Blog.Telekom

Klaus vom Hofe

0 Kommentare

Wir können Gaming

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Mit Videospielen aus der Cloud kombiniert die Telekom Netz, Software und Innovationskraft für die Kunden. Unser MagentaGaming-Team fiebert gespannt der Spielemesse Gamescom entgegen. MagentaGaming wird ein Teil davon sein.

Der Countdown läuft. Alles ist vorbereitet. Doch die steigende Spannung war spürbar im Raum bei einem Termin kurz vorm Start von MagentaGaming, dem Cloud-Gaming-Angebot der Telekom. Claudia Nemat, unsere Vorständin Technologie und Innovation, traf sich mit unserem Innovationschef Omar Tazi und den Experten aus dem MagentaGaming Team in unserer Telekom Design Gallery in Bonn. Der Ort war dafür gut gewählt. Die Telekom Design Gallery soll den Blick auf das Leben der Menschen in der digital-vernetzten Welt der Zukunft lenken. 

Das ist Cloud-Gaming

So auch auf MagentaGaming, Seit Monaten fiebert ein über 70-köpfiges Team auf den Start zur diesjährigen Spielemesse Gamescom  (27. bis 30.8.) hin und bereitet die Plattform dafür vor.  Darum geht es: Videospielen über die Cloud von überall, auf verschiedenen Geräten. MagentaGaming eröffnet einen einfachen Zugang zu vielen Spielen, darunter etwa „The Surge 2“ für alle ab 18 und für die Jüngeren Spiele wie „Asterix & Obelix XXL 3“. „Außerdem werden wir ein Gamescom Special anbieten, mit dem wir den Kunden vorübergehend einige Spiele zum Ausprobieren auf die Plattform stellen, die noch nicht auf dem Markt erworben werden können“, erklärte Dominik Lauf, Program Lead MagentaGaming bei der Telekom.

Beim Cloud-Gaming kommt die Rechenleistung nicht mehr aus dem eigenen PC oder der Konsole. Sie wird vielmehr, wie der Name schon sagt, in die Cloud ausgelagert. Leistungsstarke Server streamen die Spiele direkt aufs jeweilige Endgerät. Dieses muss nur noch die Eingabe und Ausgabe darstellen - also Bild und Ton anzeigen sowie die Steuerungseingabe aufnehmen. Also: keine spezielle Gaming-Hardware, keine Anschaffung teurer PCs und Laptops, weder ständige Hardware-Upgrades noch langes Warten auf Installationen und Downloads. Die Spiele sowie die Speicherstände sind über verschiedene Plattformen immer erreichbar. Die Gamer beginnen etwa mit dem Smartphone, stoppen, und spielen später am Laptop an ihrem gespeicherten Spielstand weiter.

Gutes Gamer-Feedback

Der Beta-Test läuft seit einem Jahr mit über 1.800 monatlich aktiven Spielern bei rund 20.000 Registrierungen – und das ohne Werbeaktivitäten. Das passte so, wie meine Kollegen Dominik Lauf und Robert ausführten, zur Serverstärke und lieferte wertvolles Feedback. Dieses floss kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Produktes ein. Und es fällt positiv aus, wie der Blick auf die Highlights zeigt:
 

