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Stefanie Halle

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Gemeinsam geht‘s: Glasfaserausbau im Landkreis Lüneburg gestartet

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Der Netzausbau in Niedersachsen läuft weiter auf Hochtouren. Nach den Baustarts in den Landkreisen Schaumburg, Hannover, Goslar und Emsland ist jetzt der Landkreis Lüneburg dran - mit Glasfaser vom Feinsten. Über 15.400 Adressen können ab dem 4. Quartal 2019 Anschlüsse mit bis zu 1Gbit/s nutzen. Fibre to the Home (FTTH), Glasfaser bis in die Wohnung, macht‘s möglich.

Gemeinsam für Glasfaser

Gemeinsam für Glasfaser: (v. l. n. r.): Matthias Schulze-Mantei, AteneKOM; Laars Gerstenkorn, Samtgemeindebürgermeister Scharnebeck; Monika Scherf, Landesbeauftragte Land Niedersachsen; Bernd Wilhelm, Produktions-und Betriebsmanagement Telekom Technik Nord; Manfred Nahrstedt, Landrat Landkreis Lüneburg.

Spatenstich in Lüdersburg in der Gemeinde Scharnebeck. Das Thermometer zeigt knapp 24 Grad - gefühlt sind es weitaus mehr nach der wochenlangen Hitze und Schwüle. So manchem Vertreter von Land, Bund, Gemeinde und Telekom steht buchstäblich der Schweiß auf der Stirn. Aber auch die Erleichterung und Freude, dass es nun endlich losgeht mit dem Ausbau, ist bei allen Beteiligten erkennbar.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für den Landkreis Lüneburg: Wir setzen heute den ersten Spatenstich für den Ausbau unseres Glasfaser-Netzes und damit endlich das ersehnte Startsignal für unser Projekt“, sagt Manfred Nahrstedt, Landrat vom Landkreis Lüneburg. „Mit diesem Ausbau, werden wir die bislang noch unterversorgten Haushalte in unserem Landkreis mit schnellen Glasfaseranschlüssen versorgen.“ 

Laars Gerstenkorn, Samtgemeindebürgermeister Scharnebeck lernt das Glasfaserspleißen bei Telekom-Monteur Rainer Knesebeck.

Laars Gerstenkorn, Samtgemeindebürgermeister Scharnebeck lernt das Glasfaserspleißen bei Telekom-Monteur Rainer Knesebeck.

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss“, ergänzt Samtgemeindebürgermeister Lars Gerstenkorn, stellvertretend für die 28 Gemeinden im Ausbaugebiet. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

Komplizierte Förder-und Vergabeverfahren kosten zu viel Zeit

In einem aufwändigen Verfahren hatte der Landkreis in 28 Gemeinden über 15.400 noch unterversorgte Haushalte und Gewerbe identifiziert und daraufhin eine öffentliche Ausschreibung für einen geförderten Netzausbau durchgeführt.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot den Landkreis Lüneburg überzeugen konnten und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt der zuständige Regionalmanager bei der Telekom, Uwe Ingenhaag. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Leitung bis in die Wohnung verlegt. Die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr.

Bernd Wilhelm, Produktions-und Betriebsmanagement Telekom Technik Nord

Bernd Wilhelm, Produktions-und Betriebsmanagement Telekom Technik Nord: „Es ist höchste Zeit, dass wir mit den Bauarbeiten starten. Wir wollen den gesteckten Zeitplan schließlich einhalten.“

Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) beim Herunterladen und bis zu 500 Mbit/s beim Heraufladen an. „Ein traumhaftes Netz, das es im ländlichen Raum in dieser Qualität von der Telekom noch kaum gibt“, schwärmt Ulrich Mentz, Landkreismitarbeiter und über viele Monate Projektleiter mit Herzblut für den Ausbau. Wie bei so vielen Ausbauprojekten in Deutschland haben auch bei diesem Netzausbauprojekt die komplizierten Antrags-und Genehmigungsverfahren für die Fördermittel von Bund und Land den Baustart unnötig in die Länge gezogen.

