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Martina Hammer

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Nachhaltiger, digitaler, effizienter mit IoT

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Wirtschaft und Gesellschaft sind gefordert, die Herausforderungen der Energiekrise und des Klimawandels zu meistern. Mit dem Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) können Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Sie reduzieren CO2 und Kosten, sparen kostbare Rohstoffe ein und erschließen sich ESG-Vorteile. 

Frau gießt Blumen

Mit dem Internet der Dinge Klimaziele erreichen. © Deutsche Telekom

Dinge bewegen, erwärmen oder kühlen verbraucht Energie. Unternehmen verbessern ihre Nachhaltigkeitsbilanz mit IoT-Lösungen. Das zeigt die neue Studie der Telekom in Zusammenarbeit mit Transforma Insights. Untersucht wurde die Nachhaltigkeitswirkung von IoT-Anwendungen in unterschiedlichen Branchen. Setzen Unternehmen die dargestellten IoT-Lösungen ein, senken sie den Kraftstoff- und Stromverbrauch und drosseln den CO2-Ausstoß. Zudem zahlen sie auf ESG-Ziele ein. 

ESG (Environment Social Governance) steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Anhand unterschiedlicher Kriterien aus diesen drei Bereichen wird die Nachhaltigkeit eines Unternehmens bewertet. Fünf Anwendungen und Kundenbeispiele aus der IoT-Studie zeigen, wie sich IoT auf Nachhaltigkeit und ESG auswirkt: 

Intelligentes Gebäudemanagement reduziert CO2 

Fenster stehen auf, gleichzeitig werden Räume beheizt oder gekühlt, die gar nicht genutzt werden. Intelligente Anwendungen für Gebäude helfen Unternehmen, nachhaltiger zu agieren. Die smarten Lösungen reduzieren den verbrauchten Strom um 10 bis 20 Prozent. Gleichzeitig verbessern sie die Gesundheit und Zufriedenheit von Mitarbeitenden. Smarte Zustandsüberwachungen beispielsweise helfen Nahrungs- und Arzneimittelverluste zu minimieren: Überwacht IoT die Temperatur sinkt der Verlust von Nahrungsmittel im Transport um 30 Prozent. Auch der CO2-Ausstoß nimmt ab. 

Accenture nutzt in seinen Brüsseler Büros eine intelligente Lösung für das Gebäudemanagement. Das Unternehmen erzielt Verbesserungen bei der gesamten Raumnutzung. Zudem erhöht sich der Komfort für die Mitarbeitenden durch ein optimales Innenraumklima.

Smarte Straßen- und Außenbeleuchtung spart Strom

Intelligente Straßenlaternen oder Lichtwerbungen minimieren den Stromverbrauch und CO2-Ausstoß um 20 bis 30 Prozent. Denn Lichtintensitäten lassen sich an Tageszeiten, Veranstaltungen, Anwesenheit von Personen und andere Umweltfaktoren anpassen. 

Ein intelligentes Beleuchtungssystem mit IoT steuert den 140 Meter langen Berliner Bogen in Hamburg. Der Betreiber überwacht die Lichtanlage aus der Ferne. Bei Ausfällen wird der Reparaturprozess automatisch eingeleitet. Der Techniker erhält Details zur Störung und bringt die richtigen Ersatzteile gleich mit. Mit der IoT-Lösung werden Kosten für Wartung und Betrieb eingespart. Sie trägt auch zu einer erheblichen Senkung der Energiekosten bei.

Fernwartung reduziert Kraftstoffverbrauch und CO2 

Die Fernwartung von vernetzten Maschinen und Geräten verringert Servicetermine vor Ort um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent. Weniger Servicefahrten bedeuten weniger Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Wartungskosten. 

Coca Cola Hellenic Bottling Company (HBC) vermeidet Betriebsunterbrechungen in den Produktionslinien durch Inspektionen und Support aus der Ferne. Bei Produktionsausfällen sprechen Mitarbeitende mit intelligenten Brillen und über Videoverbindungen mit Experten. Mit dem smarten Fernsupport reduziert Coca Cola HBC die Ausfallzeiten von Maschinen um 50 Prozent. Gleichzeitig spart das Unternehmen 20 Prozent der Zeit für Umrüstungsprozesse in der Produktion ein. Coca Cola verringert zudem Zeitaufwände und Reisekosten von Fachkräften. Mitarbeitende werden um 30 Prozent schneller geschult. 

Intelligentes Flottenmanagement senkt Kraftstoffverbrauch 

Im Flottenmanagement ermöglicht IoT eine optimierte Routenplanung und verbessertes Fahrverhalten mit durchschnittlich 15 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch. Es schont auch Reifen, Bremsen und Batterien. Weniger Verschleiß belastet die Umwelt weniger durch Mikrokunststoffe, Bremsstaub und giftige Chemikalien. 

Der mittelständische Textildienstleister Bardusch nutzt IoT-Tracking-Geräte in seinen 380 Lieferwagen und LKWs. Das Unternehmen erhält Echtzeitdaten über Fahrer und Fahrzeuge:  Standorte, Kilometerleistung, Tankstände oder Fahr- und Ruhezeiten. Dank der IoT-Flottenlösung wählt Bardusch die kostengünstigsten Routen aus, erhöht den Auslastungsgrad der Fahrzeuge, reduziert Leerfahrten, senkt Kraftstoffkosten und bedient seine Kunden effizienter. Dadurch steigt die Kundenzufriedenheit.

Hier geht’s zum Download der IoT-Studie: Nachhaltig mit IoT 

Übersicht ausgewählter IoT-Anwendungsfälle und ihre Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und ESG.

Übersicht ausgewählter IoT-Anwendungsfälle und ihre Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und ESG. © Transforma Insights, 2022


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