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Neue Ausrichtung: “Public Cloud first“

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T-Systems' neue Cloud-Strategie stellt die Public Cloud an erste Stelle. Frank Strecker, verantwortlich für Public Cloud, erklärt im Interview, was dies bedeutet.

Kunden digitalisieren heute mehr denn je. Wesentlicher Bestandteil dafür ist Cloud Computing. Unternehmensberater von McKinsey erwarten, dass allein die Public Cloud in zwei Jahren gut 50 Prozent aller Aufgaben erledigt. Deshalb ist auch die Basis der angepassten Unternehmensstrategie: Public Cloud First.

Warum rückt Public Cloud in den Mittelpunkt?

Frank Strecker

„Mit uns können sich IT-Teams in Unternehmen künftig voll und ganz auf den Transformationsprozess konzentrieren“, sagt Frank Strecker, verantwortlich für Public Cloud.

Frank Strecker: Die Public Cloud ist das Rückgrat der Digitalisierung. Sie ist jederzeit verfügbar und sie skaliert. Aber noch viel wichtiger: Sie bietet viele Merkmale und Funktionen, mit denen Kunden ihre digitalen Geschäftsmodelle umsetzen können – wie Künstliche Intelligenz. Die Public Cloud ist damit die Quasi-Standard-Innovations-Plattform und verhilft durch ihre gute Verfügbarkeit zu einem schnellen “time to market“. Deshalb fragen auch immer mehr Kunden Public Cloud nach. Und es geht schon lange nicht mehr nur um neue Applikation, sondern immer häufiger darum, bestehende Anwendungen in die Cloud zu migrieren. Deshalb entwickeln wir auch unser Portfolio weiter. 

Wie sehen die Pläne für die Private Cloud aus?

Frank Strecker: Unsere Private Cloud dient als Sprungbrett in das Cloud-Universum. Denn unsere Future Cloud Infrastructure ist ein sicherer Landeplatz für Workloads, die erst einmal nicht migriert werden. Wir können aber auch Lösungen aus Private und Public Cloud realisieren – echte Hybrid-Cloud-Lösungen. Deswegen formulieren wir auch: ”We lead with Public Cloud … Our proposition is Hybrid“. 

Und wie kommt der Kunde in die Public Cloud?

Frank Strecker: Mit unserem Cloud Migration Framework bieten wir unseren Kunden einen individuellen, aber gleichzeitig automatisierten und sicheren Rahmen, um ihre bestehende IT-Landschaft zu einer zukunftssicheren Cloud-Architektur zu modernisieren. Damit überführen wir etwa SAP in die Public Cloud, aber auch viele Nicht-SAP-Anwendungen. Wir können sogar Applikationen von Mainframes auf die Public Cloud migrieren. 

Schließen deshalb Hyperscaler umfangreiche Partnerschaften mit T-Systems? Sind sie nicht alle Konkurrenten?

Frank Strecker: Wir leben in einer Welt, in der Unternehmen gleichzeitig Partner und Konkurrenten sind: Co-competition. Aber natürlich sind wir für die großen Public-Cloud-Anbieter interessant, weil wir einen ausgezeichneten Zugang zu Kunden haben. Und weil wir spannende Anwendungen betreiben wie SAP. Und unsere Kunden finden das toll, es passt zu ihrer Multi-Cloud-Strategie. Und so bauen wir Ende-zu-Ende-Lösung auf den Cloud-Plattformen, applikationsgetrieben und “fit for purpose“. 

Noch mal genauer was hat der Kunde davon?

Frank Strecker: Unsere Kunden erhalten von uns alles aus einer Hand und herstellerunabhängig – von der Beratung über die Datenverbindung bis zum Betrieb der Plattformen sowie den Anwendungen. Mit einer Cloud oder mehreren. An dieser Stelle wird Public Cloud komplex: Wer also SAP auf Azure betreibt, die Anwendung aber auf Amazon Web Services entwickelt und testet, kann schnell den Überblick über Kosten und Services verlieren. Häufig fehlen auch einfach das technische Wissen und die Cloud-Expertise oder auch schlichtweg die Manpower. Datenschutz und Datensicherheit sind weitere Hürden. Das sehen wir bei vielen Kunden. Und sie zögern, die aktuellen Systeme anzufassen, weil sie zunehmend komplexer geraten sind. Kunden sind unsicher, wie etwa eine Migration ohne den Verlust von Altdaten ablaufen kann. Deswegen braucht es Partner wie uns. 

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