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Georg von Wagner

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Telekom kündigt Anschluss: Was Kunden wissen müssen

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Kündigungsschreiben der Deutschen Telekom.

Kündigungsschreiben der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom hat Ihren Anschluss wegen der anstehenden IP-Umstellung gekündigt? Wir erklären Ihnen, warum - und was Sie jetzt tun sollten.

Zugegeben: Wenn man einen Brief erhält, in dem einem mitgeteilt wird, dass der Telefonanschluss gekündigt wird, kann das ärgerlich sein. Dennoch muss die Deutsche Telekom aktuell solche Kündigungsbriefe an Bestandskunden verschicken – aus rechtlichen und technischen Gründen. Denn aktuell modernisiert die Telekom sämtliche Anschlüsse und stellt sie einheitlich auf das Internet Protokoll (IP) um.

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kündigung aufgrund der IP-Umstellung zusammengestellt und verraten Ihnen, warum die Umstellung sogar ein echter Vorteil für Sie sein kann.

Warum will die Telekom mir kündigen?

Zunächst: Die Telekom will Ihnen gar nicht kündigen, sondern möchte Sie sehr gerne auch künftig als Kunden behalten. Doch die technische Umstellung des Telekom-Netzes auf die IP-Technologie erfordert eine Änderung des Vertrages einiger Kunden. Das bisherige analoge oder ISDN-Netz, für das ihr Vertrag gilt, gibt es künftig einfach nicht mehr.

Aus rechtlichen Gründen kann die Telekom aber nicht einfach jeden alten Anschluss auf IP umstellen. Während einige Verträge bei gleicher Leistung einfach weiterlaufen, gibt es andere Tarife, die nicht automatisch auf den neuen Anschluss übernommen werden können. Das trifft zum Beispiel auf einige Verträge von Call & Surf Comfort und Standard zu.

Deshalb gibt Ihnen die Deutsche Telekom schon lange vor dem Umstellungstermin die Möglichkeit, in einen neuen Vertrag für das IP-Netz zu wechseln. Denn die Telekom will Sie natürlich als Kunden behalten. Nur wenn Sie innerhalb einer angemessenen Frist nicht auf die Ankündigungsschreiben reagieren, sieht die Deutsche Telekom als allerletztes Mittel die Vertragskündigung. Denn die darin vorgesehene Leistung kann sie ja künftig gar nicht mehr erbringen.

Warum will die Telekom ihr Netz auf IP umstellen?

Würden Sie heute – außer auf einer Oldtimerrallye – noch mit einem 100 Jahre alten Auto auf deutschen Straßen unterwegs sein wollen? Wohl kaum. Doch wenn Sie heute telefonieren oder im Internet surfen, ist das oft noch so: Das analoge Netz der Deutschen Telekom basiert im Kern auf Technologien von vor hundert Jahren. Doch nicht nur das: Im Zuge der Modernisierung sind weitere Netze parallel entstanden. ISDN und DSL zum Beispiel.

Das Internet hat nun alles verändert. Täglich steigen die Anforderungen an das Netz. Nur wenn wir das Netz jetzt anpassen und modernisieren, können wir künftig die Leistungen erbringen, die unsere Kunden von uns erwarten – so etwa glasklare Sprachqualität beim Telefonieren per Voice over IP (VoIP), ruckelfreie Videos und blitzschneller Datenaustausch.

Konkret heißt das: Aktuell baut die Telekom ihr Netz für diese Anforderungen aus und um. Dieser Netzausbau wird bis ins Jahr 2018 vollendet sein. Künftig kommen dann alle Dienste – ob Telefon, TV oder  Internet – aus nur einem einzigen Telekom IP-Anschluss. Das heißt: Die alten analogen und ISDN-Netze werden künftig nicht mehr gebraucht und über kurz oder lang nicht mehr betrieben.

Das Ankündigungsschreiben ist da, was soll ich jetzt tun?

Keine Sorge, Sie haben genug Zeit zu Handeln. Die Ankündigung erhalten Sie nämlich mindestens vier Monate vor Beendigung der vertraglichen Leistungen. Rufen Sie einfach so bald wie möglich einen Kundenbetreuer unter der kostenfreien Rufnummer 0800 55 11500 an und nennen Sie das Kennwort: “Anschluss der Zukunft”. Sie erreichen die Hotline montags bis sonntags von 08:00 bis 22:00 Uhr. Ihr Berater dort wird Sie dann Schritt für Schritt durch den Umstellungsprozess führen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.telekom.de/privatkunden/zuhause/anschluss-der-zukunft oder in einem Telekom Shop in Ihrer Nähe.

Was passiert, wenn ich nichts tue?

Wir haben einen vierstufigen Informations- und Vertragswechselprozess entwickelt, der bereits bei anderen Umstellungen erfolgreich eingesetzt wurde. Der Prozess stellt sicher, dass alle Kunden genug Zeit haben, auf die IP-Umstellung zu reagieren. Der erste Schritt ist stets das erwähnte Ankündigungsschreiben.

Danach erfolgt drei Monate vor einer möglichen Verlängerung die fristgerechte Kündigung des bestehenden Vertrages. Darin nennt die Telekom Ihnen den Termin, zu dem der bisherige Anschluss leider abgeschaltet werden muss. Darum sollten Sie jetzt mit den Betreuern sprechen und einen neuen Vertrag abschließen.

Zirka sechs Wochen vor dem Ende des Vertrags versucht Sie dann ein Telekom-Betreuer per Telefon zu erreichen, um mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen – wenn uns vom Kunden eine entsprechende Genehmigung vorliegt.

Wenn Sie hier noch keine Lösung vereinbart haben, erhalten Sie zwei Wochen vor Abschaltung Ihres Anschlusses eine weitere schriftliche Erinnerung. Auch dann ist es nicht zu spät, aktiv zu werden. Sie können weiterhin einen neuen Vertrag mit der Telekom abschließen und in den Genuss der Vorteile des neuen IP-Netzes kommen.

Und wenn der Anschluss dann tatsächlich abgeschaltet ist?

Einen neuen Vertrag können Sie jederzeit wieder mit der Deutschen Telekom abschließen. Allerdings werden Sie in der Zeit ohne Vertrag natürlich nicht mit Leistungen wie Telefon-Anschluss oder Internet seitens der Telekom versorgt.

Wird der neue Telekom IP-Anschluss teurer?

Im Gegenteil: In vielen Fällen ist ein Vertrag mit ähnlicher Leistung für sie sogar günstiger oder Sie erhalten mehr Leistungen zum gleichen Geld.

Call & Surf-Vertragspartnern empfehlen wir auf eines der neuen MagentaZuhause-Pakete umzusteigen. Über Leistungen und Preise dieses Tarifs können Sie sich auf der MagentaZuhause-Angebotsseite informieren. Und natürlich beraten Sie gerne auch unsere Kundenbetreuer unter der oben angegebenen Hotline.

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