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Leonie Brinkmann

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Schutzraum für Familien: Wir lassen eure Kinder im Gaming nicht allein

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Gewalt, Sexismus, Hass: Inhalte in Videospielen können problematisch sein. Doch wie schützen Gaming-Plattformen Kinder und Jugendliche davor? Mit MagentaGaming hat die Telekom eine sichere Umgebung geschaffen. 

Kind spielt auf dem Tablet.

MagentaGaming hat Kinder- und Jugendschutz von Anfang an mitgedacht.

„Videospiele sind aus den meisten Familien nicht mehr wegzudenken. Sie gehören in unsere Zeit und sollen vor allem eines: Spaß machen. Eine positive Unterhaltung bieten und eine positive Lebenseinstellung sowie ein Miteinander fördern, egal für welches Alter“, sagt Petra Hohmann, verantwortlich für den Kinder- und Jugendschutz von MagentaGaming bei der Telekom. Denn mehr als 32 Mio. Deutsche spielen auf dem PC, der Konsole oder dem Smartphone. Leider werden Chats in Games zunehmend auch zur Verbreitung von Hass und Hetze missbraucht. Das trägt zur Spaltung unserer Gesellschaft bei. 

Mit ihrem Engagement gegen Hass im Netz schaut die Telekom bei Gaming dorthin, wo der Spaß aufhört. Auch mit ihrem Spieleangebot MagentaGaming nimmt das Unternehmen seine Verantwortung wahr. Das klare Ziel ist es, Kinder und Jugendliche auf der eigenen Plattform besser zu schützen. 

MagentaGaming als Freiheitsraum für Familien

Der Kinder- und Jugendschutz wurde bei MagentaGaming von Anfang an mitgedacht. Denn: Die Plattform möchte auch für Familien ein Angebot schaffen. Ein Angebot, bei dem Eltern ihre Kinder bedenkenlos spielen lassen können. Daher ist die Plattform als Freiheitsraum für Familien gestaltet worden. Also: Frei von Hatespeech, frei von Rassismus und Sexismus, frei von toxischem Verhalten. Denn dies gehört für MagentaGaming nicht in den Kontext der Gamingwelt.

Und einen freien Raum zu schaffen, ist MagentaGaming scheinbar gelungen: Für ihr Engagement erhielt die Plattform das Prüfsiegel für Jugendschutz des FSM e. V., kurz „Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter“. Der gemeinnützige Verein ist eine anerkannte Einrichtung, die den Staatsvertrag zum Jugendmedienschutz umsetzt. Damit ist MagentaGaming eine von nur sieben Plattformen deutschlandweit, die das Prüfsiegel erhalten haben. Neben Anbietern wie Netflix oder Disney+ sogar die einzige Gaming-Plattform. 

Wie funktioniert Kinder- und Jugendschutz bei MagentaGaming?

Um das Siegel zu bekommen, muss eine Spieleplattform einiges tun: Sie muss Kinder wirksam vor problematischen Inhalten schützen. Sie muss auch zwischen verschiedenen Altersstufen unterscheiden. Und letztlich dem Stand der Technik entsprechen und einfach zu bedienen sein. 

Um dies umzusetzen, richtet sich MagentaGaming nach den Altersempfehlungen der USK, der „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“. Wenn bei einem Videospiel beispielsweise „USK 6“ steht, ist das Spiel für Kinder ab sechs Jahren freigegeben. Auf der Plattform selbst richten die Eltern für jedes ihrer Kinder ein eigenes Profil ein. Dabei wählen sie auch das Alter aus. Das Kind sieht dann, wenn es online ist, nur die Spiele, die auch für die eigene Altersklasse freigegeben sind. 

Wichtig ist, dass die Eltern sich vorab dennoch informieren, ob das Spiel das richtige fürs eigene Kind ist. Denn jedes Kind ist anders in seiner Entwicklung und in seinen Bedürfnissen. Dazu zählt auch, die Spiele einmal selbst auszuprobieren. Hohmann bekräftigt: „Alle Spiele, die auf der Plattform sind, haben wir selbst angespielt und ausprobiert. Wir stellen kein Spiel online, dass wir nicht selbst gesehen haben.“

Keine Kostenfallen für Kinder

Als wichtige Sicherheitshürde wurde die Jugendschutz-PIN eingebaut. Diese PIN dient als Ausweis für eine erwachsene Person. Und nur als erwachsene Person kann der MagentaGaming Kunde ein Spiel ab 18 Jahren spielen oder Profile für Kinder einrichten. Auch achtet MagentaGaming darauf, dass Kinder nicht in eine Kostenfalle tappen. Denn In-Game-Käufe sind nur für erwachsene Kunden möglich. 

Das beschränkt die Auswahl allerdings nicht: Rund 70 Prozent der Spiele im Portfolio sind für USK 0, 6 und 12 geeignet. Darunter fällt zum Beispiel „El Hijo“, der „Sohn“. Das Videospiel hat zuletzt als „Bestes Familienspiel“ den Deutschen Computerspielpreis abgeräumt. In dem Spiel versucht ein sechsjähriger Junge, seine Mutter wiederzufinden. Seine Gegner müssen allerdings nicht – wie oft üblich – verletzt oder getötet werden. Stattdessen schleicht der Junge ausgeklügelte Wege entlang oder lenkt seine Gegner mit Steinschleudern ab. Als eines von vielen zeigt das Spiel somit, dass es auch anders gehen kann. Dass Gewalt nicht notwendig ist. 

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