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Verena Fulde

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Kreativ und offen: Warum Israel nicht mehr loslässt

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Wenn ich früher an Innovationen und Israel dachte, dann kam mir als erstes das Thema Cyber Security in den Sinn. Aber ich habe gelernt, dass das kleine Land mit seinen nur 8,5 Millionen Einwohnern viel mehr an innovativen Lösungen und Produkten zu bieten hat. Und ich bin vor allem immer wieder durch die offene Art und Kreativität der Israelis beeindruckt, und von ihrer Fähigkeit, sich von einem Scheitern nicht unterkriegen zu lassen. 

Über meinen Arbeitgeber Telekom verfolge ich die "Innovationen made in Israel" schon lange. Der  Anfang der Aktivitäten der Telekom in Israel war eine Kooperation der Telekom Innovation Laboratories in Berlin mit der Ben Gurion Universität (BGU) in Beer Sheba im Jahr 2006. Hier wurde und wird vor allem an den Themen Cybersicherheit und Big Data geforscht. 

20171123-Brücke

Diese Brücke gehört zum neuen Cyber Park, der gerade in Beer Sheba entsteht.

Aber Israel ist weit mehr als Cyber Security. Nicht ohne Grund eröffnete Apple in Tel Aviv sein erstes Forschungszentrum außerhalb der USA, denn mit mehr als 6.000 Startups ist das kleine Land hinter dem Silicon Valley weltweit die Nummer zwei wenn es um Innovationen und Startups geht. 

Die Startups sind in vielen Bereichen aktiv z.B. Big Data, Gesundheit, Autonomes Fahren, Robotics oder Künstlicher Intelligenz. Wer also auf der Suche nach innovativen Ideen ist oder wissen will, was gerade neueste Entwicklungen sind, sollte sich in Israel einmal umschauen. 

Und so hat Israel viele Besucher, die sich vor Ort einen Einblick verschaffen wollen. Und die israelischen Kollegen, die die Telekom vor Ort vertreten, sind dabei gern gesehene Gäste.

So war beispielsweise Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai dieses Jahres in Israel. Er hat  sich nicht nur mit Regierungsvertretern getroffen, sondern wollte sich auch mit „normalen Menschen“ austauschen. Bei einem dieser kleinen Treffen war Amit Keren, der Managing Director der Telekom in Israel als einziger Vertreter eines Unternehmens ebenfalls dabei, um über Startups in Israel sowie das Schmalband-Internet-der-Dinge (NBIoT, NarrowBand IoT) und die Unterschiede zu Deutschland zu diskutieren.

Und im Oktober besuchte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries das Land. „Gerade bei der Digitalisierung unserer Wirtschaft können israelische Start-ups mit ihren technischen Innovationen - beispielsweise im Bereich IT-Sicherheit - für viele Unternehmen in Deutschland eine große Hilfe sein“, erklärt Zypries.  Hier ist sie beim Besuch eines Crowd Working Spaces in Tel Aviv, zu dem auch Amit Keren geladen war:

Brigitte Zypries

Aber nicht nur Besucher aus der Politik wollen sich vor Ort ein Bild machen, sondern natürlich auch Vertreter der Telekom. So reiste Telekom-Chef  Tim Höttges mit seinen Top-Führungskräften im Sommer nach Israel. Auf der Agenda standen ein Einblick in das Land, die Kultur und die Einstellung und Haltung der Israelis. „Hier herrscht eine Haltung von Offenheit, Entschlossenheit, Entrepreneurship und Umsetzung“, erklärt Tim Höttges den Grund der Reise. „Das passt genau zu der Kultur, die wir bei der Telekom verankern möchten: innovativ zu sein, Dinge auszuprobieren und umzusetzen, eine herausragende Führungspersönlichkeit zu sein, unser Unternehmen erfolgreich zu machen sowie gleichzeitig als Person glücklich und zufrieden zu sein.“,

Ich selbst hatte das Glück, mit Journalisten nach Israel reisen zu dürfen und ihnen vor Ort zu zeigen, warum die Telekom sich hier engagiert und was Israel so besonders macht. Für mich ist die Atmosphäre geprägt von der Offenheit der Menschen und ihrem Wunsch etwas zu erschaffen. Dieser Mix ist einzigartig. Er  fasziniertund inspiriert mich immer wieder.

Neben diesen eher kulturellen Aspekten ist die Telekom auf der Suche nach konkreten Produkten für ihre Kunden. Hier einige Beispiele von Telekom Innovationen aus Israel:

  • Über eine Partnerschaft mit Check Point, dem weltweit größten Anbieter von Sicherheitslösungen, können Privat- und Geschäftskunden ihre mobilen Geräte schützen. Und: Lösungen von CyberX oder Radiflow bieten Geschäftskunden Schutz ihrer Infrastrukturen. 
  • Das Startup RadGreen hat ein System entwickelt, das kontinuierlich mehr als 17 Luftschadstoffe misst und auch Strahlung oder Lärmbelastung überwacht. Diese Lösung ist Bestandteil der "City of the future"-Demo in der Telekom Design Gallery in Bonn und wird von OTE, die griechischen Tochterfirma der Telekom, in der Stadt Patras eingesetzt.
  • Die Firma Vayyar ist einer der Gewinner des weltweiten Go Ignite-Programms von Telekom, Orange, Telefonica und Singtel. Es soll gezielt Startups aus dem Bereich des Internets der Dinge fördern. Vayyar hat 3D-Bildsensoren entwickelt. Ursprünglich für die Brustkrebsvorsorge gedacht, können sie auch bei der Überwachung der Lebensmittelsicherheit, der In-Wand-Bildgebung  - das ist die Erstellung eines 3D-Bildes dessen, was sich hinter einer Wand befindet - ) und Smart Home eingesetzt werden. 

Und diesen Projekten werden in Zukunft sicherlich weitere folgen. Ich freue mich drauf!

Mehr auch im Artikel „Israel - Eine unerwartete Liebe"  und in unserem Bericht zum telegraphen lounge Event.

 

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