Blog.Telekom

Elisabeth Giesemann

0 Kommentare

Smart City und Blockchain: Die T-Labs auf der Berlin Science Week

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Der digitale Wandel unserer Städte, der Nutzen von Blockchain, Big Data und künstlicher Intelligenz – diese Themen und Zukunftstechnologien wurden auf der Science Week diskutiert. Die T-Labs waren mit dem Smart City Lab und dem Blockslam dabei. 

Blick aus dem Fenster der T-Labs.

Vom 1. bis zum 10. November 2018 fand die Berlin Science Week statt. Die T-Labs waren mit dem Smart City Lab und dem Blockslam dabei. 

Die Berliner Science Week ist ein internationales Festival, auf dem sich jährlich Forscher und Vertreter der Wissenschaft und Gesellschaft auf mehr als 60 Veranstaltungen treffen. Der Fokus liegt auf dem interdisziplinären Austausch.

Forschungseinrichtungen, Universitäten und NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) öffnen ihre Türen und präsentieren ein Spektrum an wissenschaftlichen Themen. Michael Müller, regierender Bürgermeister Berlins, eröffnete in den Räumlichkeiten der T-Labs die zweite Science Week und wies auf die wichtige Rolle der Wissenschaften in unserer Gesellschaft hin. „Wir müssen deutlich machen, wie wichtig Wissenschaft und Forschung für eine gute Entwicklung und das Zusammenleben in unserem Land ist.“

Gruppenfoto mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller wies auf der Pressekonferenz in den T-Labs auf die Wichtigkeit der Wissenschaft für Berlin hin. (Photocredits: Falling Walls Foundation)

Riccardo Pascotto, Leiter für Infrastruktur und Universitätskooperation der T-Labs, erklärt, warum das Event eine großartige Gelegenheit ist, sich mit der Berliner und der internationalen Wissenschaftsszene auszutauschen: „Seit 2004 gibt es die T-Labs in Berlin. Für uns bedeutet das vor allem sichtbar zu sein und uns vernetzen. Wir wollen dafür mir den besten Wissenschaftlern kollaborieren. Auf Events wie der Science Week, der Startupnight und der langen Nacht der Wissenschaft können wir Berlin auch etwas zurückgeben.“

Das Smart City Lab über den Dächern der Stadt

Städte brauchen heute mehr denn je eine Antwort auf neue Mobilitätsanforderungen, demografischen Wandel und Änderungen im Klima. Die T-Labs haben ihre Version der Stadt der Zukunft vorgestellt. Das Smart City Lab ermöglicht die Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern aus Städten, Industrie und der Technischen Universität Berlin. Die Prototypen kombinieren unterschiedliche Innovationen um ein intelligentes, nachhaltiges „Ökosystem“ der Zukunft zu ermöglichen. 

Basierend auf dem „Urban Cockpit“ wurde demonstriert, wie Straßenbeleuchtung gesteuert werden kann. Auch die Luftqualität der Stadt, sowie Geräuschbelästigung und Wasserverbrauch kann hier gemessen werden. 

Wichtig bei der Smart City ist der Ansatz der Nachhaltigkeit. Unter dem Slogan „Avoid, Reduce, Reuse“ will Joachim Schonowski, Leiter der Smart City Labs der T-Labs zu einem Umdenken in der Planung von Städten bewegen. „Man muss unterscheiden zwischen Digitalisierung als technischen und als gesellschaftlichen Wandel. Bei Letzterem sehe ich sowohl die Chance, als auch die Verantwortung unser Verhalten nachhaltiger zu gestalten.“ Ein ganzheitlicheres Denken von Stadt kann so dazu führen, dass die Smart City dem Klimawandel entgegenwirkt und den Mobilitätsanforderungen gerecht wird.

Joachim Schonowski

Joachim Schonowski zeigt das Urban Cockpit. Ihm liegt die Nachhaltigkeit der Smart City am Herzen.

Blockslam – Make the Blockchain community great (Again) 

Die Förderung der Wissenschaftsgemeinschaft stand auch beim international ersten Blockslam im Vordergrund: „Auch mit unserer Partnerschaft mit der TU sehen wir uns da genau in der Mitte zwischen Wissenschaft und Telko-provider. Gleichzeitig sind wir natürlich stolz, dass wir das Thema Blockchain in einem Telekommunikationsunternehmen so stark vorantreiben können.“ Erklärt John Calian, Leiter der T-Labs. 

So wurde die Bühne im Berliner hub:raum bewusst der Blockchain Community gewidmet. Wie bei einem „Science Slam“ stellten neun „Slammer“ in Kurzvorträgen ihre Ideen vor. Alexandra Mikityuk, die Moderatorin des Abends wies darauf hin. dass die Vorträge unterhaltsam sein sollen, damit sie Kopf und Herz der Zuhörer erreichen. 

Die Gewinner des Blockslam stellten die Idee der „Tweetchain“ für den US Präsidenten vor.

Die Gewinner des Blockslam stellten die Idee der „Tweetchain“ für den US Präsidenten vor. 

Die Themen waren technisch, philosophisch und vor allem auch lustig. Die Vortragenden aus unterschiedlichen Bereichen der Forschung, Politik und Technologie. Die Teilnehmer stellten zum Teil ihre eigenen Startups und Blockchain Ideen vor. Außerdem wurde präsentiert, wie Organisationen dezentral gestaltet werden können, oder ob Blockchain Vertrauen in die Gesellschaft verstärkt.

Auch, dass Blockchain ein Hype-Thema ist, wurde im Laufe des Abends öfter angesprochen. Und so wurde am Ende des Abends der satirische Vortrag “Make Blockchain great again“ über einen auf Blockchain basierenden Twitteraccount des US-Präsidenten der Gewinner. 

Auf dem Blockslam wurden die Ideen der Berliner Blockchain Community präsentiert.

Auf dem Blockslam wurden die Ideen der Berliner Blockchain Community präsentiert. 

Für die T-Labs war der unterhaltsame Blockslam auf jeden Fall ein voller Erfolg. Weitere Events sind geplant. Am 13. November 2018 sind die T-Labs beim Innovation Day in Bonn zu Gast. Auch am T-Labs Day am 27. November 2018 werden die Fokus Themen Blockchain, Intelligence und Experience in der Bonner Zentrale vorgestellt. 
 

FAQ