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Hubertus Kischkewitz

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IP-Serie: Mit WLAN TO GO freies WLAN weltweit nutzen

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Ein Smartphone-Bildschirm, auf dem mehrere Netzwerke angezeigt werden.

„Telekom_FON“ heißen die Hotspots von WLAN TO GO

Wenig geben, viel bekommen: Bei WLAN TO GO teilen Sie Ihr Internet gefahrlos mit anderen und können dafür Millionen Hotspots kostenlos nutzen. So geht’s.

Teilen ist einer der großen Trends unserer Zeit. Mit Instagram können Sie Ihre Fotos teilen, mit Airbnb Ihre Wohnung – und mit der Telekom Ihr Internet. Dieser innovative Service heißt WLAN TO GO und funktioniert denkbar einfach: Sie teilen Ihr Internet, das WLAN-Netz bei Ihnen zu Hause, mit anderen Nutzern – ohne dass Sie deshalb langsamer surfen oder andere Nachteile in Kauf nehmen müssen. „Damit werden Sie Teil eines weltweiten Hotspot-Netzwerkes – und können Ihrerseits an Millionen von WLAN-Zugangspunkten in aller Welt kostenlos ins Internet, ohne Ihre Datenflat zu belasten. Und ohne Roamingkosten“, sagt Lutz Schottenhammer. Er ist fürs Marketing des Dienstes verantwortlich. WLAN TO GO ist also eine moderne Form von Geben und Nehmen, die mittlerweile bereits eine Million Telekom-Kunden in Deutschland überzeugt hat. Lutz Schottenhammer weiß alles über das Huckepack-Internet:

