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Die Deutsche Telekom in Ungarn

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Magyar Telekom ist der Hauptanbieter von Telekommunikationsdiensten in Ungarn. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Leistungen in den Bereichen Telekommunikation (TK) und Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) an: Festnetz- und Mobilfunk-Dienste, Datenkommunikation und Non-Voice-Dienste sowie IT- und Systemintegrationsdienste.

Tochtergesellschaften in Ungarn: T-Systems Hungary Ltd. (zu 100 Prozent im Besitz von Magyar Telekom) stellt SI/IT-Dienste für Geschäftskunden bereit.

Internationale Tochtergesellschaften: Magyar Telekom ist mehrheitlich an Makedonski Telekom, dem führenden Festnetz- und Mobilfunk-Anbieter in Mazedonien beteiligt. Über ihre Beteiligungen in Bulgarien (Novatel Bulgaria) und Rumänien (Combridge) ist Magyar Telekom außerdem einer der wichtigsten Wholesale-Anbieter in Südosteuropa.

Magyar Telekom Plc.

  • Kerngeschäft: Produkte und Dienste in den Bereichen Festnetz- und Mobilfunk-Sprachtelefonie und Breitbanddaten, IPTV und CATV, ICT und SI
  • Von DT gehaltene Anteile (indirekt): 59,21 Prozent
  • Mitarbeiter: 9 154 (Stand: 31. Dezember 2017)
  • Kunden (Ende 2017): 5,3 Mio. Mobilfunk-Kunden; 1,4 Mio. Festnetz-Voice-Kunden; 1 Mio. Retail-Breitbandkunden; 1 Mio. TV-Kunden

Highlights 2017:

