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Welche Auswirkungen haben Smartphones, Tablets & Co. auf unsere Gesundheit?

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Mobiltelefone, Tablets und Laptops begleiten uns tagtäglich und machen uns zum "Homo Digitalis". Welche Auswirkungen hat diese Dauernutzung auf unsere Gesundheit? Wir haben zusammengetragen, welche Symptome Forscher weltweit beobachten.

Aber wie bei allem, gilt auch hier, die richtige Dosis ist das Geheimnis. Tipps zum Abschalten haben wir daher hier für Sie zusammengestellt.

Wer Dauerchattet, riskiert an "WhatsAppitis" zu erkranken. Der Krankheitsname bezeichnet eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen. Sie wird durch stundenlanges Tippen auf mobilen Endgeräten ausgelöst. Mehr zum Thema gibt es hier.

  • Jugendliche werden in Tokyo als die "Daumen-Generation" bezeichnet: Die Benutzung des Daumens anstelle des Zeigefingers ist durch die intensive Nutzung des Smartphones so gewohnt, dass Teenager den Daumen sogar benutzen, um auf Sachen zu zeigen oder damit zu klingeln. Zudem werden die Daumen stärker und beweglicher. Alle Infos zur Studie gibt es hier.
  • Mobile Endgeräte können Schlafprobleme auslösen. Wer sein Smartphone über Nacht anlässt, riskiert schlechter zu schlafen und seinen Körper in einen überwachsamen Zustand zu versetzen. Mehr zum Thema hier.
  • 90 Prozent der Schulabgänger in großen asiatischen Städten leiden an Kurzsichtigkeit. Im Vergleich dazu sind nur 20 bis 30 Prozent der Schulabgänger in Großbritannien kurzsichtig. Einige Experten vermuten, dass es am vermehrtem Gebrauch von Smartphone, Tablet und Laptop liegt. Mehr zum Thema hier.
  • Elektronische Gadgets können die Beziehung zwischen Eltern und Kind gefährden. Ständig am Handy tippende und lesende Eltern schenken Kindern nicht die Aufmerksamkeit, die sie benötigen. Ärzte warnen, dass Kinder dadurch depressiv werden. Alle Infos zur Studie gibt es hier.
  • Smartphones verleiten zu asozialem Verhalten. Viele Menschen schreiben inzwischen lieber Nachrichten, als sich zu unterhalten. Das Texten ist unverbindlicher, negative Gefühle müssen nicht ausgehalten werden und der Verfasser hat mehr Zeit, zu reagieren als in einem direkten Gespräch. Eine genaue Erklärung dieser Problematik gibt es hier.
  • Je schiefer der Kopf, desto größer die Belastung für den Nacken. Der ständige Blick auf das Smartphone kann zu Haltungsschäden führen, warnt unter anderem der New Yorker Chirurg Kenneth Hansraj. Mehr über seine Studie hier.
  • Smartphones können süchtig machen. In der Hoffnung, eine nette Nachricht oder Bestätigung zu erhalten, schauen viele ständig auf ihr Smartphone. Unser Gehirn reagiert besonders auf unregelmäßige Belohnungen, so entsteht eine Art Zwang, immer wieder einen Blick auf das Gerät zu werfen. Hier gibt es mehr Infos zum Thema.

Quellen:

Borchardt, Alexandra: "Wir müssen aufhören, das Leben als App zu betrachten"

Habich, Irene: "Diagnose Whatsappitis: Krank durch Dauer-Chatten"

Holzapfel, Nicola: "Produktivitätskiller Smartphone"

McGrath, Matt: "Massive rise in Asian eye damage"

Plant, Sadie: "On the Mobile"

Taipei Times: "Mobile phones are changing us and the world we live in"

Tessler, Franklin: "Gesundheitliche Folgen durch Smartphones, Notebooks & Tablet-PCs vermeiden"

Kenneth Hansraj: "Der New Yorker Chirurg Kenneth Hansraj befürchtet, das ständige Starren auf Smartphones könne Haltungsschäden hervorrufen"

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