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Schlaue Netze sparen Strom

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Wussten Sie schon, dass die leistungsstarken Datennetze der Deutschen Telekom Kunden und Versorgern dabei helfen, Stromfresser zu identifizieren sowie die Erzeugung von Elektrizität mit dem aktuellen Bedarf in Einklang zu bringen?

Effiziente Energienutzung ist ein Schlüsselthema der Zukunft - für Verbraucher und Versorger. Mit intelligenten IT-Lösungen und Geschäftsmodellen hilft die Deutsche Telekom dabei, Stromverbrauch und -erzeugung sinnvoll aufeinander abzustimmen und somit langfristig auch Klima und Umwelt zu schützen.

Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung in Deutschland 30 Prozent betragen. Dezentrale und regenerative Energiegewinnung, etwa durch Windmühlen oder Fotovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern, macht das Verteilnetz aber komplexer und schafft neue Anforderungen ans Netzmanagement. Die Energieeffizienz-Richtlinie der EU hat Anbieter zudem bis Ende 2010 verpflichtet, ihren Kunden auf Wunsch die Verbrauchsdaten von Strom und Gas in einer monatlichen Übersicht zur Verfügung zu stellen.

Das erfordert innovative IT-Lösungen: Wie viel die Haushalte verbrauchen, dokumentieren intelligente Zähler – sogenannte Smart Meter, die engmaschig vernetzt sind. Sie sind die Schlüsseltechnologie, auf deren Grundlage Energieversorger ihre Netze energie- und kostensparend steuern. Dabei helfen leistungsstarke Informations- und Kommunikationstechnologien der Deutschen Telekom.

Intelligente Zähler in der T-City Friedrichshafen
Smart Meter kommen etwa in der T-City Friedrichshafen zum Einsatz. T-Systems hat gemeinsam mit den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF) bereits zwei Stadteile damit ausgestattet. Die digitalen Zähler senden die Verbrauchsdaten per Funk oder DSL an die Stadtwerke. Eine Software verarbeitet die Informationen und stellt sie dem Kunden in einem personalisierten Internetportal zur Verfügung. Erfahrungen zeigen, dass sich dadurch Stromfresser identifizieren lassen und die Nutzer bis zu 15 Prozent Strom sparen.

Strom- und Datennetze wachsen zusammen
Wenn viele dieser intelligenten Zähler Stromverbrauch- und –erzeugung transparent machen, ist die Basis gelegt für sogenannte Smart Grids, also "schlaue Stromnetze". Dabei steuern Computer Angebot und Nachfrage in Echtzeit Sie aktivieren kleine Wasserkraftwerke oder schalten die Tiefkühltruhe beim Lebensmittelmarkt für eine Viertelstunde auf kleine Leistung. Damit zählen teure Notkäufe an der Strombörse für die Energieversorger bald zur Vergangenheit.

Sobald erneuerbare Energie Kohle- und Gaskraftwerke ablösen, sinkt zudem der Ausstoß von Treibhausgasen. Laut einer Studie der Boston Consulting Group könnte Deutschland damit bis 2020 rund 23,6 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Hinzu kommt, dass Versorger ihren Kunden flexible Tarife und Abrechnungsmodelle anbieten möchten. In Friedrichshafen entsteht ein solches schlaues Energienetz, von dem alle profitieren: Umwelt, Wirtschaft und der Endverbraucher.

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