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So werden Smartphones fit für den Urlaub

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Stadtpläne, Flugtickets, Heimatkontakt, Wetterauskunft, Währungsumrechner, Musik-Player, eReader, Kompass...: Smartphones sind ideale Reisebegleiter. Doch gerade im Ausland lauern viele Gefahren für Mobiltelefone. Wir haben ein paar wertvolle Tipps zusammengestellt, mit denen Sie ihr Smartphone fit für die schönsten Wochen des Jahres machen.

Hohe Auslandsgebühren für telefonieren, surfen oder mailen sind bei Smartphones jetzt passé. Nach den deutlichen Preissenkungen bei der Telekom surfen Vertrags-Kunden seit dem 6. Mai mit der Datenoption Travel & Surf weltweit so günstig mobil wie in den Ländern der europäischen Union. Ob auf Reisen in die USA, nach Thailand, Südafrika oder Brasilien - die Zeiten hoher Roamingkosten gehören für Telekom Kunden der Vergangenheit an.

Der Travel & Surf DayPass M bietet auch in Ländern außerhalb der EU für 2,95 Euro ein Datenvolumen von 50 MB, der WeekPass enthält für 14,95 Euro 150 MB Inklusivvolumen. Damit ist das mobile Surfen weltweit bereits ab nur 6 Cent pro MB möglich. Die Travel & Surf Pässe für die Ländergruppen 2 (z.B. Türkei) und 3 (z.B. Brasilien) sind für Privat- und Geschäftskunden buchbar.

Volle Kostenkontrolle
Auch Prepaid-Kunden profitieren von den Preissenkungen. Sie zahlen für den DayPass M mit 50 MB Datenvolumen in den Ländergruppen 2 und 3 jeweils 6,95 Euro. Ab dem 1. Juli steht der Wochenpass mit 150 MB Inklusiv-Volumen für 14,95 Euro in Ländergruppe 1 auch Prepaid-Kunden zur Verfügung. Die Travel & Surf Pässe bieten volle Kostenkontrolle: Nach Ablauf des Inklusivvolumens wird die Internetverbindung automatisch beendet oder die Surfgeschwindigkeit reduziert. So entstehen keine ungewollt hohen Kosten beim Surfen im Ausland.

"All Inclusive" auch im Ausland
Mit der Option "All Inclusive" nutzen ab dem 1. Juli alle Vertragskunden mit einer Inlands-Flatrate für das mobile Surfen, Telefonieren und Verschicken von SMS diese auch im EU-Ausland. Die Laufzeit der Option "All Inclusive" beträgt zwölf Monate und kostet monatlich fünf Euro. Der Preis für die Option mit vierwöchiger Laufzeit beträgt 19,95 Euro. Diese Variante ist ideal für Kunden, die die Flatrate nur für den Urlaub brauchen und sich nicht länger binden möchten.

Kosten im Griff mit Roaming Global Plus
Volle Kostenkontrolle rund um den Globus bietet die Telekom seit Mai auch international tätigen Geschäftskunden mit dem Angebot Roaming Global Plus. Die neue Datenroaming Option hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Die Option richtet sich insbesondere an Vielflieger und Vielnutzer, die sich regelmäßig im Ausland aufhalten. Nach Verbrauch des monatlichen Inklusivvolumens können die Kunden für 19,95 Euro 150 MB zusätzliches Datenvolumen zu buchen.

Apps als Reisebegleiter

Die kleinen Programme für Smartphones können sich im Urlaub an vielen Stellen nützlich machen, beispielsweise als Reiseführer, Atlas, Währungsrechner oder Wörterbuch. Am besten eignen sind Apps, die auch ohne Netzanbindung funktionieren. Um im Urlaub nicht plötzlich ohne Helfer dazustehen, laden Nutzer die Programme am besten noch zu Hause herunter und probieren sie wenigstens einmal aus. Verbraucht eine App zu viel Speicherplatz, können Android-Nutzer sie unter Umständen (Hilfsprogramm „App2SD“) auf die SD-Karte ihres Telefons auslagern.

Achtung kostenlose HotSpots

Oft sogar kostenlos ist das Surfen über ein offenes WLAN, zum Beispiel im Hotel, auf Flughäfen oder in eigens eingerichteten öffentlichen HotSpot-Zonen. Dabei sollten Internetnutzer ihren Computer aber gut absichern, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Virenscanner und Firewall sind Pflicht und das Betriebssystem des Rechners muss auf dem neuesten Stand sein. Ebenfalls wichtig: Bluetooth sollte an Smartphone oder Tablet nur aktiviert sein, wenn es unbedingt nötig ist. Denn über diesen Kurzstreckenfunk verschicken Angreifer oft mit Schädlingen gespickte Dateien.