  • Wie funktioniert WLAN TO GO? Wenn Sie heute zu Hause surfen, telefonieren oder übers Internet fernsehen, brauchen Sie meist nicht die gesamte Bandbreite Ihres Anschlusses. Angenommen, Ihr Entertain-Tarif bietet Downloads mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – dann brauchen Sie dieses Tempo meist nur zu Spitzenzeiten, wenn tatsächlich alle Familienmitglieder gleichzeitig online sind. Doch in aller Regel bleibt viel Reserve. Und diese Reserve können Sie sozusagen Internet-Untermietern zur Verfügung stellen. Mit WLAN TO GO gibt Ihr Router ein zweites WLAN-Netz frei, an dem sich dann andere Mitglieder dieser Community kostenlos anmelden können. Quasi zum Dank für Ihre Gastfreundschaft können Sie dann an über 18 Millionen Hotspots weltweit gratis surfen, darunter auch an einer Million Telekom-Hotspots in Deutschland, vom Café bis zum ICE. Geknüpft wurde dieses Netz durch einen Telekom-Kooperationspartner, das spanische Unternehmen FON. Deshalb erkennen Sie die WLAN TO GO-Netzwerke von Paris bis London, von München bis Tokio auch am Kürzel FON in der Kennung. In Deutschland heißen die Hotspots Telekom_FON.
  • Wird dann nicht mein Internet langsamer? Nein, denn für WLAN TO GO wird grundsätzlich immer nur die ungenutzte Kapazität Ihrer Internetleitung verwendet. Ihr eigenes WLAN-Netzwerk behält seinen gewohnten Namen, wird weiterhin nur von Ihnen benutzt und hat stets Priorität. Jedes Megabit, das Sie selbst zum Surfen brauchen, steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung. Nur wenn Bandbreite frei ist, kann sie von anderen WLAN TO GO-Nutzern verwendet werden. Im Alltag merken Sie nichts von Ihrem geteilten Internet, außer der Kennung Telekom_FON in den verfügbaren Netzwerken. Bemerken werden Sie WLAN TO GO erst, wenn Sie zum Beispiel in London stehen und über den Hotspot BTWiFi-with-Fon gratis ins Internet können.
  • Und wenn mein digitaler Untermieter illegal Musik herunterlädt? Hier müssen Sie sich keine Gedanken machen. Sie übernehmen keinerlei Haftung für die Nutzung Ihres Huckepack-Internets. Die beiden WLAN-Netze, die Ihr Router anbietet, sind streng voneinander getrennt. Und im Fall der Fälle lässt sich ohne Zweifel nachweisen, dass nicht Sie die Musik geladen haben, sondern einer Ihrer WLAN TO GO-Gäste.
  • Was kostet WLAN TO GO? Der gesamte Service ist für Sie und auch für die anderen Mitglieder kostenlos. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Und wenn Sie Ihr Internet nicht mehr teilen möchten, können Sie sich von dem Service jederzeit wieder abmelden (im Telekom-Kundencenter, unter Dienste und Abos, hier mehr Info.)
  • Was brauche ich für WLAN TO GO? Es gibt zwei Grundvoraussetzungen. Zunächst brauchen Sie einen modernen IP-basierten Anschluss der Telekom, zum Beispiel mit einem MagentaZuhause-Vertrag. Und Ihr Router muss WLAN TO GO unterstützen. Die meistverbreiteten aktuellen Telekom-Router Speedport W 724V, Speedport Neo und Speedport Hybrid bieten alle diese Funktion.
  • Wie kann ich loslegen? Unter www.telekom.de/wlan-to-go. Dort melden Sie sich im Kundencenter mit Ihrem Telekom-Zugang oder Ihrer T-Online-Adresse sowie Ihrem Kundenkennwort an, informieren sich näher und können WLAN TO GO buchen. Alles Weitere passiert dann automatisch. Die Telekom richtet Ihren Router per Fernwartung neu ein, Sie können weiter wie gewohnt surfen. In aller Regel finden Sie bereits ein, zwei Stunden später unter Ihren WLAN-Netzwerken die Kennung Telekom_FON. Gleichzeitig wird auch Ihr eigener Zugang für WLAN TO GO aktiviert, und Sie können mit Ihrer gewohnten Telekom-Kennung unterwegs die Millionen von Hotspots nutzen – direkt bei Ihnen in der Stadt oder auch in Paris und Tokio.
  • Wo gibt es überall Hotspots? Auf Karten im Internet finden Sie alle aktuellen Zugangspunkte, detailliert angezeigt bis hin zur Straße. Die Hotspots in Deutschland können Sie unter www.hotspot.de/content/hs_finden.html sehen, und die weltweiten Hotspots unter www.fon.com
  • Woran erkenne ich Hotspots, wenn ich unterwegs surfen will? Wenn Sie wie gewohnt am Smartphone oder Tablet nach Ihren verfügbaren WLAN-Netzen suchen, sehen Sie die Netzwerke, die die Bezeichnungen „Telekom“ oder „Fon“ enthalten. In Deutschland gibt es drei verschiedene Optionen: „Telekom“ (HotSpots der Telekom in Deutschland), „Telekom_ICE“ (HotSpots der Telekom in ICE-Zügen der Deutschen Bahn), und „Telekom_FON“ (HotSpots, die über WLAN TO GO in Deutschland aufgebaut werden).International sind die Bezeichnungen unterschiedlich, sie enthalten aber immer den Bestandteil „Fon“. In Großbritannien klinken Sie sich in „BTWiFi-with-Fon“ ein, in Frankreich in „SFR FON“ und in den Niederlanden in „KPN Fon“. Weltweit üblich ist auch die Kennung „FON_FREE_INTERNET“.
  • Wo erfahre ich noch mehr über WLAN TO GO? Unter www.telekom.de/wlan-to-go und www.fon.com finden Sie alle wichtigen Informationen.

WLAN TO GO ist übrigens auch ein Beispiel dafür, dass mit einem IP-Anschluss weit mehr geht als mit einem herkömmlichen ISDN- oder analogen Anschluss. Das nächste Beispiel in unserer Serie „IP kann mehr“ zeigt: Mit HD Voice ist auch die Sprachqualität besser.

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