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Martina Weidmann

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Ja, wo isser denn?

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Verloren gegangene Koffer sind keine Seltenheit. Auch ganze Güterwaggons sind plötzlich nicht mehr auffindbar. Dank einer einfachen Lösung im Internet der Dinge können Schienenfahrzeuge künftig nicht mehr verloren gehen. 

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Güterwagen europaweit im Blick: Mit der IoT-Lösung aus den Niederlanden weiß die Bahn immer, wo sich welcher Waggon gerade befindet und wie es der wertvollen Fracht geht.

Man mag es kaum glauben: Eisenbahnwagen verschwinden immer wieder im internationalen Güterverkehr. Gerade wenn Waggons europaweit auf 12.000 Güterbahnhöfen in 29 Ländern umgeladen werden – ähnlich wie Koffer auf einem Flughafen - verliert man sie schon mal aus den Augen. Ein großes Problem für jedes Transportunternehmen, das sich einfach und schnell mit Hilfe von Sensoren und dem Internet der Dinge (kurz: IoT) lösen lässt.

Waggons aus Prag in Berlin

"Plötzlich wird ein Waggon einer Prager Firma auf einem Rangierbahnhof in Berlin gefunden. Kein Mensch weiß, wie er dahin gekommen ist“, beschreibt Mark Damen von der auf Schienenverkehr spezialisierten Firma Dual Inventive das Problem. Die Telekom-Tochter T-Mobile Niederlande arbeitete zusammen mit Dual Inventive an einer IoT-Lösung zum Verfolgen und Auffinden von Güterwagen und der mitgeführten Fracht. Ein lukratives Geschäft, denn allein bei der Deutschen Bahn lag im Jahr 2017 die Anzahl der Güterwagen im Bestand bei 83.386 Stück. 

Vom Sensor über die Cloud bis zur mobilen App

Eine Box, so groß wie ein Handy, ein intelligenter Sensor so klein wie eine Streichholzschachtel und eine App, mit der man die Daten auslesen kann. Das ist alles, was man braucht, um Güterwagen zu verfolgen. Der intelligente Sensor mit Namen TRT 3000 wurde speziell für die Schiene entwickelt und im Hubraum der Telekom vorgestellt.

Die Box wird auf dem Eisenbahnwagen platziert und per App aktiviert. So sieht man jederzeit, wo sich der Waggon befindet. Der Sensor im Fracht-Container schickt Daten über Luftfeuchtigkeit und Temperatur an die Cloud. Dies sind wertvolle und hilfreiche Informationen für Logistikunternehmen, die gefährliche Güter wie Öl oder Chemikalien transportieren. Noch handelt es sich um ein Pilotprojekt. Aber schon jetzt ist klar, dass man damit Geld sparen kann und Transporte sicherer und nachhaltiger werden.

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