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Sabine Schmidt

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Smartwatch mit automatischer Sturzerkennung

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Bei einem Sturz ist schnelle Hilfe gefragt. Eine Telefonuhr für ältere Menschen kann dies bieten. Die TCL Safety Watch MT43AX hat eine automatische Sturzerkennung sowie einen SOS-Knopf. So werden im Notfall direkt die Angehörigen alarmiert. Im Video stellen wir die Uhr mit den einzelnen Sicherheits-Funktionen vor.

Die Smartwatch erkennt Stürze und setzt automatisch einen Notruf ab.

Die Smartwatch erkennt Stürze und setzt automatisch einen Notruf ab.

Die Zahlen sind erschreckend: Bei den über 65-Jährigen kommt es jährlich zu mehr als fünf Millionen Stürzen. Jede zweite Person über 80 Jahre stürzt laut Statistik sogar mindestens einmal im Jahr. Die Gründe dafür sind vielfältig: Abnehmende Seh- und Muskelkraft führen schnell zu einem Fehltritt. Zudem lässt der Gleichgewichtssinn im Alter nach. So kommt es zuhause wie unterwegs zu Unfällen. Mal mit geringen, aber immer wieder auch mit schweren Folgen. Familien sorgen sich daher oft um ihre älteren Angehörigen. Erst recht, wenn sie allein leben. So fragen wir uns auch häufig: Geht es Oma gut? Die TCL Safety Watch MT43AX nimmt diese Sorge. Denn mit der Uhr können die Angehörigen sicher sein: Im Notfall werden sie sofort informiert. Dafür hat das herstellende Unternehmen TCL verschiedene Sicherheitsfeatures in die Uhr eingebaut. Diese habe ich mir gemeinsam mit meinen Kolleg*innen einmal näher angeschaut. 

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Schlaue Uhr erkennt Stürze und informiert Angehörige

Als erstes zu nennen wäre die Sturzerkennung. Ein in der Uhr verbauter Sensor erkennt Stürze automatisch. Und das unabhängig, ob sie zuhause oder unterwegs passieren. Fällt die Person, schickt die Smartwatch nach 60 Sekunden ohne weiteres Zutun einen Notruf raus. An wen dieser Notruf geht, bestimmen die Träger der Uhr selbst. Das können Angehörige wie die eigenen Kinder oder Personen aus dem Freundeskreis sein. Bis zu drei Notrufnummern können gespeichert werden, die im Falle eines Falles nacheinander angerufen werden. Das wiederholt sich so lange, bis der Anruf entgegengenommen wird. Für wen man sich auch entscheidet: Die Notfallkontakte sollten im Vorfeld informiert werden, damit sie sich die zur Uhr gehörende App auf ihr Smartphone laden. So werden sie nicht nur telefonisch kontaktiert, sondern erhalten den Notruf auch als Push-Nachricht. Und das direkt mit dem Aufenthaltsort der gestürzten Person. Auf einer Karte sehen sie anschaulich, wo der Sturz geschehen ist. War der Sturz nur leicht und wird keine Hilfe benötigt, kann die Trägerin oder der Träger der Uhr den Notruf innerhalb von 60 Sekunden stoppen. Das geht einfach und schnell mit einem Fingertipp auf das Display. So werden unnötige Notrufe vermieden. Die Angehörigen werden nicht grundlos in Schrecken versetzt.

Wer nach einem Sturz keine Hilfe benötigt, hat 60 Sekunden Zeit, den Notruf zu stoppen.

Wer nach einem Sturz keine Hilfe benötigt, hat 60 Sekunden Zeit, den Notruf zu stoppen.

SOS-Knopf gibt zusätzliche Sicherheit

Hilfe benötigen ältere Personen aber nicht nur bei Stürzen. Zusätzliche Sicherheit im Alltag bietet der in die Uhr integrierte SOS-Knopf. Damit ist der Alarmknopf immer am Handgelenk. Dieser kann bei Bedarf jederzeit genutzt werden, um einen Notruf selbst abzusetzen. Dafür hält der Hilfesuchende ihn mehrere Sekunden gedrückt. Wie schon bei der automatischen Sturzerkennung, werden die Notfallkontakte nacheinander angerufen und erhalten zusätzlich eine Nachricht. Unser Praxistipp: Damit der Notruf nicht unbeachtet auf einer Mobilbox landet, sollten die Notfallkontakte die Einstellungen ihrer Mobilbox überprüfen. Diese sollte erst nach 15 Sekunden den Anruf entgegennehmen. Das ist übrigens die Standardeinstellung. Wer diese nicht verändert hat, braucht nichts neu einstellen.

