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Andreas Kadelke

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Zerstören Social Media unsere Gesellschaft?

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Cybermobbing

​​​​​​​Vor zehn Jahren standen Twitter und Facebook noch am Anfang, und die digitale Boheme malte sich aus, dass durch diese Dienste die Gesellschaft transparenter und gerechter, kurzum einfach besser werden wird. Heute reden wir vor allem über Cybermobbing, Hatespeech und den gesellschaftlichen Verfall. Was ist da schiefgelaufen?

Es klang alles so gut: Digitale Enthusiasten träumten von einer besseren Welt mit grenzenlos geteiltem Wissen, uneingeschränkter Kommunikation und immer größeren Freundeskreisen. Dazu kamen die passenden Tools, wie Facebook für die zwischenmenschliche Vernetzung, Twitter für den coolen Spruch in 140 Zeichen und YouTube zum Teilen spannender Videos. Doch plötzlich bekamen wir geschlossene Gruppen von Verschwörungstheoretikern, Hasspostings gegen Andersdenkende, Propaganda von Terrororganisationen und eine Radikalisierung durch digitale Krawallmacher. Haben Social Media eine Spaltung unserer Gesellschaft befördert und den respektvollen Umgang miteinander zerstört? Zerbröselt der soziale Kitt trotz oder am Ende sogar wegen der neuen digitalen Werkzeuge? Wohin entwickelt sich die digitale Gesellschaft?

Darüber wollen wir mit Ihnen/Euch gemeinsam diskutieren, bei der nächsten telegraphen_lounge zum Thema „Zerstören Social Media unsere Gesellschaft?“ am Mittwoch, 21. März 2018, 19 Uhr.

Impulsgeber:

Gerald Hensel

Gerald Hensel


Gerald Hensel

Mitgründer Fearless Democracy

Kämpft mit seinem Verein gegen die Wut im Netz.

Stephan G. Humer

Stephan G. Humer


Prof. Dr. Stephan G. Humer

Hochschule Fresenius

Forscht daran, wie die digitale Revolution unsere Gesellschaft verändert.

Tabea Rößner. Foto: Kerstin Bänsch PHOTOdesign

Tabea Rößner


Tabea Rößner, MdB 

Sprecherin für Netzpolitik, Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion

Fordert von Usern, Plattformbetreibern und der Politik, mehr Verantwortung im Netz zu zeigen.

Moderation:

· Wolf Christian Ulrich, ZDF 

Mittwoch, 21. März 2018, 19 Uhr

Hauptstadtrepräsentanz, Deutsche Telekom AG, Französische Str. 33 a-c, 10117 Berlin

Aufgrund des begrenzten Raumangebotes bitten wir um vorherige Anmeldung hier im Blog.Telekom.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Für alle Interessierten, die nicht vor Ort sein können, bieten wir hier ab 19 Uhr einen Livestream an.

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Über die telegraphen_
Die Digitalisierung verändert die Welt und damit auch die Deutsche Telekom. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sehen sich komplett neuen Fragen gegenüber und die Antworten darauf müssen erst noch gefunden werden. Bei den telegraphen_ wollen wir mit allen Beteiligten über diese Veränderungen on- und offline diskutieren und hören, wie andere damit umgehen. Wir sehen uns dabei als freie Meinungsplattform und laden alle Interessierten zum Mitgestalten ein.

Diskutierten in Berlin (v.l.): Wolf Christian Ulrich, Susann Rüthrich, Simone Rafael, Ulrich Kelber und Lutz Mache

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Andreas Kadelke

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„Wir alle müssen etwas gegen den digitalen Extremismus tun“

Es wird immer schwieriger, sich im Netz zu bewegen, ohne über Hasskommentare (Neudeutsch: Hatespeech) zu stolpern oder gar über mehr oder weniger verklausulierte Aufrufe zu Gewalt. Extremisten aller Art – Islamisten, Neonazis, Terroristen -  verbreiten ihre Propaganda, verabreden sich in dunklen Ecken des Netzes zu Straftaten, kurz: missbrauchen das Internet für ihre Zwecke. Müssen wir da tatenlos zusehen oder können wir dagegen vorgehen? Diese Fragen haben wir gestellt in unserer telegraphen_lounge „Digitaler Extremismus: Verkommt das Netz zur Hass-Plattform?“

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