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Axel Menneking

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Wir wollen es wissen: Wo stehen deutsche Startups bei Künstlicher Intelligenz?

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Wie steht es um Startups in Deutschland? Und vor allem um solche, deren Business sich mit wichtigen Innovations-Themen beschäftigt? 73 Prozent der deutschen Startups sind von den Auswirkungen von Corona beeinträchtigt oder existenziell gefährdet. Um die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Krise langfristig zu stärken, müssen Potenziale besser genutzt werden. Vor allem in zentralen Technologiefeldern wie künstliche Intelligenz (KI).  Denn neben den großen Unternehmen wie IBM mit Watson oder Google entwickeln vor allem Startups auf KI basierende Geschäftsideen.

Programmierer im Büro

Wo stehen deutsche Startups bei Künstlicher Intelligenz?

Hubraum wollte genauer wissen, welche Relevanz KI für die deutschen Startups hat. In welchen Feldern und Branchen tummeln sich die meisten Player? Wofür setzen sie KI ein? 

Daher führen wir zusammen mit dem Bundesverband deutsche Startups eine KI-Studie durch. Unter dem Titel „Angewandte KI – Wo stehen deutsche Startups?“ untersucht sie das Ökosystem der Startups und soll einen Überblick über die Landschaft der KI-Startups in Deutschland bieten. In welchen Bereichen und in welchen Branchen sind sie aktiv? Und wie steht Deutschland damit im internationalen Vergleich da? 

Dabei stehen drei Aspekte im Vordergrund:

  1. Eine Übersicht aktueller Anwendungsfelder: Wo und wie kommt KI bei deutschen Startups zum Einsatz? 
  2. Ein systematischer Vergleich zwischen KI-Startups in Deutschland und Israel, einem der Hotspots für Innovation und KI weltweit. Diese Gegenüberstellung dient dazu, die Potenziale und Herausforderungen des deutschen Ökosystems erkennbarer zu machen.
  3. Auswirkungen für digitale Ethik: Ausgehend von den Anwendungsfeldern werden gesellschaftliche Debatten rund um die Aspekte Verantwortung, Erklärbarkeit, Selbstbestimmung, Chancengleichheit, Sicherheit und Schutz – aufgegriffen und eingeordnet. 
    Auch hier ermöglicht die Gegenüberstellung von Deutschland und Israel mit ihrem jeweils sehr unterschiedlichen Verständnis beim Umgang mit Daten eine neue Perspektive.  

Erste Ergebnisse zeigen, die hohe Relevanz von KI für die Startups in Deutschland. Für gute 40 Prozent der deutschen Startups hat KI einen klaren Einfluss auf ihre Geschäftsmodelle. Damit sind Startups ein zentraler Player bei der Anwendung von KI-Lösungen. Bei diesen Startups liegt ein starker Fokus im Bereich „Software-as-a-Service“. So sind etwa vier von zehn KI-Startups in diesem Bereich aktiv, während es insgesamt im deutschen Startup-Ökosystem nur knapp 23 Prozent sind.

Auch zeigt sich, dass in Deutschland vor allem Felder wie Robotik, Natural Language Processing oder Customer Service relativ stark vertreten sind. Andere Bereiche wie z.B. Landwirtschaft, Bildung, Entertainment, HR und Sicherheit sind im Vergleich zu Israel wenig besetzt. 

Das sind erste Erkenntnisse, die Lust auf mehr machen. Ich bin gespannt, was die Studie darüber hinaus alles greifbar machen wird. 

Stay tuned. Im Laufe des Jahres werden wir die Ergebnisse vorstellen.

Ich freue mich darauf!

Axel Menneking
 

Axel Meneking

Axel Menneking

Leiter von hubraum, dem Tech-Inkubator der Telekom

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