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Klaus vom Hofe

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Ich flieg‘ auf Sensoren

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Kaum ein Gerät beflügelt die Kreativität mehr als Sensoren. Behaupte ich. Für einen einfacheren und besseren Alltag der Menschen. Und genauso für eine Produktion, so smart wie nie. Und, und, und. Beispiele? Voilà.  

Bienen und Sensoren

Natürlich ziehen Sensoren keine Bienen an. Die Bildmontage hat sich ein Sensoren-Fan ausgedacht 😉. Der abgebildete Sensor macht Bauwerke intelligent und meldet frühzeitig drohende Schäden.    

Es funkt: Milliarden von Sensoren senden ihre Messungen auf der ganzen Welt aus. Laufend. Sie erkennen Gegenstände oder Haustiere und lokalisieren sie. Sie bestimmen Umweltbedingungen wie Wärme, Kälte, Feuchtigkeit, Vibrationen, Bewegung, Licht, Druck oder Höhe. Einige überwachen so zum Beispiel die Lebensmittel in Frischwarenlagern, andere Füllstände in Maschinen. Und Smart-City-Projekte statten großzügig ganze Regionen mit Sensoren aus, die uns helfen, die Umwelt zu verstehen und zum Beispiel Straßenlaternen intelligent zu steuern. 

Noch konkreter? Hier Beispiele allein aus der Sensorenwelt der Telekom:

Sensoren registrieren …

… Feinstaub, Stickstoffdioxid in Städten;

… Regen, Wind, Licht, Temperatur, Feuchtigkeit rund um das smarte Zuhause; 

… wo sich Waren auf einer Palette befinden. Ob sie erschüttert wurden vom Gabelstapler fielen. Oder ob sie zu warm oder kalt geworden sind;  

… Korrosionsschäden, Temperatur oder Feuchtigkeit in Bauwerken, außerdem Risse und Statikprobleme;  

… Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt bei Bäumen, um Waldbrände zu erkennen;

… Angriffe von Cyberkriminellen auf Unternehmen;

… das Geräusch von Drohnen – und Sensoren unterscheiden es von anderem Lärm, etwa von Laubbläsern;

… Funkfrequenzen einer Drohnen-Fernsteuerung: Damit lässt sich der Standort des Piloten am Boden bestimmen; 

… die Temperatur innerhalb beheizbarer Kleidung; 

… ob Container unerlaubt geöffnet und als Drogenversteck missbraucht werden; 

… ob Mülltonnen voll sind;

… ob Parkplätze frei oder belegt sind. 

Und nicht zu vergessen, mein Highlight: Sensoren als Babyphone für Bienen im Internet der Dinge. Sie messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gewicht eines Bienenstocks – und genauso die Geräuschkulisse. Der Imker erfährt so, wie aktiv und gesund die Insekten sind.  

„Solution Builder“ hilft 

Diese bunte Liste ließe sich fortführen. Sie zeigt: Die Ideen für das Internet der Dinge mit Sensoren erscheinen grenzenlos. 

Aber wie nutzen Geschäftskunden das für sich? Meine Internet-der-Dinge-Kollegen bei der Telekom wollen ihnen zu den passendsten Konzepten verhelfen. Zum Beispiel mit ihrem neuen „Solution Builder“. Damit lassen sich Sensoren und andere Bauteile für das Internet der Dinge einfach zusammenstellen. Für jeden Zweck.

Sensoren für die smarte Produktion

Doch es geht über das Internet der Dinge hinaus. Stichwort smarte Fabrik. Produzenten digitalisieren zunehmen ihre Fertigung. Campus-Netze mit 5G – lange ein Zukunftsthema - werden Wirklichkeit. Dabei geht es etwa darum, Roboter exakt zu steuern. Oder, wie etwa bei OSRAM in Schwabmünchen, darum, Transportfahrzeuge nahtlos, intelligent und sicher durch Hallen fahren zu lassen. Oder darum, Maschinen effizient und zuverlässig am Laufen zu halten.  

Die heimlichen Stars auch hier: Sensoren. Mitten im Geschehen erfassen sie neben den gewünschten Messwerten eine Überfülle an Informationen aus der Fertigung. Doch: „Bislang fließt nicht der gesamte Datensee hoch zu denen, die die Messtechnik steuern. Nur die relevantesten Daten, etwa zu Füllmengen, Druck oder gravierenden Unregelmäßigkeiten“, erläutert mein Kollege Jens Muttschall, der bei 5G-Campus-Netzen unter anderem für Partnerschaften mit Sensorenherstellern verantwortlich zeichnet. 

Sensoren füttern Künstliche Intelligenz für Frühwarnungen

Die neuen Netze öffnen nun einen zweiten, von der Steuerung der Anlage unabhängigen Signalweg. Mit anderen Worten: Der Datensee der Sensoren wird komplett übertragen und mit Rechenpower ausgewertet, und auch mit Künstlicher Intelligenz. Das hilft zum Beispiel, schon frühe Anzeichen zu erkennen. Also bevor überhaupt etwas abweicht, also gestört ist. Das ermöglicht „Predictive Maintenaince“, die vorausschauende Wartung - ebenfalls ein junges Thema.

Studien sagen den Sensoren eine goldene Zukunft voraus. So umfasst der weltweite Sensorenmarkt laut „Research and Markets “ 2025 ein Volumen von 238 Milliarden Dollar. Er wächst demnach bis dahin um 9,3 Prozent. 

Es wird immer klarer: Datenseen, also Big Data, Rechenpower, Künstliche Intelligenz, intelligente Hochleistungsnetze nebst Sensoren machen das Erfolgsrezept aus - für smartes Internet der Dinge wie für die smarte Fabrik.

Was ist Ihre Lieblingsanwendung mit Sensoren?  Oder welche hält die Zukunft aus Ihrer Sicht noch bereit? Oder ganz anders: Welche Bedenken haben Sie bei dem Gedanken daran? Schreiben Sie es einfach unter den Blogeitrag.

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