  • Seit dem 11. Januar 2017 ist Tibor Rékasi Chief Commercial Officer bei Magyar Telekom.
  • Im Januar schloss Magyar Telekom mit Hrvatski Telekom d.d. eine Vereinbarung über einen Anteilskauf. Damit wurde die Mehrheitsbeteiligung von Magyar Telekom (76,53 %) an Crnogorski Telekom A.D. Podgorica für insgesamt 123,5 Millionen Euro auf Hrvatski Telekom d.d. übertragen.
  • Magyar Telekom ernannte Dr. Kim Kyllesbech Larsen mit Wirkung zum 1. April 2017 zum Chief Technology and IT Officer (CTIO). Dr. Kyllesbech Larsen wurde außerdem Mitglied des Management Committee von Magyar Telekom.
  • Magyar Telekom gab die Ernennung von Zsuzsanna Friedl zum Chief Human Resources Officer („CHRO“) mit Wirkung zum 15. Mai 2017 bekannt. Zsuzsanna Friedl wurde außerdem Mitglied des Management Committee von Magyar Telekom.
  • Im April schloss Magyar Telekom die Vorbereitungen für die Umrüstung des Budapester 4G-Netzes auf 4G+-Technologie ab und nahm den mobilen 4G+-Internetdienst mit einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von 225 Mbit/s im gesamten Großraum Budapest in Betrieb. Im Zuge der Entwicklungen im letzten Berichtszeitraum wurde die 4G+-Technologie in der ungarischen Hauptstadt verfügbar und die Gebäudeversorgung mit 4G/4G+-Diensten auf fast 100 Prozent erweitert.
  • Am 13. Mai wählte der Vorstand von Magyar Telekom Dr. Robert Hauber, Senior Vice President Finance Europe bei der Deutschen Telekom, zum Vorsitzenden.
  • Als erster Mobilfunkbetreiber Ungarns startete Magyar Telekom im April Sprachdienste in seinem 4G-Netz.
  • Im Mai führte Magyar Telekom eine neue Festnetzmarke mit entsprechenden Angeboten ein. Flip wurde für Kunden entwickelt, die einen einfachen, aber hochwertigen Basisdienst ohne zusätzlichen Komfortservice zu einem äußerst günstigen Preis und ohne langfristige vertragliche Verpflichtungen wünschen.
  • Im Juni gab Magyar Telekom bekannt, ein  5G-Versuchsnetz für die Mobilfunkkommunikation in dem für Zalaegerszeg geplanten Prüfgelände für Kraftfahrzeuge auszubauen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde auf der Fahrzeug- und Logistikmesse MOBIL 2017 in Zalaegerszeg von Regierungs- und Kommunalvertretern, Autóipari Próbapálya Zala Kft. (Unternehmen für Fahrzeug-Teststrecken), Magyar Telekom und T-Systems Hungary unterzeichnet.
  • Magyar Telekom nahm im Juli in Gödre, einer Gemeinde mit 400 Haushalten im Kreis Hegyhát, Regierungsbezirk Baranya, das erste Breitbandfestnetz in Betrieb, das mit im Vorjahr bewilligten Fördermitteln der Europäischen Union errichtet worden war.
  • Zum 1. November 2017 stellte Magyar Telekom die Bereitstellung von Stromversorgungsdiensten für Privatkunden ein. Das Unternehmen hatte den Energieversorgungsdienst 2010 mit dem Ziel ins Leben gerufen, seinen Kunden noch mehr neue Dienste und Lösungen anbieten zu können. Durch Gebühren unter dem regulierten Universalpreis trug Magyar Telekom zur Reduzierung der Energiekosten für seine Privatkunden bei.
  • Der Vorstand von Magyar Telekom beschloss mit Wirkung zum 1. November 2017, die Bereitstellung der Dienste für kleine und mittelständische Unternehmen organisatorisch zu straffen. Kleinere Firmen (SoHo) werden jetzt im Privatkundensegment betreut und mittelständische Unternehmen von T-Systems. Als unmittelbare Auswirkung dieser Entscheidung wurde der SMB-Bereich geschlossen und die Position des Chief Commercial Officer SMB entfiel. Péter Lakatos, der diese Position zuletzt inne hatte, schied am 1. November 2017 aus dem Unternehmen aus.
  • Als erster Service-Provider Ungarns führte Magyar Telekom im November das schnellste (2 Gbit/s) Internet-Zugangspaket für Privatkunden ein. Das Angebot gilt für Bereiche mit Glasfasernetzabdeckung und ist ideal für die gleichzeitige Anbindung mehrerer Endgeräte innerhalb der Familie geeignet.
  • Im Rahmen von Netztests des unabhängigen Beratungsunternehmens P3 Communications schnitt das Mobilfunknetz von Magyar Telekom in Ungarn sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich am besten ab.
  • Der Magyar Telekom Gruppe ist es 2017 im dritten Jahr in Folge gelungen, ihren Geschäftsbetrieb vollständig klimaneutral umzusetzen. Dadurch konnte das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß erfolgreich reduzieren und seine restlichen Emissionen durch die Unterstützung umweltfreundlicher Projekte kompensieren.
  • Als erstes Unternehmen Ungarns führte Magyar Telekom die NarrowBand-IoT-Technologie (NB-IoT) zur Unterstützung der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation im Großraum Budapest ein.
  • Ende November wurden die Baumaßnahmen im Zuge des Neubaus der Zentrale von Magyar Telekom abgeschlossen. Das etwa 100.000 m2 umfassende Gebäude, dessen Design sich durch die neuesten Konzepte im HR- und IT-Bereich auszeichnet, wird das Stadtbild von Budapest entscheidend prägen.
  • Dank seines umfassenden Engagements zum Ausbau des Netzes konnte Magyar Telekom Ende November 2017 seinen mobilen 4G-Internet-Dienst in über 2.600 Gemeinden mit jeweils weniger als 6.000 Einwohnern bereitstellen.  Magyar Telekom hatte für sein 4G-Netz bereits eine Außenabdeckung von über 99 Prozent und eine 4G-Versorgung in Gebäuden von 88,5 Prozent erzielt.
  • 2017 setzte Magyar Telekom seinen intensiven Netzausbau fort. So versorgte das Unternehmen plangemäß 270.000 zusätzliche Haushalte mit Festnetzbreitband. Bei mehr als 40 Prozent der neu versorgten Haushalte wurde ein gigabitfähiger Glasfasernetzanschluss gelegt. So stand Ende 2017 für mehr als 3 Millionen Haushalte eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s über das Telekom-Netz zur Verfügung. Bei den in 800.000 Haushalten verfügbaren gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen konnten Internet-Geschwindigkeiten bis zu 2.000 Mbit/s erreicht werden.

