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Henrik Schmitz

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Reicht das deutsche Netz für Home-Office?

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Die Corona-Krise stellt Deutschland vor neue Herausforderungen. Eine davon ist die Aufrechterhaltung der Arbeitsmöglichkeit für Millionen Menschen. Immer mehr arbeiten derzeit zuhause, greifen im Home-Office auf die digitalen Infrastrukturen zurück, damit das Wirtschaftsleben in Deutschland nicht zum Erliegen kommt. Es zeigt sich, dass wir trotz physischer Distanz digitale Nähe herstellen können.

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Das Netz der Telekom ist dabei aktuell stabil. Die Kapazitäten reichen zum jetzigen Zeitpunkt aus. Das liegt auch an unserem milliardenschweren Ausbau der vergangenen Jahre. Denn mit dem Verlegen von Glasfasern in fast jeden grauen Kasten entlang der Straßen, wurde auch das so genannte Backbone-Netz ausgebaut. Das ist das Rückgrat unserer Infrastruktur. Zudem sind unsere Techniker rund um die Uhr im Einsatz und beobachten die aktuelle Situation um die Netze weiter aufrecht zu erhalten.

Gut ist auch, dass Deutschland insgesamt „home office“-ready ist. Mehr als 90 Prozent aller Haushalte bekommen von uns oder unseren Wettbewerbern mindestens 50 Mbit. Allein wir versorgen 32 Millionen Haushalte mit 50 Mbit; davon 20 Millionen bis zu 250 Mbit. In allen diesen Haushalten ist also Home Office oder eLearning ebenso möglich, wie die Nutzung von Streaming-Angeboten. Für einen Videostream in hoher Auflösung (HD) braucht man – je nach Anbieter – 5 bis 8 Mbit pro Sekunde. Läuft der Film in der geringeren Auflösung SD, sinkt der Datenverbrauch insgesamt und es sind es sogar nur rund 3 Mbit/s. Auch viele andere Anwendungen lassen sich daher bei 50 Mbit/s bequem nutzen – auch parallel.

Sollte es übrigens trotzdem zu kleineren Störungen bei Video-Konferenzen, Telefonaten oder Streaming-Angeboten kommen, ist dies nicht zwangsläufig auf das Netz zurückzuführen. Denn hier müssen viele Dinge ineinandergreifen. Das WLAN daheim muss gut funktionieren. Unternehmen müssen die Kapazitäten ihrer Firmennetzwerke (VPN) entsprechend planen und im Zweifel Kapazitäten erhöhen. Auch die Anbieter verschiedener Internetdienste müssen sich aktuell auf eine höhere Nutzung einstellen und zum Beispiel die Kapazitäten in ihren Rechenzentren und Anbindungen aufstocken. 

Hierzu sind wir mit unseren Partnern in Gesprächen. Gefordert sind alle: Die Netzbetreiber aber auch die IT-Branche insgesamt.

Bleiben Sie – wenn möglich – daheim! Und vor allem und hoffentlich: Gesund!
 

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