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Georg von Wagner

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Kleßen-Görne - Ein weißer Fleck weniger

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Ein kleiner Ort im Havelland hat es zu einiger Berühmtheit gebracht. Manche Bürger mussten auf Leitern steigen oder kleinere Hügel hinter ihrem Haus erklimmen, um E-Mails per Handy verschicken oder überhaupt telefonieren zu können.

Bundesverkehrsminister Scheuer (links) und Goldenits (rechts) sowie Vertreter der Gemeinde drücken den Knopf zur Inbetriebnahme

Bundesverkehrsminister Scheuer (links) und Goldenits (rechts) sowie Vertreter der Gemeinde drücken den Knopf zur Inbetriebnahme.

Doch das ist Vergangenheit in Kleßen-Görne, einer Gemeinde mit 360 Einwohnern, knapp 60 Kilometer nordwestlich von Berlin. Die Telekom hat jetzt gemeinsam mit Bundesverkehrs- und Digitalminister Andreas Scheuer die Ortschaft ans Netz geholt. Zwei Sendemasten versorgen die Bürger nun mit mobilem Internet in LTE-Qualität. Der ehrenamtliche Bürgermeister des brandenburgischen Fleckens, Joachim Tessenow, war hocherfreut: „Wir sind endlich angeschlossen!“

Scheuer und Goldenits freuen sich über mobiles Internet im ehemaligen Funkloch Kleßen-Görne.

Scheuer und Goldenits freuen sich über mobiles Internet im ehemaligen Funkloch Kleßen-Görne. 

Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom Deutschland, sagte in Görne: „Allein im Mobilfunk wollen wir in den kommenden Jahren mehr als 2.000 neue Standorte aufbauen. Wir nehmen viel Geld in die Hand für den Ausbau unseres Mobilfunknetzes. Hier in Kleßen-Görne sehen Sie das Ergebnis dieser Bemühungen.“ Möglich geworden sei dies durch die gute Zusammenarbeit mit der kommunalen Administration vor Ort. Die Telekom leiste „mehr als jedes andere Unternehmen, um schnelle Netze nicht nur in die Ballungsgebiete, sondern auch in die ländlichen Regionen zu bringen“.

Technik-Chef Goldenits zeigt Minister Scheuer die Technik des Sendemastes

Technik-Chef Goldenits zeigt Minister Scheuer die Technik des Sendemastes.

Ein Aspekt, den auch Minister Scheuer ausdrücklich betonte: „Kleßen-Görne ist ein Symbol für den Aufbruch. Das war ein gutes Miteinander.“ Sein Dank richte sich ausdrücklich an die Telekom, die die Mobilfunkversorgung in Rekordzeit ermöglicht habe.

Die Erschließung von Kleßen-Görne ist ein kleiner, aber sehr anschaulicher Bestandteil der Ausbau-Strategie der Telekom, vor allem auch mit dem Ziel, im Mobilfunk immer mehr der sogenannten Funklöcher zu schließen. Bis Ende des Jahres, so die Pläne, sollen 95 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit LTE versorgt sein.

Welchen Stellwert der Breitbandausbau für die Telekom hat, machte Walter Goldenits noch einmal deutlich. Bis Ende 2018 wolle man rund 80 Prozent aller Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen haben, das seien rund 33 Millionen Haushalte. Und 15 Millionen Haushalte sollen bis dahin Bandbreiten mit bis zu 250 Mbit/s erhalten.

In Kleßen-Görne, so die Botschaft, zeigt sich, dass das von der Telekom verkündete Breitbandausbau-Programm „Milliarden für Millionen“ tatsächlich auch auf dem Land ankommt.

Breitbandausbau

Netze

Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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