  • Kundenzufriedenheit: Bei Befragungen der Beta-Tester stieg die Weiterempfehlungsrate auf einen hohen Wert. Dem Team liegt am Herzen, die Kunden aufzuklären, wie sie mit ihren Geräten in ihren Wohnungen die beste Konnektivität für sich herausholen. Das spiegelte sich unter anderem mit Tipps auf der Plattform wider, die auch künftig eine Rolle spielen werden. „Vor allem das neue Design und die Usability punktet mit 86 Prozent hoher Zufriedenheit bei den Testern“, so Martin Guder .
  • Ansehen: „Auf Augenhöhe mit Experten aus der Branche die Entwicklung weiterzuführen und das Know-how von Partner und Entwicklern einfließen zu lassen, um so auch den Anforderungen aus der Branche gerecht zu werden - das ist ein hohes und honoriertes Gut, das wir auch in Zukunft stark berücksichtigen werden“, sagte Dominik Lauf.
  • Telekom-Rolle: Die Software-Architektur ist ausgeklügelt. Sie setzt auf starke Partner genauso wie auf eine völlig neue Hardware-Infrastruktur, dezentral aufgebaut in den Datencentern unserer Technik-Kollegen. Die Telekom hat in der Gemengelage den Hut auf und die wesentlichen Kontrollpunkte in die Hand genommen - das ganze Ökosystem ist flexibel genug, um neue Partner andocken zu lassen und flexibel auf den Markt zu reagieren, wie Kai Kreuzer, Martin Guder und Dominik Lauf betonten.
  • Skalierbarkeit: Die Weichen für viele Abonnenten sind gestellt, genauso wie für den Export in die europäischen Landesgesellschaften der Telekom, wo der Start in Deutschland als Blaupause dient. Lauf: "Die zentrale Plattform wird aber dann zum Dreh- und Angelpunkt einer internationalen Kundenbasis, um auch zukünftig anderen OTT-Services auf Augenhöhe zu begegnen und ein relevanter Player im Markt zu werden." Auch die Erweiterung auf verschiedene weitere Plattformen und Geräte ist dabei bereits in Planung.
  • Schnelle Drähte: Beim Cloud-Gaming punktet die Telekom mit hohen Bandbreiten und starken Netzen, sowohl im Festnetz als auch mobil über LTE und 5G. Der enge und ständige Draht zwischen Team und Technik sorgt dafür, dass Jitter und Latenz, die Schmerzpunkte der Gamer, immer geringer werden. Jitter verursacht Ruckler. Latenz ist die Verzögerung, bedingt durch den Weg jeder Controlleraktivität des Kunden zum Rechencenter, wo sie verarbeitet wird, und zurück. Rechencenter nah am Kunden sollen die Wege verkürzen. Natürlich spielt auch das Heimnetzwerk eine wesentliche Rolle – das Team will die Hilfestellungen für die Kunden weiter ausbauen. 

Aber es ist aus Kundensicht noch nicht alles perfekt. MagentaGaming gibt es zwar für den PC und den Mac, außerdem für Android-Smartphones und -Tablets. Wegen Apples strenger Vorgaben ist der Weg in den Apple-Store indes noch nicht frei. Das gilt genauso für alle anderen Anbieter von Cloud Gaming Services. Zumindest erhalten die Kunden ab dem kommenden Jahr mit dem MagentaTV-Stick einen weiteren Schlüssel zu MagentaGaming.

Mit MagentaGaming macht sich die Telekom besonders für die junge Zielgruppe stark – übrigens genauso wie seit neuestem auf der Livestreaming-Plattform „Twitch“, bei der sich Spieler der E-Sports-Mannschaft SK Gaming auf dem Telekom-Kanal  regelmäßig beim Zocken zuschauen lassen.

„Leidenschaftliches Team“

 „Netzstärke kombiniert mit Software-, Partnering- und Innovationskraft sowie vor allem: Leidenschaft – das sind die Zutaten zum Erfolg“, sagte Claudia Nemat. „Hier hat ein leidenschaftliches Team tolle Lösungen für spannende Kundenerfahrungen entwickelt und mit unseren Netzen abgestimmt. Und das in recht kurzer Zeit. Strategisch gesehen, komplettieren wir mit MagentaGaming unser Entertainment-Portfolio. Chapeau!“

Cloud-Gaming
Gaming Hardware

Cloud Gaming

Wenn der Begriff Cloud Gaming fällt, ist der Ausdruck „Netflix für Gaming“ nicht mehr weit weg. Aber was bedeutet das konkret?

FAQ