Verantwortung

Mehr Grün im Magenta

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Der technische Fortschritt mit Erfindungen wie Auto, Computer und Internet vereinfacht unser Leben, sorgt aber auch für einen erhöhten CO2-Ausstoß. Darum setzt die Telekom auf klimafreundliche Angebote und Lösungen und ermöglicht ihren Kunden jedes Jahr die Einsparung von Millionen Tonnen CO2.

Wenn es um Nachhaltigkeit bei der Telekom geht, ist Andreas Kröhling aus dem Bereich Group Corporate Responsibility (GCR) einer der Ansprechpartner. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Bereiches GCR gibt die Richtung für alle Unternehmensbereiche des Konzerns vor. Drei Handlungsfelder stehen dabei im Fokus: vernetztes Leben und Arbeiten, chancengleiche Teilhabe an der Informationsgesellschaft und eine klimafreundliche Gesellschaft. Kröhling sieht sich selbst in der Rolle des Aufklärenden, da Nachhaltigkeit ein komplexes Thema mit vielen Facetten ist. Daneben geht es ihm darum „Überzeugungsarbeit zu leisten, dass Nachhaltigkeit für das eigene Kerngeschäft wichtig ist und hilft, die eigenen Aufgaben auch künftig zu erfüllen und den Geschäftserfolg langfristig zu sichern.“ Neue Informations- und Kommunikations-Techniken (IKT) können erheblich zur Lösung globaler Probleme wie dem alarmierend voranschreitenden Klimawandel beitragen. Beitrag für Klima- und Umweltschutz Wenn Menschen über Web- und Videokonferenzen im Netz zusammenarbeiten, vermeiden sie lange Anfahrtswege und klimaschädlichen Verkehr. Auch Cloud-Dienste, Smart Clients und intelligente Energieversorgungsnetze zahlen auf den Klimaschutz ein: „Wir müssen Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik als Chance für Nachhaltigkeit erkennen. Dabei kann unsere Industrie auf vielfache Weise zum Klimaschutz beitragen.“ sagt Kröhling. Die Telekom treibt diese Ansätze aus guten Gründen – schließlich verlangen Kunden zunehmend umweltgerechte Lösungen“. Pluspunkte bei den Kunden sammelt, wer Nachhaltigkeit in sein Angebot einbaut, weiß Kröhling. Dank Digitalisierung werden Aktenstapel und CDs zu Bits und Bytes. In Datenbanken und Download-Portalen lässt sich alles klimafreundlich speichern. So spart Europas größtes Telekommunikations-Unternehmen im eigenen Haus und bei seinen Kunden viel Papier und Energie ein. Kröhling geht davon aus, dass die Strompreise kurz- und mittelfristig steigen werden: „Das liefert zusätzlich starke ökonomische Argumente für grüne Angebote und Lösungen.“ Telekom als nachhaltiger Arbeitgeber Studien belegen, dass Arbeitssuchende nachhaltig agierende Unternehmen bei ihrer Wahl bevorzugen. „Beschäftigte möchten in Firmen arbeiten, mit denen sie sich identifizieren können. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft wahrnehmen.“ Green IT verändert den Typus des gefragten Informatikers. „Der ökonomische Aspekt wird um den sparsamen Umgang mit natürlichen ökologischen Ressourcen erweitert“. Kröhling erwartet, dass Bewerber im Bereich Informatik Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen sowie soziale Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Belastbarkeit mitbringen.

Eine profitable Strategie Green IT steht für den Beitrag der Informations- und Kommunikationstechnologie für ein neues ökologisches Bewusstsein, vor allem aber für die Notwendigkeit Verantwortung zu übernehmen und gute Beispiele zu geben. Die Telekom macht dies mit effizienten Rechenzentren, wie in Biere (Sachsen-Anhalt), deutlich. Dort wird ein Drittel weniger Energie benötigt, als es bei durchschnittlichen Rechenzentren der Fall ist. Kröhling: „In durchschnittlichen Rechenzentren verbrauchen Kühlung und Beleuchtung immer noch fast so viel Strom wie die Server selbst.“ Biere zeigt, dass Unternehmen von Green IT profitieren, wenn sie die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als Chance für Nachhaltigkeit erkennen und nutzen. IKT liefert weitere spannende Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, beispielsweise durch neue Verfahren zur Beobachtung von Herz-Kreislauf-Patienten. Wichtige Gesundheitsdaten können von zu Hause erfasst und an den Arzt übermittelt werden. „Wenn Green IT erst einmal in die Prozesse von Unternehmen integriert ist, wird sie zur Selbstverständlichkeit“ prognostiziert Kröhling. Nachhaltiger Klimaschutz Im letzten Jahr beteiligte sich die Telekom an der Studie ‚SMARTer2020’. Zentrales Ergebnis war, dass mit Hilfe von IKT-Lösungen bis 2020 weltweit 16,5 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden können. Das entspricht der gigantischen Menge von 9,1 Milliarden Tonnen CO2 oder etwa dem 10-fachen der aktuellen CO2-Emissionen der Bundesrepublik Deutschland. Durch innovative Kommunikations-technologien lassen sich sieben Mal mehr Emissionen vermeiden, als durch ihren Einsatz anfallen. Die digitale Industrie kann als treibende Kraft auf dem Weg zu nachhaltigem Klimaschutz dabei helfen, ambitionierte nationale und internationale Emissionsminderungsziele zu erreichen.

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