Medien

Intelligente Netze

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Fotos, Texte oder E-Mails: Immer mehr Menschen speichern und bearbeiten ihre persönlichen Daten im Netz statt auf der heimischen Festplatte.

Der Vorteil: Sie greifen damit an jedem Ort der Welt und über jedes Gerät mit Onlineanschluss auf ihre Informationen zu, die im weltweiten Datennetz - der Cloud - für sie bereitstehen. Das gilt für das Privatleben genauso wie in der Arbeitswelt.

Leben und Arbeiten - intelligent vernetzt

Die virtuelle Vernetzung lässt bisher getrennte Lebensbereiche zusammenwachsen. Vernetztes Leben und Arbeiten wird - das zeichnet sich jetzt schon ab - zu einem der bestimmenden Trends für die nächsten Jahrzehnte. Hier einige Beispiele:

Intelligentes Energienetz
Über das Energienetz der Zukunft - das Smart Grid - steuern Versorgungsunternehmen die Energieproduktion genauer. Das funktioniert, weil sie über das intelligente Stromnetz die Produktionsdaten der dezentralen Stromerzeuger wie Wind- und Solarparks, von Photovoltaikanlagen oder aus Hausblockkraftwerken sowie die aktuellen Verbrauchsdaten der intelligenten Zähler - Smart Meter - in den Haushalten und Unternehmen in Echtzeit empfangen und unmittelbar in die Produktionsplanung einbeziehen. So können die Versorgungsunternehmen für ein besseres Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage sorgen. Die Verbraucher profitieren davon, indem sie lastvariable Tarife nutzen und ihren Energieverbrauch auf Basis der Daten aus den intelligenten Zählern steuern. Diese kleinen Rechner lassen sich außerdem mit Software ausstatten, über die Verbraucher Heizungsthermostate regeln, Jalousien herunterlassen oder einzelne Elektrogeräte aus der Ferne an- und abschalten können.

Verzahntes Gesundheitswesen
Wären Krankenkassen, Kliniken und Patienten besser vernetzt, könnte dies die Kosten im Gesundheitswesen senken, ohne Abstriche an der Qualität der Versorgung hinzunehmen. Ob Notaufnahme, stationäre Behandlung oder Nachsorge - alle Beteiligten haben die Möglichkeit, über die Cloud auf Patientendaten oder Röntgenbilder zuzugreifen. Die Telekom bietet Krankenhäusern und Praxen Verschlüsselungs- und Authentifizierungstechniken für eine hochsichere Kommunikation. So haben Ärzte schnell Zugriff auf konsolidierte Inhalte und können sich vor Notoperationen ein Gesamtbild über den Gesundheitszustand eines Patienten machen. Die Fernüberwachung von chronisch Kranken reduziert für die Patienten die Zahl der Arztbesuche und entlastet die behandelten Ärzte.

Apps fürs Auto
Die Telekom schließt Fahrzeuge wie Pkws, Transporter oder Lkws ans Internet an. Damit schaffen zum Beispiel Logistikdienstleister mehr Transparenz in ihrer gesamten Prozesskette. So können sie ihre Fahrzeuge und Waren in Echtzeit verfolgen, lasten ihre Fahrzeuge besser aus und vermeiden Leerfahrten. Die Telekom integriert alle Akteure im Logistikverbund auf einer modernen Telematik-Plattform. Flottenbetreiber können mithilfe eines transparenten Fahrzeug- und Fahrermanagements zudem die Effizienz und Ökobilanz ihres Fahrzeugbestands erhöhen. Aber auch Autofahrer profitieren von der Telekom-Cloud: Sie können beispielsweise während der Fahrt E-Mails sicher und einfach bearbeiten oder sich ihre Lieblings-Musik aus dem Netz in ihr Fahrzeug laden.

Ressourcen besser nutzen mit M2M
Die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) steht für die automatische Datenübertragung zwischen Geräten wie beispielsweise Fahrzeugen, Containern, Alarmanlagen oder Stromzählern. Durch die Vernetzung dieser Maschinen über das Mobilfunk- und Festnetz der Telekom können einzelne Module und komplette Systeme weltweit miteinander kommunizieren sowie überwacht und gewartet werden. Der Nutzen von M2M ist bereits in allen Lebensbereichen greifbar. Autofahren wird sicherer, Pakete erreichen die Empfänger pünktlicher, die Stromrechnung fällt niedriger aus. Komplexe Prozesse lassen sich besser steuern, die Kosten sinken, die Produktivität steigt und Ressourcen werden besser genutzt.

Cloud Computing und M2M schaffen die Voraussetzungen
Cloud Computing und M2M machen das vernetzte Leben und Arbeiten erst möglich. Intelligente Netzlösungen aus und mit der Cloud eröffnen auch Unternehmen neue Möglichkeiten, ihren IT-Bedarf flexibel zu decken, Geschäftsabläufe weiter zu optimieren oder neue Produkte an den Markt zu bringen. T-Systems bietet Software-Lösungen wie zum Beispiel SAP-Systeme bereits seit 2004 aus der Cloud an, bei denen Unternehmen die Leistungen flexibel an ihren aktuellen Bedarf anpassen können. Der Dienstleister hat im Konzern eine Cloud-Lösung installiert, über die rund 1,5 Millionen Rechnungen pro Monat erstellt werden.

FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.