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Luisa Vollmar

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Die Zukunft spricht eSIM / Update 9,7''iPad Pro mit Apple SIM

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Nachdem sie seit über 25 Jahre auf dem Markt ist, könnte sie bald gänzlich von der Bildfläche verschwinden: Die SIM-Karte. 

Denn aus der Plastik-SIM-Karte im Smartphone oder Tablet wird die so genannte eSIM, die embedded SIM. Heißt: Sie ist fest ins Gerät eingebaut. Sie trägt Infos über das Profil des Nutzers im Netz und ist von außen programmierbar.

Für den Kunden hat das erst mal ganz praktische Vorteile. Wer hat nicht schon mal mit der Büroklammer versucht, das Fach für die SIM-Karte am Smartphone zu öffnen? Oder mit der Nagelschere die Micro-SIM zur Nano-SIM zugeschnitten? Diese Fummelei hat mit der eSIM definitiv ein Ende.

Aber auch die Leistung überzeugt und ist der nächste, konsequente Schritt in der voranschreitenden Digitalisierung der Welt. Die Einführung der eSIM wird die Vernetzung von Maschinen und das Internet der Dinge beflügeln . Immer mehr Geräte werden in Zukunft mit einem Internetzugang ausgerüstet sein. Und jeder einzelne von uns wird Schätzungen zufolge im Jahr 2020 über bis zu zehn vernetzte Geräte verfügt: Smartphones, Laptops, Autos, Fitnessarmbänder, Computeruhren und und und. Eine einfach Aktivierung, Verwaltung und Handhabung dieser Geräte ist daher wünschenswert. Und das kann die eSIM leisten.

Es geht spielerisch leicht, weitere Geräte zu einem Vertrag dazu zu schalten. Einfach den Identifikationscode des neuen Tablets einscannen und schon ist dieses aktiviert und mit den bereits eingebundenen Geräten oder Produkten vernetzt. Dazu gehört, dass über den Vertrag mehr Endgeräte als bisher verwaltet werden können. Sehr praktisch für den Kunden. Attraktive und einfache Angebote sind das eine, womit wir zusätzlich punkten können. Das andere ist ein gutes Netz. Das Thema Netzqualität wird durch die Einführung der eSIM an Bedeutung gewinnen, weil Kunden den Empfang direkt vergleichen können. Den Vergleich brauchen wir nicht zu scheuen…

e-SIM Grafik

Damit die eSIM ein Erfolg wird, dürfen wir bei dem Thema aber nicht nur uns im Blick haben. Ein weltweiter, offener Standard ist essentiell. Die Branche braucht eine gemeinsame interoperable Lösung. Keine Insellösungen. Die Telekom sieht die fest eingebaute SIM-Karte als große Chance und beteiligt sich daher bereits seit mehreren Jahren federführend in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM Standards. Wir glauben nicht an geschlossene Ökosysteme. Netzbetreiber, Gerätehersteller und SIM-Karten-Hersteller arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der GSMA an einem Standard, der für 2016 erwartet wird. Dieser Standard soll die technischen Anforderungen an die eSIM und die Regeln für die Profilverwaltung auf der Karte festlegen.

Dass die eSIM kommt, ist unbestritten. Wir sind überzeugt, dass der neue eSIM Standard ab 2016 in den Markt kommt und sich dann ab 2017 richtig durchsetzt. Die ersten Lösungen werden wohl mit Tablets angeboten, aber auch Wearables stehen in den Startlöchern. In diesen Geräten oder auch in Kleidungsstücke bekommt man herkömmliche SIM-Karten einfach schwierig unter. Was liegt daher näher als die eSIM, die direkt integriert wird? Am Anfang werden wir sicher auch Hybridlösungen aus eSIM und Plastikkarte sehen. In zehn Jahren wird es aus unserer Sicht aber keine Plastik-SIM mehr geben. Was auch einen schönen ökologischen Nebeneffekt hat... Die Zukunft spricht also eSIM.

In unserer Netzgeschichte zur eSIM beschäftig sich Moderator Christian Loß auch mit dem Thema und wirft zudem einen blick in die Historie der SIM-Karte.

Update: Erste Schritte Richtung eSIM: Mit dem 9,7'' iPad Pro kann man das Thema schon mal antesten. Das 9,7'' iPad Pro verfügt neben der technischen Ausstattung für eine normale SIM-Karte auch über eine integrierte, nicht herausnehmbare Apple SIM. Als einziger deutscher Mobilfunkanbieter ermöglicht die Telekom die Nutzung dieser integrierten Apple SIM. Mit der Apple SIM kann man bei einer gelegentlichen Internetnutzung Daten-Flatrates direkt über das 9,7'' iPad Pro buchen – eine gute Alternative für alle, die ihr Gerät ohne Vertrag gekauft haben.“

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