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Georg von Wagner

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Ha, ho, he, Olympiastadion mit 5G

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Hertha BSC Berlin rüstet kräftig auf. Mit dem neuen Geschäftsführer Fredi Bobic, bisher erfolgreich in Frankfurt tätig, soll es ab der nächsten Saison endlich aufwärts gehen für die Alte Dame – und das hoffentlich nach wie vor in der ersten Fußball-Bundesliga. Aber auch technisch geht es im Berliner Olympiastadion mächtig voran.

Olympiastadion Berlin

Noch sind die Ränge leer, aber schon bald dürfen sich Fans nicht nur auf spannende Spiele freuen, sondern auch über schnelle Mobilfunkversorgung im Stadion.



Pünktlich zum DFB-Pokalfinale am 13. Mai zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund hat die Telekom in der riesigen Arena Deutschlands derzeit modernste 5G-Mobilfunkanlage installiert. Noch sind leider keine Zuschauer zugelassen. Aber wenn die Fans endlich zurück ins Stadion dürfen, heißt es nach der kompletten Fertigstellung der Anlage, frei nach dem Hertha-Motto: „Ha, ho, he, Olympiastadion mit 5G!“


5G für alle Besucher

„Wir haben hier im Olympiastadion Berlin eine ganz neue 5G- Mehrbetreiber-Anlage aufgebaut. Solche Anlagen nutzen wir immer dann, wenn große Objekte wie Messen, Flughäfen oder auch Stadien versorgt werden sollen“, sagt Matthias Kuke vom Team Sonderversorgung der Telekom. Das „Multi“ bedeutet in diesem Fall, dass zwar die Telekom die Anlage aufbaut und betreibt, die Technik dann aber von allen Netzbetreibern genutzt wird. So sollen künftig alle Zuschauer und Gäste im Olympiastadion von 5G profitieren. 

Das Stadion-5G arbeitet mit aktiven Antennen, bei denen Sende- und Empfangstechnik direkt integriert sind. Es ist also keine Kabelverbindung zu einer Basisstation mehr erforderlich, die das Signal dämpft und verlangsamt. Bei ersten Tests erreichte das künftige 5G deshalb bereits Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde.

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Modernste Technik versorgt in Zukunft Stadion und Zuschauer mit 5G.

Das ist der aktuelle Stand 

Im ersten Schritt sind der Coubertinsaal, der Pressekonferenzraum und die VIP-Logen mit 5G ausgerüstet worden; Hertha-Fanshop und das Fan-Restaurant ebenso. Jetzt stehen erst einmal Tests und weitere Verbesserungen an. Dabei soll unter anderem herausgefunden werden, ob die neue 5G-Technik mit der bestehenden 4G-Mobilfunkanlage harmoniert. 

Außerdem werden die anderen Netzbetreiber in den kommenden Tagen aufgeschaltet. Und dann muss sich die Anlage im gemeinsamen Betrieb bewähren. Aber Matthias Kuke blickt weiter nach vorn: „Wir möchten natürlich weitere Innenbereiche des Olympiastadions versorgen. Dafür sind Abstimmungen und Planungen notwendig. Aber der Pilot konnte sehr schnell realisiert werden. Und wir sind optimistisch, dass wir bis Ende des Jahres weitere Bereiche versorgen können.“

Das haben Zuschauer und Sportler davon

Auch für die Betreiber des Berliner Olympiastadions ist die 5G-Anbindung überaus wichtig, weil sie sowohl Sportlern als auch Zuschauern zugutekommt. Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH, erklärt: „Mit dem 5G der Telekom haben Veranstalter, aber insbesondere unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, viele Informationen und Services in Anspruch nehmen zu können – mit der entsprechenden Geschwindigkeit, die 5G bietet.“ 

Wenn alles fertig ist, können Zuschauer und Gäste im Berliner Olympiastadion in der Halbzeitpause die schönsten Tore per 5G in bester Bildqualität auf dem Handy noch einmal bejubeln. 

Mehr zu 5G im Stadion gibt's im Video:

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Markus Jodl

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