmte Anbieter. Das würde den Wettbewerbsregeln fundamental widersprechen. Im Übrigen dürfen Steuermittel nur für die Bereiche eingesetzt werden, wo sich kein privater Investor findet. Alles andere wäre Verschwendung und verdrängt private Investitionen. Darüber hinaus sind wir der einzige Anbieter, der sich verpflichtet hat, bei laufenden Förderverfahren die Ausbauplanungen nicht zu ändern. So erhalten die Kommunen und Kreise mehr Planungssicherheit.
  10. Im Mobilfunk gehört Deutschland zu den führenden Nationen. Die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit ist mit 24,1 Megabit pro Sekunde hier am zweithöchsten. Die Telekom bietet dabei die höchste LTE-Abdeckung und hat die meisten ihrer Antennenstandorte bereits mit Glasfaser angebunden. Vodafone setzt dagegen immer noch überwiegend auf Richtfunk.

Mit unserem Breitbandausbau in Festnetz und Mobilfunk schaffen wir die Voraussetzung für den nächsten Kommunikationsstandard 5G, der das Internet der Dinge und autonom fahrende Autos ermöglicht. So sorgen wir dafür, dass die Glasfaser Schritt für Schritt in jede Straße kommt. Wir bauen, während andere nur meckern.  

Hinweis Für Fragen zu Ihrem individuellen Anschluss wenden Sie sich bitte an Telekom hilft.

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