Tiefbau und Trenching für 3.900 Kilometer Glasfaser

Bernd Wilhelm, Leiter Produktions- und Betriebsmanagement bei der Telekom Technik Nord, tritt aufs Gaspedal: „Es ist höchste Zeit, dass wir mit den Bauarbeiten starten. Wir wollen den gesteckten Zeitplan schließlich einhalten.“ Das Unternehmen hatte aufgrund des fehlenden Förderbescheids über Wochen Tiefbaukräfte für das FTTH-Projekt im Landkreis Lüneburg auf Standby gehalten. Angesichts der vielen Ausbauprojekte der Telekom im gesamten Bundesgebiet und dem dramatischen Mangel an Tiefbaukapazitäten auf dem Markt eine enorme Leistung der Technik Nord.

Über 3.900 Kilometer Glasfaserkabel wird die Telekom in den kommenden Monaten im Landkreis verlegen und 462 Glasfasernetzverteiler neu aufstellen und mit neuester Technik ausstatten. Neben dem herkömmlichen Tiefbau wird die Telekom auch das moderne Trenching-Verfahren einsetzen. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Mit Herzblut und Teamarbeit wird der Glasfaserausbau ein Erfolg!

v. l. n. r.: Uwe Ingenhaag und Ute Hielscher, beide Infrastrukturvertrieb Nord sowie Ulrich Mentz, Landkreismitarbeiter- und Projektleiter der ersten Stunde sind sich einig: Mit Herzblut und Teamarbeit wird der Glasfaserausbau ein Erfolg!

Beratung und Informieren ist alles

Die Glasfaser kommt nicht allein ins Haus: 24 Bürgerversammlungen haben die Verantwortlichen der Samtgemeinden und der Telekom Infrastrukturvertrieb Nord zusammen bis ins Detail geplant und organisiert. Und das in kürzester Zeit. Ein Paradebeispiel für Teamarbeit beim gemeinsamen Glasfaserausbau. „Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, den Samtgemeindebürgermeistern und den Mitarbeitern im Hintergrund laufen vorbildlich. Jeder ist super hilfsbereit und extrem engagiert, um das gemeinsame Projekt zu einem großen Erfolg zu führen“, sagt Ute Hielscher, Account Managerin Infrastrukturvertrieb Region Nord. Ziel ist es möglichst genau die Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, die von diesem Ausbau profitieren können. In den Veranstaltungen vor Ort informiert die Telekom über die Vorteile und Vorgehensweise und erklärt detailliert was Haus-und Grundstücksbesitzer unternehmen müssen, um die schnellen Anschlüsse ins Haus legen zu lassen. Neben der Frage was während der Bauphase auf dem Grundstück und im Haus passiert steht auch das Thema Inhouse-Verkabelung bei den Veranstaltungen ganz oben auf der Themenliste. In der Tiefbauphase ist die Verlegung des Anschlusses kostenlos. Aktuell haben sich nach knapp vier Wochen schon annähernd 70 Prozent für die Verlegung eines Glasfaseranschlusses entschieden. Der Landkreis und der langjährige Vertriebsprofi Ute Hielscher haben die Latte allerdings hoch gelegt: Sie wollen die 100 Prozent erreichen.

Landrat Manfred Nahrstedt begrüßt rund 30 Gäste zum offiziellen Baustart.

Landrat Manfred Nahrstedt begrüßt rund 30 Gäste zum offiziellen Baustart: „Ich bin froh, dass wir durch die Ausschreibung ein so solides Unternehmen wie die Telekom gewinnen konnten.“

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

  • Telekom Shop, Große Bäckerstraße 15, 21339 Lüneburg
  • Medimax, vor dem Bardowicker Tore 31, 21339 Lüneburg
  • Expert Bening Illmenau Center, Bei der Keulahütte 2, 21339 Lüneburg
  • dancom., Breite Straße 19, 21354 Bleckede
  • www.telekom.de/glasfaser
  • 0800 77 33 888 (kostenfrei)
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