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Martina Morawietz

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Was wäre, wenn: Wie meine digitalisierte Wiesn aussähe

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Alle Welt freut sich aufs Oktoberfest. Als Fan der Wiesn und des Internet der Dinge (kurz: IoT) habe ich mal beides kombiniert. Herausgekommen sind fünf Möglichkeiten für ein digitales Volksfest: vom Zeltaufbau bis zum Dirndl-Kauf. 

Volksfest digitalisiert

Volksfest digitalisiert: Das Internet der Dinge könnte noch mehr Schwung bringen, zum Beispiel für die Logistik.

17 große und 21 kleine Zelte auf einer Fläche von 50 Fußballfeldern – und die Telekom mittendrin

Wenn das Oktoberfest am 21. September 2019 startet, haben meine Kollegen von der Technik das Festnetz für die sechs Millionen Besucher aufgebaut. Unsere Netze lassen zusammen mit Sensoren und IoT Dinge schlau werden. Diese schlauen Helfer vereinfachen unseren Alltag. Sie faszinieren mich. Und lassen mich immer wieder über Innovationen nachdenken: Was wäre, wenn solch smarte Dinge eine Großveranstaltung wie das Oktoberfest unterstützten? Hier meine Ideen für Logistiker, Wirte und Besucher. 

Zuerst steht die Infrastruktur 

Der Auf- und Abbau der Wiesn-Zelte ist eine logistische Mammutaufgabe. Jedes Teil muss rechtzeitig vor Ort sein. Die vielen LKW zu koordinieren bedarf großer Übersicht. Wiesn-Planer und Logistiker vollbringen hier eine Meisterleistung. Doch womöglich könnte eine Tracking-Lösung hier noch mehr Schwung reinbringen: Damit optimieren Logistiker die Routen ihrer Fahrzeuge und sparen überflüssige Kilometer. So lassen sich Kosten senken und der CO2-Ausstoß verringern.  

Prima Klima im Zelt

Die Festzelte sind manchmal sehr heiß und stickig. Das Internet der Dinge könnte mehr Komfort und auch Sicherheit ins Zelt bringen. Diese Lösung sähe so aus: Sensoren messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und CO2-Gehalt. Steigen die Werte etwas über festgelegte Grenzwerte, erhält der Servicetechniker automatisch eine SMS oder E-Mail. Genauso können Sensoren registrieren, ob Eingänge nachts geschlossen sind oder wenn sich nach Feierabend noch jemand im Kühlraum aufhält. 

Ohne Glas keine Maß 

Bei sieben Millionen Liter Bierkonsum sollen 100 Tonnen an Glas zu Bruch gehen. Da ist Vorrat gefragt. Doch kommen die Krüge auf den Paletten mitunter beschädigt an. Meine Idee heißt Vorsorge: Ein schlauer Tracker in Paletten erkennt frühzeitig einen Transport-Schaden. Der Sensor registriert Stöße, Beschleunigungen und auch die Temperatur. Er meldet selbständig, wenn etwas abweicht. So weiß man schon bei der Anlieferung, ob die Bierkrüge einen Transportschaden erlitten haben. Mit der intelligenten Palette lassen sich auch verlorene oder gestohlene Lieferungen schnell auffinden.

Mit der Bahn pünktlich und bequem zur Wiesn

Bloß nicht im Stau stehen. Lieber auf die Bahn umsteigen und präzise Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge haben. Der DB Navigator informiert Reisende über Verspätungen und zeigt Alternativen auf. Dank IoT und künstlicher Intelligenz werden die Prognosen quasi über Nacht immer besser. Momentan sind die Vorhersagen im Fernverkehr - 30 Minuten vor der Ankunft eines Zuges - zu 87,5 Prozent korrekt.

Dirndlschleife links: Die Dame ist Single

Was ziehe ich heute an? Natürlich Dirndl und Lederhosen passend zum Oktoberfest. Millionen Festbesucher statten sich jedes Jahr mit Trachtenmode aus. Doch wie finde ich das passende Outfit im Laden? Meine Idee: digitale Preisschilder an den Trachten. Sie vereinfachen meine Suche. Zum Beispiel, ob das Dirndl oder die Krachlederne in einer anderen Größe auf Lager sind. Durch eine digitale Ortsangabe im intelligenten Preisschild finden Verkäufer und ich als Kunde die Ware im Geschäft schneller. 

Bleibt dran: In Folge 2 des Oktoberfest-Blogs geht die Party richtig los.

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