IT Services Hungary 

Als 2006 gegründete Tochtergesellschaft der deutschen T-Systems International bietet IT Services Hungary (ITSH) insbesondere umfassende ICT-Outsourcing- und Systemintegrationsdienste für seine Muttergesellschaft und die internationalen Kunden des Konzerns an. In den Servicezentren an vier Standorten (Budapest, Pécs, Debrecen und Szeged) beschäftigt ITSH mehr Fachkräfte als jedes andere ungarische Unternehmen im IT-Sektor. Unsere Mitarbeiterzahl wird in Kürze die Marke von 4.500 erreichen. 

Das Unternehmen ist insofern einmalig, als es ein Komplettportfolio an ICT-Dienstleistungen anbietet. Die Hauptkompetenzen liegen in den Bereichen Systemintegration und IT-Outsourcing, aber das Angebot umfasst auch die gesamte Palette SAP-spezifischer Dienstleistungen auf allen gängigen Software- und Hardware-Plattformen, Servermanagement im Lokal- und Fernbetrieb sowie Netzmanagement und Netzüberwachung. Neben der soliden Finanzposition konnte im Laufe der letzten Jahre als ICT-Anbieter auch im Bereich des internationalen Outsourcing umfassendes Know-how entwickeln. T-Systems International ist in über 25 Ländern tätig und betreibt ein globales Dienstleistungsnetzwerk sowie zahlreiche Datenzentren. 

ITSH wurde 2008 als „Investor des Jahres“ ausgezeichnet. 2012 wurde ITSH darüber hinaus für sein Engagement in der Stadt Debrecen und die Zusammenarbeit mit der Universität Debrecen sowie für die Arbeit mit jungen Arbeitsmarkteinsteigern sowie Maßnahmen zur Eindämmung der Fachkräfteabwanderung aus Ungarn der YURA-Preis (You Region Your Future) der Europäischen Union verliehen. 

IT Services Hungary bietet sowohl jungen Nachwuchs- als auch erfahrenen IT-Fachkräften ausgezeichnete Möglichkeiten: im Rahmen einer Randstad-Studie, an der weltweit 23 Länder (oder Dreiviertel der Weltwirtschaft) teilnahmen, belegte ITSH Platz 8 unter den attraktivsten Arbeitgebern Ungarns. 

Was ITSH nach Meinung der Experten für Arbeitnehmer so attraktiv macht, ist nicht nur das ausgezeichnete Vergütungs- und Sozialleistungssystem, sondern auch ein vielfältiges Angebot an beruflichen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Möglichkeit der Telearbeit, unsere Strategie für das Talentmanagement, ein Kindergarten- und KITA-Unterstützungsprogramm für Eltern mit kleinen Kindern sind nur einige wenige Beispiele. Forschungsergebnisse zeigen, dass auch interne berufliche Entwicklungschancen die Markenattraktivität erhöhen. Allein im letzten Jahr konnten knapp 460 der Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens die Position oder sogar den Bereich wechseln. All dies bedeutet, dass ITSH über eine breite Palette an beruflichen Talenten verfügt und die Mitarbeiter nicht nur das Recht, sondern auch tatsächlich die Möglichkeit haben, sich optimal beruflich zu entfalten.

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