Händen von Menschen verschiedener Herkunft

Verantwortung

Flüchtlingshilfe

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Auch nach über einem Jahr Flüchtlingshilfe in Deutschland ist das Thema aktueller denn je.  Die Herausforderungen für Unternehmen, die sich nachhaltig engagieren wollen, sind hoch. Spracherwerb und zielgerichtete Angebote sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gute Integration.

Im August 2015 hat der Vorstand der Deutschen Telekom unmittelbar auf die stark wachsende Anzahl Zuflucht suchender Menschen in Deutschland reagiert und die Task Force „DT hilft Flüchtlingen“ gebildet. Der Fokus der Task Force lag in den darauf folgenden Monaten vor allem auf der Ersthilfe. So konnte die Deutsche Telekom unter anderem durch die Versorgung vieler Erstaufnahmeeinrichtungen mit WLAN, der Bereitstellung von Immobilien, der Personalvermittlung von Beamten an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder dem Onlineportal refugees.telekom.de einen wichtigen Beitrag im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung leisten. Neben Praktikums- und Ausbildungsplätzen wurden in der Folge auch Stipendien für die Telekom-eigene Hochschule für Telekommunikation in Leipzig, HfTL speziell für Studenten aus der Zielgruppe Flüchtlinge geschaffen. Viele Mitarbeiter haben sich ehrenamtlich engagiert und wurden über engagement@telekom.de finanziell, mit Freistellungen und mit Infrastruktur unterstützt.

Lag der Schwerpunkt im Jahr  2015 aus Sicht der Zielgruppe noch eher auf dem Ankommen und der ersten Orientierung, steht in 2016 die Klärung von Aufenthaltsstatus, Wohnort und Integration in Umfeld und Arbeitsmarkt in Deutschland im Mittelpunkt. 

Zusätzlich zu den angebotenen Praktikanten- und Ausbildungsstellen entstand unter anderem eine neue gemeinsame Pilotinitiative zwischen der Henkel, der Deutschen Post/DHL, der Deutschen Telekom sowie der Bundesagentur für Arbeit. Das Pilotinitiative heißt „Praktikum PLUS Direkteinstieg“.  

Nach aktuellen Erkenntnissen verfügen ca. 86% der geflüchteten Menschen über keine formale berufliche Qualifikation oder zumindest über keine, die in Deutschland eine Anerkennung finden würde. Damit sind viel weniger Fachkräfte nach Deutschland gekommen als zunächst angenommen. Praktikum PLUS Direkteinstieg richtet sich an genau diese Zielgruppe. An Flüchtlinge mit Integrationshemmnissen wie nicht abgeschlossene Ausbildung im Herkunftsland, aber gutem Potenzial, die bereits beruflich tätig waren und einen direkten Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt anstreben. Bundesweit werden insgesamt zunächst 100 Stellen von den drei beteiligten Unternehmen angeboten. Ziel ist es, Flüchtlingen über einen Zeitraum von 2,5 Jahren eine berufliche Perspektive zu geben und ihre Chancen für den deutschen Arbeitsmarkt  zu erhöhen. Die ersten 6 Monate wird als Orientierungsphase in Form von Praktikas umgesetzt, an die sich unmittelbar eine befristete Anstellung für 2 Jahre anschließt.  Das Besondere dabei: Die Integration in das Arbeitsleben erfolgt bei gleichzeitiger Fortsetzung der Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen und der Einstieg über die beiden Praktikumsformen bietet die Möglichkeit, eines niederschwelligen Übergangs in die Arbeitswelt, da die Verantwortung im Job langsam ansteigt. 

Auf die Erfahrungen und Erfolge der ersten Projektphase wird aufgebaut: Das Flüchtlingsportal wird ebenfalls neu ausgerichtet und mit neuen Partnern fortgeführt. Das Engagement der Mitarbeiter wird für die Integration der neuen Kollegen eingesetzt. Kooperationen mit Firmen, aber auch NGOs helfen dabei, Erfahrungen besser nutzbar zu machen und Angebote noch besser zu positionieren und auszubauen. 

Mehr erfahren Sie im CR-Bericht.

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