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Hubertus Kischkewitz

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Sachsen-Anhalt will Vorreiter bei Telemedizin sein

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Beim „Wohnen 4.0“ soll Telemedizin eine wichtige Rolle spielen. Das hat sich in Halle an der Saale eine starke Gemeinschaft auf die Fahnen geschrieben. Die Telekom ist mit dabei und liefert eine technische Plattform für alle Mitstreiter aus der Gesundheitsbranche.

Das Königsviertel in Halle an der Saale

Wohnen 4.0: Telemedizin soll in der neuen Wohnanlage der Wohnungsgenossenschaft Freiheit in Halle eine große Rolle spielen.

Eine neue Wohnanlage in Halle an der Saale. Rund 140 Wohnungen und Appartements im bekannten Königsviertel. Eine gute Adresse. Bald auch eine wegweisende – dank Telemedizin. Die Wohnanlage, in der überwiegend ältere Menschen leben, wird in den nächsten Wochen und Monaten zu einem Piloten in Sachen Telemedizin für ganz Sachsen-Anhalt. Titel: „Wohnen mit Telemedizin 4.0“.

Weil dem so ist, kam Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff selbst zur Pressekonferenz, um der Vorstellung eines einzigartigen Projektes beizuwohnen und dafür die Schirmherrschaft zu übernehmen: Im Königsviertel können die Bewohner demnächst im Krankheitsfall selbst oder mit Unterstützung einer Fachkraft medizinischen Daten erheben. Werte wie Blutdruck, Blutzucker, Puls oder Gewicht. Dafür steht ein spezieller Raum zur Verfügung, es ist aber auch in der eigenen Wohnung möglich. Die Messgeräte übermitteln die Vitalwerte via Bluetooth an ein Smartphone oder Tablet, dann werden die Daten über eine gesicherte Mobilfunkleitung sofort zum Arzt übermittelt.

Direkte Auswertung von Informationen über Laptop

Kein Zeitverlust: Am Laptop kann der Arzt sofort die neuen Informationen auswerten.

Der Arzt kann diese Daten, sofort mit seinem Laptop abrufen und in der Therapie berücksichtigen, ohne dass der Patient in die Praxis muss. Bei Bedarf nimmt die Praxis Kontakt per Telefon oder Video auf. Wenn nötig, wird der Patient zur Behandlung in die Praxis eingeladen oder es erfolgt ein Hausbesuch.

Die Projekt-Partner in Halle an der Saale

Überzeugt: Nach der Machbarkeitsstudie wollen diese Projekt-Partner jetzt Nägel mit Köpfen machen.


Telemedizin ist nicht neu, aber sie kommt nicht so richtig aus den Startlöchern. Das Neue an dem Projekt sind vor allem zwei Aspekte. Erstens: die breite Aufstellung von Machern. Die Telekom Healthcare Solutions (THS) sind einer von zehn Partnern aus verschiedenen Bereichen, die Telemedizin flächendeckend im Land vorantreiben wollen. Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Technik, Krankenhäuser, Gesundheitsdienstleister, Medizinrechtler, Finanzdienstleister, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenkassen sind an Bord.

Die technische Plattform für telemedizinische Anwendungen

Eine technische Plattform bildet die Grundlage für eine effiziente Realisierung von telemedizinischen Anwendungen.

Zweitens: Eine technische Plattform bildet die Grundlage für eine effiziente Realisierung von telemedizinischen Anwendungen. Laut Axel Wehmeier, Geschäftsführer von THS, reduziert sie durch die Nutzung von Standards technische Risiken. Die Plattform arbeitet in einem eigenen abgesicherten Netz und nutzt für den Zugang beziehungsweise für die Dienste die in den Arztpraxen vorhandene technische Infrastruktur. Sie wird dadurch zur „einheitlichen Sprache“ aller relevanten Akteure.

Ministerpräsident Reiner Haseloff und Axel Wehmeier

Einer Meinung: Laut Ministerpräsident Reiner Haseloff und Axel Wehmeier kann Telemedizin wesentlich zur Lösung demografischer Herausforderungen beitragen.


Axel Wehmeier und Ministerpräsident Haselhoff waren sich angesichts solcher „Startvorgaben“ einig in ihren Botschaften vor der Presse: Telemedizin will keinen Arzt ersetzen. Aber das Projekt markiert eine wichtige Facette bei der Bewältigung und Gestaltung des demografischen Wandels. Telemedizin nutzt moderne Möglichkeiten der Kommunikationstechnik und Digitalisierung, um die Lebensqualität der Menschen lange zu erhalten. Und sie kann die medizinische Versorgung erheblich verbessern.

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