Backup und Diebstahlsicherung

Ob am Flughafen, im Hotelzimmer oder am Pool: Smartphones und Notebooks können im Urlaub schnell verloren gehen oder beschädigt werden. Urlauber sollten ihre Geräte daher per Codesperre und Passwort sichern. Sinnvoll ist auch ein Backup wichtiger Daten vor dem Urlaub. Solche Sicherungen bieten viele Smartphone-Betriebssysteme von Haus aus an. Wer die Flugtickets oder eine Kopie des Reisepasses bei einem Clouddienst speichert, hat im Notfall auch vom Urlaubsort aus Zugriff darauf.

Vorsicht im Internetcafé

Wer kein Notebook mit in den Urlaub schleppen will, kann vor Ort auch im Internetcafé ins Netz gehen. Vertrauliche Daten sollten Urlauber auf fremden Rechnern aber auf keinen Fall eingeben, raten Sicherheitsexperten. Onlinebanking und -shopping sind zum Beispiel tabu, weil vertrauliche Informationen wie PIN- und Kreditkartennummern dabei leicht abgefangen werden können. Eigene externe Medien wie USB-Sticks oder Kameras sollten nur an Rechner mit Virenschutzsoftware angeschlossen werden.

Urlaubsgrüße vermeiden

"Ich bin jetzt drei Wochen auf Ibiza. Bis bald!". Solche Posts verkneifen sich Nutzer von sozialen Netzwerken lieber, raten die deutschen Versicherer. Denn Einbrecher könnten das als Einladung auffassen. Fotos aus dem Urlaub werden aus dem gleichen Grund besser erst nach der Heimkehr gepostet oder via MMS direkt verschickt.

Aufpassen beim Datenroaming

Die wohl wichtigste Einstellung bei Smartphones und Tablets mit eigener SIM-Karte ist das Datenroaming. Alle Betriebssysteme bieten hierzu spezielle Menüpunkte an, die einfaches ein- und ausschalten ermöglichen. Aber auch zahlreiche Apps haben sich dieser Funktion angenommen und erlauben dem Anwender ein komfortables Handling. Noch vor dem Einstieg ins Flugzeug oder noch vor Erreichen einer Landesgrenze sollte man diese Einstellung sorgfältig prüfen und ggf. deaktivieren. Wenn man keinen geeigneten Datentarif für das Ausland hat (siehe oben), kann das Abrufen von Mails oder das Nachschauen des aktuellen Wetterberichtes schnell in die Kosten gehen. Sinnvoll kann es auch sein, während des Auslandsaufenthaltes den Bandbreiten- und Volumenfresser "automatische Updates und Downloads" anzuschalten.

Offline-Nutzung spart Datenvolumen

Verkehrsapps, Navigationsapps und ortsbezogene Serviceapps wie Tankempfehlungen oder Stadtpläne sollten genau geprüft und im Zweifelsfall ebenfalls deaktiviert werden. Da werden oftmals große Datenmengen (Landkarten und Stadtpläne) immer wieder neu geladen. Ersetzen sie diese Apps wenn möglich schon zu Hause durch Programme und Daten, die sie sich zur Offline-Nutzung direkt auf das Smartphone oder Tablet laden können.

Tipps – So ist Urlaub entspannend

  • Reiseschutz abschließen (kurzfristig mit der SureNow-App über das Smartphone möglich)
  • Reiselektüre auf den eReader laden
  • Tarif des bestehenden Mobilfunkvertrags prüfen
  • Kopien von Pässen, Reisedokumenten und wichtige Kontakte über das Mediencenter in der Cloud speichern
  • Wichtige Rufnummern im internationalen Format (+49 statt Vorwahl 00) auf dem Handy speichern
  • Ladegeräte und Adapter einpacken
  • Hotline-Nummer zum Sperren des Handys und der Kreditkarte griffbereit notieren

Diese Nummern helfen weiter

  • Sperrung von Kredit-/EC-Karten: Zentraler Sperrnotruf: +49 1805 021 021
  • Alternative für Anrufe aus dem Ausland: +49 30 40 50 40 50
  • Zentrale Rufnummer für Kreditkarten: +49 116 116
  • Sperrung SIM-Karte (bei Telekom): +49 1803 30 22 02
  • Notfallrufnummer (in den meisten Ländern): 112
  • Internationales Rotes Kreuz:. +41 227 30 42 22
  • ADAC: +49 89 222 222
  • Zentralruf der KFZ-Versicherer: +49 1802 50 26
  • Auswärtiges Amt, Berlin: +49 3018 17 0
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