Hilfreich ist für den ein oder anderen auch die nächste Funktion: Nach Absprache mit der nutzenden Person können Angehörige über die App sichere Bereiche definieren. Wenn der Träger oder die Trägerin der Smartwatch diese verlässt, erhalten die ausgewählten Notfallkontakte eine Push-Nachricht mit dem aktuellen Aufenthaltsort. 

Im Notfall ein Lebensretter – im Alltag eine Smartwatch

Die Uhr bietet die Möglichkeit, jederzeit Hilfe zu holen. Sogar dann, wenn das Telefon nicht in der Nähe ist. Oder wenn der Hilfesuchende nach einem Sturz selbst nicht mehr in der Lage dazu sein sollte. Das gibt ein sicheres Gefühl. Den nutzenden Personen ebenso wie ihren Angehörigen. Das Gute an der Uhr: Auch ohne Notfall ist sie nützlich. Ungeachtet der Sicherheitsfunktionen ist sie eine klassische Smartwatch mit Telefonfunktion sowie zahlreichen Gesundheitsfaktoren. 

Mit dem Telefon am Handgelenk bleiben die nutzenden Personen zuhause wie unterwegs mit der Familie und dem Freundeskreis in Kontakt. Das Netz der Telekom sorgt dabei für beste Konnektivität. Über das integrierte Telefonbuch lassen sich die Kontakte leicht auswählen. Dank großer Schrift und übersichtlicher Benutzeroberfläche ist die Uhr einfach zu bedienen. Zusätzlich verfügt die Notruf-Uhr über spezielle Aktivitäts- und Gesundheitsfunktionen. Wie ein Fitnesstracker misst sie die Herzfrequenz und zählt Schritte sowie verbrannte Kalorien. So stellt man sicher, die Bewegungsziele zu erreichen, ohne sich zu überfordern. Die Uhr misst ebenfalls Schlafdauer und Schlafqualität.

Kein eigenes Smartphone notwendig

Wichtig zu wissen: Wer die Uhr nutzt, benötigt kein eigenes Smartphone. Es reicht, wenn die Angehörigen eins haben. Über dieses und der App „TCL Connect“ richten sie die Uhr ein, pflegen das Telefonbuch und speichern die Notfallkontakte. Die App steht kostenlos im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. 

Die Uhr ist bei der Telekom mit grauem oder dunkelrotem Armband erhältlich. Darüber hinaus ist sie mit vielen weiteren im Handel verfügbaren Armbändern kompatibel. Die nutzenden Personen können selbst wählen, ob die Uhrzeit in digitaler Schreibweise oder analog mit Ziffernblatt angezeigt wird. Dafür stehen verschiedene Designs zur Auswahl. Die Uhr hat eine Größe von rund fünf mal vier Zentimeter (48,5 x 41 x 14,3 Millimeter) und wiegt 57 Gramm. Die Akku-Laufzeit gibt TCL mit fünf Tagen im Stand-by-Modus an. Wird die Uhr beispielsweise zum Telefonieren genutzt, ist das Aufladen häufiger nötig. Das klappt mit dem mitgelieferten Ladekabel über magnetische Kontakte auf der Rückseite. Schnell geht’s auch: Gerade einmal 1,5 Stunden hat es bei unserer Vorbereitung für das Video gedauert, die Uhr vollständig aufzuladen. Für die Nutzung ist die Buchung des Telekom Mobilfunktarifs Smart Connect S nötig. 

Unser Fazit: Die TCL Safety Watch MT43AX Uhr ist eine leicht zu bedienende Uhr, die sich aufgrund der integrierten Sturzerkennung und des SOS-Knopfs insbesondere an die ältere Generation und ihre Angehörigen richtet. Durch die vielen Zusatzfunktionen ist sie aber auch für eine jüngere Zielgruppe als klassische Smartwatch inklusive Fitnesstracker und Telefon interessant. Die Sicherheitsfunktionen schaden dabei nicht. Ganz im Gegenteil: Beim Wandern oder Fahrradfahren sind sie gern genommene Zusatzfeatures, über die man sich bei einem Unfall freut, sie zu haben.

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